3. Liga


FSV vor anspruchsvoller Aufgabe beim Tabellenführer

Am Samstag zu Gast bei Waldhof Mannheim

Ein heißer Kampf erwartet uns morgen in Mannheim. Foto: A2 Bildagentur

Die Restsaison beginnt für unseren FSV Frankfurt mit einem wahren Hochkaräter. Am Samstag (14 Uhr) sind die Bornheimer im Carl-Benz-Stadion beim SV Waldhof Mannheim, dem Spitzenreiter der Regionalliga Südwest, zu Gast. Auf die Mannschaft von Trainer Alexander Conrad wartet dementsprechend Schwerstarbeit. 

Nach elf Wochen ohne Pflichtspiel sind selbstverständlich alle Beteiligten froh, in den Ligaalltag zurückzukehren. Immerhin fünfeinhalb Wochen Vorbereitung liegen nun hinter dem FSV. Mit den Ergebnissen und Leistungen der insgesamt sieben Testspiele ist Trainer Conrad denn auch zufrieden, blickt insgesamt aber auf eine schwierige Vorbereitung zurück. „Aufgrund der personellen Probleme“, sagt der 52-Jährige, „konnten wir einfach nicht das machen, was wir ursprünglich vor hatten.“ Gerne hätte der FSV-Coach das eine oder andere ausprobiert, doch diverse Ausfälle machten einen Strich durch die Rechnung. Auch für das Gastspiel in Mannheim ist die Personallage angespannt, ein Trio wird fehlen. Nämlich die beiden Innenverteidiger Alban Sabah und Nestor Djengoue sowie Mittelfeldmann Denis Mangafic.

Die Ausfälle machen die ohnehin höchst anspruchsvolle Aufgabe beim Tabellenführer, der im Rahmen dieses Spiels das 25-jährige Jubiläum des Carl-Benz-Stadions feiern wird, natürlich nicht einfacher. Die Grundlage, um in Mannheim bestehen zu können, wird eine kompakte Defensive sein. Schließlich ist Waldhof mit 51 erzielten Treffern die Tormaschine der Liga. Mit Valmir Sulejmani (18 Saisontore) haben die Baden-Württemberger auch den Top-Torschützen der Regionalliga Südwest in ihren Reihen. 

„Mannheim ist gegen den Ball sehr gut organisiert. Wenn man dann Fehler macht, haben sie eine hohe Qualität“, warnt Conrad. Die 1:5-Hinspielpleite, als der FSV nicht schlecht spielte, aber Mannheim jeden Fehler gnadenlos bestrafte, ist gewiss im Hinterkopf. „Solche einfachen Fehler wie im Hinspiel“, stellt Conrad klar, „dürfen wir uns nicht erlauben. Wir müssen in der eigenen Hälfte sichere Bälle spielen.“ Ausschließlich Beton anrühren wollen die Bornheimer jedoch keineswegs. „Wir müssen trotzdem versuchen, Fußball zu spielen und Nadelstiche zu setzen“, gibt der FSV-Coach die Marschroute vor. 

Als Vorbild taugt das Spiel der Vorsaison: Damals setzten sich die Frankfurter in Mannheim mit 1:0 durch – übrigens auch Ende Februar. Noch ein Hoffnungsschimmer: Während Waldhof auswärts 31 von möglichen 33 Punkten eingesammelt hat, offenbarte man zuhause die eine oder andere Schwäche, gewann bislang nur fünf seiner neun Heimspiele.

Autor: FD | 22.02.2019

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