3. Liga


Unglückliche Heimniederlage

FSV Frankfurt unterliegt mit 0:1

Trotz starkes Leistung muss der FSV Frankfurt sich geschlagen geben. Foto:Hübner

Vor 3322 Zuschauern unterlag der FSV Frankfurt am Mittwoch, den 05.04.2017, gegen den FSV Zwickau knapp mit 0:1. Der FSV Frankfurt belohnte sich nicht für seine starke kämpferische Leistung und verlor letztendlich durch ein unglückliches Eigentor.

Gino Lettieri stellte für die heutige Partie gegen den FSV Zwickau sein Spielsystem von einem 4-2-3-1 auf ein 3-4-1-2 um. Die Defensivreihe bildeten hierbei Schorch, Streker und Barry. Ansonsten ließ Lettieri Morabit, der in Köln die Außenbahn beackerte, heute wieder in der Sturmspitze neben Kader agieren. Das defensive Mittelfeld bildeten heute Heitmeier und Stark.

Zwickaus Cheftrainer Torsten Ziegner musste auf seinen defensiven Mittelfeldmotor Robert Koch, der kurzfristig ausfiel, verzichten. Seine Rolle als Abräumer übernahm heute Julian Hodek. Ansonsten vertraute Ziegner auf dieselbe Startelf wie vergangenes Spiel gegen Halle. Die Zwickauer haben ihre schwache Hinrunde mit sensationellen 26 Punkten in der Rückrunde bereits ausgebügelt und bescherten sich damit die Tabellenspitze der Rückrundentabelle.

Nach acht gespielten Minuten kamen die Gäste zu ihrem ersten Abschluss, den aber Streker blockte. In den Anfangsminuten bekamen die Zuschauer erste schöne Ballstafetten zu sehen, nur die zwingenden Chancen ließen noch auf sich warten (15.). Die Zwickauer hatten inzwischen schon einige Standardsituationen, die aber alle nichts Zählbares brachten. Kader setzte sich auf dem rechten Flügel stark durch und legte auf Stark in den Rückraum ab. Sein Flachschuss in die linke untere Ecke roch aber Zwickaus Schlussmann Brinkies und klärte zur Ecke (18.). Kurz darauf gab es einen weiteren Eckball für die Schwarz-Blauen: Zwickau konnte nicht entscheidend klären und so gelangte der Ball vor die Füße von Heitmeier. Mit einer geschickten Drehung hämmerte der Defensivspieler die Kugel ins kurze Eck, fand aber seinen Meister in dem heute gut aufgelegtem Gästetorwart Brinkies (22.).

Nach zwei guten Torchancen der Frankfurter ließ sich die Elf von Lettieri tief in die eigene Hälfte fallen, um die Zwickauer Hintermannschaft dann mit schnell gespielten Kontern zu überraschen (35.). Auffälligster Akteur bei den Schwarz Blauen war bis dahin Kader, der es immer wieder schaffte sich gegen seine Gegenspieler durchzusetzen (43.). Im ersten Durchgang hatten zwar die Zwickauer mehr Spielanteile, aber keine Torabschlüsse. Der FSV Frankfurt stand in der Defensive sehr stabil, wobei sie die Zwickauer Offensive öfters mal ruppig zu Fall brachten.

In der Halbzeit wechselten beide Trainer jeweils ein Mal. Auf Seiten des FSV kehrte Ornatelli nach überstandenen Rückenproblemen für Morabit zurück aufs Feld. Bei Zwickau sollte Özturk die Offensive beleben. Der FSV Zwickau kam mit Schwung aus der Pause und hatte auch prompt den ersten gefährlichen Abschluss. Hodeks Schuss streifte aber nur das Außennetz, wodurch es mit Abstoß weiterging. (46.). Nach einem Eckball der Gäste flog der Ball auf den zweiten Pfosten. Der Innenverteidiger Streker traf beim Versuch zu klären ins eigene Tor, FSV-Schlussmann Pirson hatte keine Chance (49.).

Der eingewechselte Ornatelli kam sehr gut ins Spiel und konnte mit seinen Pässen die Mitspieler gut in Szene setzen. Nur die finale Flanke im Angriffsspiel der Schwarz Blauen landete bisher zu wenig beim eigenen Mann (65.). Als Reaktion auf den 0:1 Rückstand brachte Lettieri mit Deville einen weiteren Stürmer auf den Platz. Der FSV Frankfurt hielt zwar stark dagegen, hatte aber keine richtige Druckphase. Der Tabellenführer der Rückrunde konnte immer wieder das Spiel an sich reißen (70.). Bei einem weiteren Angriff gelangt der Ball zu Stark, der aus 16 Metern völlig frei abschließen hätte können, aber den richtigen Moment verpasste. Dem FSV gelang es endlich Zwickau in der eigenen Hälfte einzuschnüren und auf den Ausgleich zu drängen (80.). Ein Distanzschuss von Stark, während bereits die Nachspielzeit lief, segelte nur ins Fangnetz, was die Heimniederlage besiegelte (90.).

Die Frankfurter hielten heute gegen die Mannschaft der Stunde stark dagegen. Durch ein äußerst unglückliches Eigentor musste man sich letztendlich geschlagen geben. Am Samstag trifft man mit Paderborn auf einen direkten Abstiegskonkurrenten.

FSV Frankfurt:
Pirson – Schorch, Streker, Barry – Schäfer (64. Deville), Heitmeier (79. Graudenz), Stark, Corbin Ong – Bahn – Kader, Morabit (46. Ornatelli)

FSV Zwickau:
Brinkies – Schröter, Frick, Wachsmuth, Lange – Hodek – Göbel, Könnecke, Miatke (81. Juhar – König, Nietfeld (46. Özturk)

Schiedsrichter:
Florian Kornblum

Gelbe Karten:
Stark (15.), Corbin Ong (57.), Schorch (73.), Ornatelli (87.)

Tore:
O:1 Streker  (49. Eigentor)

Autor: Sebastian Störk | 05.04.2017

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