3. Liga


Niederlage in Unterzahl

FSV Frankfurt unterliegt gegen den SC Paderborn mit 0:3

Trotz gutem Start musste der FSV letztlich drei Gegentreffer hinnehmen. Foto: bild pressehaus

Vor 4.327 Zuschauern verlor der FSV Frankfurt am Samstag, den 08.04.2017, mit 3:0 gegen Paderborn.

FSV-Cheftrainer Gino Lettieri stellte zum vergangenen Heimspiel auf vier Positionen um. FSV-Eigengewächs Leon Hammel spielte heute erstmals von Beginn an und trat damit in keine geringeren Fußstapfen als von Patrick Ochs. Zudem kehrten mit Graudenz, Ornatelli und Schachten drei weitere Spieler zurück in die Startelf. Lettieri sorgte zudem für eine große Überraschung: Der sprintstarke Shawn Maurice Barry stürmte heute für den FSV Frankfurt in vorderster Front anstatt sein eigenes Tor zu verteidigen. Ansonsten stellte Lettieri sein System von einem 3-5-2 auf ein 4-2-3-1 um.

SCP-Cheftrainer Stefan Emmerling nahm drei Veränderungen in seiner Startformation vor. Für den Rotgesperrten Ratajczak stand heute Lukas Kruse im Tor. Seinem Spielsystem, ein 4-4-2, blieb Emmerling treu.

Nach fünf Minuten kam Zlatko Dedic, der einst für den FSV stürmte, zum ersten Abschluss in der Partie. Er traf den Ball aber nicht richtig und so ging es mit Abstoß weiter (5.). Nach einem schön gespielten Angriff über den linken Flügel der Paderborner konnte Schorch in letzter Sekunde den Schuss blocken und zur Ecke klären. Die Hausherren spielten von Beginn an zielstrebigen Offensivfußball und bereiteten der FSV-Hintermannschaft damit erste Probleme (15.). Aber auch der FSV Frankfurt meldete sich mit einer Großchance in der Partie an: Barry wurde auf dem linken Flügel in die Tiefe geschickt und leitete anschließend weiter auf Bahn. Seine flache Hereingabe fand Graudenz, der direkt abzog. Sein Schuss landete aber nur am Außenpfosten - Paderborns Schlussmann Kruse wäre absolut chancenlos gewesen (18.).

Stark schickte mit einem klasse Pass Baxter Bahn auf dem linken Flügel. Seine Hereingabe fand wieder Fabian Graudenz, der ruppig zu Fall gebracht wurde. Der Unparteiische Asmir Osmanagic entschied auf Elfmeter, den Stark ausführte und verschoss (30.). Die Zuschauer bekamen bis dato ein äußerst sehenswertes 3.Liga-Spiel zu sehen. Beide Mannschaften zeigten offensiv starken Fußball. Nach einer weiteren guten Aktion schien das 1:0 für die Hausherren besiegelt. Doch wiederrum klärte der überragende Christopher Schorch auf der Linie zur Ecke (40.). Nach erneutem Eckball kam es dem Spielverlauf entsprechend zur Führung für die Paderborner. Pirson konnte erst einen Kopfball noch parieren, doch Riski staubte zur 1:0 Führung ab (45.).

Der FSV Frankfurt fand gut ins Spiel und hatte drei hochkarätige Chancen. Im Laufe des ersten Durchgangs drückten die Paderborner aber immer mehr auf die Führung und hatten eine Reihe von Torabschlüssen. Besonders über den rechten Flügel sorgten die Paderborner mit Riski, Heidinger und Soyak für Wirbel.

Auf den Halbzeitrückstand reagierte Lettieri mit zwei offensiven Wechseln: Kader und Jovanovic kamen für Stark und Bahn. Barry rückte zur Stabilisierung der Defensive zurück auf die gewohnte Innenverteidigerposition. Auch im zweiten Durchgang gehörte der erste Abschluss Dedic, den Pirson aber sicher hielt (53.). Die Partie wurde von Minute zu Minute körperbetonter und dadurch durch viele Unterbrechungen geprägt. Nach einer der zahlreichen Freistoßsituationen fand Ornatelli´s Hereingabe mit Heitmeier einen Abnehmer. Sein Kopfball streifte aber nur am Außennetz. Im direkten Gegenzug konterten die Paderborner die schwarzblaue Hintermannschaft aus und erzielten durch Piossek die 2:0 Führung (64.). 

Kurz darauf musste Marc Heitmeier mit einer Oberschenkelverletzung vom Platz, das Frankfurter Wechselkontingent war allerdings erschöpft. Der FSV musste die letzten 20 Minuten in Unterzahl zuende spielen und konnte so die heute enorm laufstarken Paderborner nicht in die eigenen Hälfte einzuschnüren, um auf den Anschlusstreffer zu drängen. Stattdessen erzielte der SC Paderborn wieder durch Piossek die 3:0 Führung (76.). Mit diesem Tor wurde das schlechte Umschaltspiel der Frankfurter eiskalt bestraft. Auch in den letzten Minuten konnte der FSV keine Torgefahr ausstrahlen (88.).

Der FSV Frankfurt hatte in der ersten Halbzeit eine starke Phase. Man verpasste den Führungstreffer zu erzielen und so kamen die Paderborner immer besser ins Spiel. Im zweiten Durchgang hatten die SCP-Spieler mehr Spielanteile und die besseren Chancen, weshalb die 0:3 Auswärtsniederlage dem Spielverlauf gerecht wurde.

SC Paderborn:
Kruse – Heidinger , Boeder, Sebastian, Ruck – Soyak (80. Vucinovic), Schonlau, Krauße, Piossek – Riski (87. Van der Biezen), Dedic (59. Zolinski)

FSV Frankfurt:
Pirson – Hammel (59. Streker), Schäfer, Schorch, Schachten – Stark (46. Jovanovic), Heitmeier – Bahn (46. Kader) – Ornatelli, Graudenz - Barry

Schiedsrichter:
Asmir Osmanagic

Gelbe Karten:
Boeder (29.), Schonlau (62.), Krauße (84.) / Hammel (53.), Streker (81.), Graudenz (84.)

Tore:
1:0 Riski (45.)
2:0 Piossek (64.)
3:0 Piossek (76.)

Autor: Sebastian Störk | 08.04.2017

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