3. Liga


Lange Zweitliga-Historie

FSV-Heimgegner VfL Osnabrück im Fokus

Im Hinspiel in Osnabrück trennten sich der FSV und der VfL 1:1. Foto: bild pressehaus

Nach einer Serie von drei Siegen träumte ganz Osnabrück Anfang April vom fünften Aufstieg in die 2. Bundesliga. Zuletzt folgten jedoch zwei Niederlagen, die für etwas Ernüchterung an der Bremer Brücke sorgten. In Rostock und gegen Halle verspielte der VfL seine gute Ausgangsposition, aber die Chance lebt weiter. „Wir wollen in Frankfurt und gegen Arminia Hannover gewinnen“, hat Cheftrainer Joe Enochs die Marschrichtung für die nächsten beiden Spiele ausgegeben.

Arminia Hannover steht kommenden Mittwoch im Halbfinale des Landespokals auf dem Terminplan: Wird der Fünftligist ausgeschaltet, nimmt Osnabrück wieder am DFB-Pokal teil, unabhängig vom Ausgang des Finales. Manches Kunststück haben die Lila-Weißen bereits im Pokal vollbracht. Zweimal kamen sie bis ins Viertelfinale und jedes Kind der niedersächsischen Universitätsstadt weiß, was am 23. September 1978 geschah: Damals gewann der VfL als Zweitligist bei den Münchner Bayern mit 5:4 im Olympiastadion. Selbst drei Tore von Gerd Müller reichten nicht, die Osnabrücker zu bezwingen. Seine größte Zeit hatte der VfL nach dem Krieg, als er bis 1963 der erstklassigen Oberliga Nord angehörte und ‘52 an der Endrunde um die Deutsche Meisterschaft teilnahm. Mit Einführung der Zweiten Liga war der VfL wieder dabei, ihr gehörte er von 1974 bis 1993 mit Ausnahme einer Saison an. Danach wurde es unregelmäßiger, zum bisher letzten Mal spielte der VfL 2011 zweitklassig.

In der Ewigen Tabelle des Unterhauses nimmt man einen beachtlichen 9. Platz ein, bestritt 860 Spiele. Trainer Joe Enochs, ein Kalifornier, spielte zwölf Jahre und 306 Punktspiele in Lila-Weiß, leitete dann das Leistungszentrum, trainierte die Jugend und ist seit August 2015 – nach der Trennung von Maik Walpurgis – auf der Kommandobrücke. Vor der Saison galt es, einen großen Umbruch zu bewältigen. Elf zum Großteil bedeutsame Abgänge wie Massimo Ornatelli, der heute den FSV-Dress trägt, waren zu verkraften. Elfmal stand der VfL auf Aufstiegsplatz zwei, die Hinrunde beendete man auf dem Relegationsplatz. Typisch für das Auf und Ab dieser Saison, die der VfL zwischen Platz 2 und 9 verbrachte, ist die geringe Neigung zu Unentschieden – seit elf Spielen gab es keines mehr, insgesamt sind es sechs.

Mehr über den VfL Osnabrück gibt es im kommenden FSVlife zu lesen geben, das rund um das Heimspiel am Sonntag, den 16. April 2017, im Frankfurter Volksbank Stadion erhältlich ist. Anstoß der Partie ist um 14:00 Uhr.

Autor: Udo Muras | 15.04.2017

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