3. Liga


Punkteteilung

Der FSV trennt sich gegen den VfL Osnabrück mit 1:1

Kader per Kopf zur 1:0 Führung

Vor 2872 Zuschauern teilten sich der FSV Frankfurt und der VFL Osnabrück am Sonntag, den 16.04.2017, die Punkte. Der FSV konnte in der zweiten Hälfte zwar in Führung gehen, verpasste es aber trotz aussichtsreicher Chancen nachzulegen.

FSV-Cheftrainer Gino Lettieri stellte im Vergleich zum vergangenen Auswärtsspiel in Paderborn auf fünf Positionen um. Jannis Pellowski stand heute wieder zwischen den Pfosten. Zudem kehrten Kader, Streker und Corbin Ong zurück in die Startformation. Des Weiteren schenkte Lettieri Fabian Burdenski im defensiven Mittelfeld erstmals das Vertrauen.

Nach einer Flanke von Corbin Ong kam Schachten aus zehn Metern völlig frei zum Kopfball, der knapp über die Querlatte segelte. Damit gehörte in den Anfangsminuten die erste Riesenchance den Hausherren (8.). Der FSV ließ sich bei gegnerischem Ballbesitz tief in die eigene Hälfte fallen und verteidigte mit einer kompakten Fünferkette, um dann bei Balleroberung schnelle offensive Nadelstiche zu setzen. Nach einem Eckball der Gäste schoss Christian Groß aus spitzem Winkel knapp vorbei (19). Schorch eroberte den Ball und verlagerte das Spiel auf Graudenz. Nach einem schönen Solo fand Graudenz Bahn, der auf Kader flankte und dieser nickte gekonnt ein. Der Unparteiische Sören Storks sah aber ein Foul und pfiff das Tor zurück. Im direkten Gegenzug konnte Pellowski im letzten Moment vor dem heranstürmenden Osnabrücker-Kapitän Groß die Situation entschärfen (28.).

Im ersten Abschnitt hielt der FSV den VFL konsequent von der gefährlichen Zone fern. Zwar gehörten den Gästen mehr Spielanteile, doch die besseren Chancen verbuchten die Schwarz-Blauen. Dreh und Angelpunkt im Spiel des FSV war Yannick Stark. Mit hohem läuferischen Einsatz und einer guten Spielübersicht glänzte der gebürtige Darmstädter im Zentrum der Schwarz-Blauen.

Die Frankfurter kamen mit Schwung aus der Halbzeit. Kader behauptete den Ball am Sechszehner der Gäste und verlagerte die Seite auf Burdenski. Mit einer butterweichen Flanke bediente Burdenksi wiederrum Kader, der ins lange Eck den Ball einnickte (53.). Nach der Führung kamen die Gäste immer besser ins Spiel, doch der FSV ließ vorerst keine Groß-Chancen zu (65.). Jannis Pellowski machte zuerst Renneke mit zwei Glanzparaden die größte Chance der Gäste zu Nichte. Im Anschluss kam der frisch eingewechselte Menga völlig frei vor dem Tor des FSV zum Abschluss und schob zum 1:1 Ausgleich ein (73.). In den letzten 20 Minuten erhöhten die Gäste den Druck vor dem FSV-Gehäuse, kamen aber zu keinen gefährlichen Abschlüssen.

Kurz zuvor hätte der FSV durch Kader mit einer Doppelchance in Führung gehen können – er scheiterte aber an VfL-Schlussmann Gersbeck. Schachten kam bereits in der Nachspielzeit völlig frei zum Abschluss und hätte den Lucky Punch setzten können, schoss den Ball aber auf die Südtribüne (90.).

Der FSV Frankfurt zeigte eine kämpferisch und taktisch gute Leistung. Nach der Fürhung verpasste man das vorentscheidende 2:0 zu schießen, wodurch der VfL immer besser ins Spiel fand. Pellowski zeigte in seinem zweiten Einsatz eine starke Leistung, war beim Ausgleich aber chancenlos. Insgesamt kehrte der VfL mit einem glücklichen Punkt nach Hause.

FSV Frankfurt:
Pellowski – Schachten, Schorch, Streker, Barry, Corbin Ong – Graudenz, Stark, Burdenski (72. Schäfer), Bahn (79. Morabit) – Kader (84.Ornatelli)

VfL Osnabrück:
Gersbeck – Engel, Appiah, Willers, Echo –  Sangare (67. Renneke), Syhre (57. Arslan), Groß, Reimerink (67. Menga) – Heider, Wriedt

Schiedsrichter:
Sören Storks

Gelbe Karten:
Schachten (63.), / Groß (72.), Appiah (90.+3)

Tore:
1:0 Kader (53.)
1:1 Menga (74.)

Autor: Sebastian Störk | 16.04.2017

  Drucken


Newsletter Anmeldung






Nach dem Klick auf die Schaltfläche "eintragen" gelangst Du zu unserem An- und Abmelde-System. Hier erhältst Du weitere Informationen.




Sponsoren des FSV Frankfurt
© FSV Frankfurt 1899 Fußball GmbH    |ImpressumKontaktDatenschutz