3. Liga


„Großes Lob an die Mannschaft!“

FSV siegt auswärts und in Unterzahl

Jubel nach dem zweiten Sieg Foto: Anzzo Photography

Nach dem ersten Sieg in der Regionalliga Südwest hieß es am Samstag, den 26. August, Hessenderby gegen Eintracht Stadtallendorf. Die Bornheimer stellten erneut unter Beweis, wie sie in den letzten Wochen zusammengewachsen sind und gewannen mit 1:2 das erste Mal auch ein Auswärtsspiel.

Die erste nennenswerte Aktion unserer Bornheimer ereignete sich in Minute vier, in der Schick mit einem Freistoß das erste Mal den Ball in Richtung Tor bringen konnte. Die Heimelf versuchte sich im Gegenzug an einem Konter, agierte im Strafraum aber zu ungenau und verlor den Ball.

Nach nur sieben Minuten zeigten sich unsere Jungs das erste Mal richtig gefährlich und Schick belohnte sich und die Mannschaft mit dem 0:1 Führungstreffer. Stadtallendorf ließ sich davon allerdings nur wenig beeindrucken und versuchte schon zwei Minuten später nachzulegen, Aulbach war jedoch zur Stelle und verhinderte einen Ausgleich. Schnell und voller Selbstbewusstsein marschierten unsere Jungs kurz darauf wieder dem Torwart der Stadtallendorfer entgegen und Bell Bell netzte kurzerhand zum 0:2 ein (12.). Nach nicht einmal einer Viertelstunde Spielzeit zeigte sich eine deutlich überlegenere Frankfurter Mannschaft. Unser Torschütze Schick spielte sich in Spielminute 17 ein weiteres Mal über links an der Stadtallendorfer Abwehr vorbei, hatte gegen zwei Gegner in weiß dann aber doch keine Chance. Ein Foulelfmeter in der 19 Spielminute verkürzte den Vorsprung schließlich auf 1:2 und eine hitzige Partie näherte sich dem Ausgleich.

Namavizadeh hatte einige Momente später die Möglichkeit auf 1:3 zu erhöhen, traf das Netz aber nur von außen. Besonders die Abwehrleistung der Heimmannschaft war sehr unsicher und immer wieder mit großen Lücken gespickt, durch die die meisten schwarz-blauen Torchancen ihren Ursprung fanden, während sich unser Angriff durch Schnelligkeit und Kampfgeist auszeichnete. Die letzten zehn Minuten in der ersten Hälfte verliefen nicht mehr allzu aufreibend, auf beiden Seiten ergaben sich sowohl Chancen als auch Fehler. Stadtallendorf nutzte seine diversen Möglichkeiten aus Standardsituationen nicht und war im Passspiel zu ungenau. Es ging mit dem 1:2 Zwischenstand in die Halbzeitpause.

Durchgang zwei gestaltete sich ähnlich intensiv wie die ersten fünfundvierzig Minuten. Drei Minuten nach Wiederanpfiff war es Stadtallendorf mit ihrer bisher größten Chance auf den Ausgleich, der Ball traf aber erst den Pfosten und konnte im Anschluss von unserer Abwehr aus dem Spiel gebracht werden. Die Bornheimer griffen weiterhin gut an, die Stadtallendorfer Abwehr stand in Halbzeit zwei jedoch dichter und ließ weniger zu als zuvor. Nach einer guten Stunde wechselten beide Trainer, am hitzigen Spielgeschehen änderte sich dadurch jedoch nichts.

In Minute 63 dann ein herber Schlag für den FSV: Pollasch ging notgedrungen mit Rot vom Platz und die Bornheimer mussten sich mit einem Mann weniger beweisen.

Zwanzig Minuten vor Schluss kitzelten die Schwarz-Blauen erneut einen hervorragenden Torschuss heraus. Auf der anderen Seite des Spielfeldes parierte Aulbach nach wie vor hervorragend und verhinderte weitere Gegentreffer. Die heimische Elf verfehlte wiederkehrend den Kasten und zeigte sich diesbezüglich unverändert zu Halbzeit eins. Trotz ihrer grundsätzlichen Überlegenheit wegen den zusätzlichen Spielers taten sie sich schwer im Strafraum. Ihre Ungenauigkeit stand ihnen zu oft im Weg, obwohl es durchaus Torchancen gab.

Die letzten Minuten plätscherten vergleichsweise ruhig vor sich hin. In der Schlussphase gerieten beide Mannschaften nochmal in Nervosität, ein Freistoß aus sehr guter Position zeigte sich kurz vor Abpfiff als letzte Möglichkeit für Stadtallendorf, nochmal etwas am Spielstand zu ändern. Das Tor fiel nicht und der Abpfiff besiegelte den ersten Auswärtssieg unserer Mannschaft.

„Ich bin zufrieden mit dem Ergebnis, auch mit dem Auftritt am Anfang.“, sagte unser Cheftrainer Alexander Conrad nach dem Spiel. „Wir sind rausgekommen, haben Dinge probiert und waren mutig. Insofern sind wir in Führung gegangen. Dass es schwer werden wird, war uns von vornherein klar, deswegen brauchten wir einen engagierten, mutigen Auftritt. Das haben wir gezeigt. Mit dem 2:0 hatten wir natürlich etwas zu verlieren, da waren wir nicht mehr ganz so ballsicher. Wir hatten trotzdem genügend Gelegenheiten, das Ergebnis auszubauen. Alles in allem haben wir uns in jeden Ball reingeworfen, haben eine super Mentalität gezeigt. Ich wäre aber selbst in der 87 Minute mit einem Punkt zufrieden gewesen, weil als Trainer weißt du, wenn das eine Gegentor fällt, dann fällt auch das zweite. Von daher großes Lob an die Mannschaft.“

 

TSV Eintracht Stadtallendorf

Vincek – Vidakovics, Dinler, Vogt (81. Heuser), Solak (79. Bozina), Suero Fernandez, Baltic, Gaudermann, Williams, Arifi (60. Miric), Abdul

 

FSV Frankfurt

Aulbach – Sierck, Andacic, Azaouagh (79. Seegert), Pollasch, Namavizadeh (61. Dalmeida), Bell Bell, Schick, Djengoue, Huckle (87. Markovic), Becker

 

Zuschauerzahl

2.150

 

Schiedsrichter

Thorsten Braun, Manuel Reichardt, Julian Geid

 

Gelbe Karten

Vidakovics – (3.)

Aulbach (19.)

Djengoue (45.)

Abdul (71.)

Seegert (85.)

Schick (88.)

 

Rote Karten

Pollasch (63.)

 

Tore

1:0 – Schick (7.)

2:0 – Bell Bell (12.)

2:1 – Solak (19. FEM)

Autor: BM | 26.08.2017

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