3. Liga


„Das war eine unglückliche Niederlage“

FSV verliert Heimspiel gegen Waldhof Mannheim mit 0:2

Namavizadeh mit guter Torchance Foto: Anzzo Photography

Nach zwei Erfolgserlebnissen hintereinander ging es am siebten Spieltag am Bornheimer Hang gegen den Tabellennachbarn Waldhof Mannheim auf den Rasen. In der zweiten Hälfte entschied sich das Spiel für die Gäste, die die drei Punkte mit nach Hause nehmen.

Am Anfang tasteten sich die Teams gegenseitig ab. Es gab in den ersten neun Minuten zwar keine gefährlichen Tormöglichkeiten, das Spiel war aber dennoch von Beginn an schnell und intensiv. Die Gäste aus Mannheim verschätzten sich in ihrem Angriff oft mit zu hohen Kopfbällen und ließen so ihre ersten Chancen liegen. Eindeutiger wurde es nach zehn Spielminuten, nach denen der Waldhof-Sturm das erste Mal nahe an unseren Kasten kam, Aulbach den Schuss jedoch abwehren konnte. Im Anschluss konterte Bell Bell eindrucksvoll, ließ das Tor aber ebenfalls unberührt. 

Nach einer knappen Viertelstunde meldeten sich sowohl Bell Bell als auch Namavizadeh und scheiterten im Strafraum an Mannheimer Gegenspielern. In Minute 22 dann die erste richtig eindeutige Chance auf den Führungstreffer: Namavizadeh scheiterte nur ganz knapp, kurz darauf konnte sich auch Seegert nach guter Vorlage von Bell Bell nicht durchsetzen. Nach 25 gespielten Minuten war die Bornheimer Mannschaft den Gästen aus Mannheim ein Stück weit überlegen, konnte sich besser durchsetzen und zeigte sich vor allem in der Offensive stärker. Sieben Minuten vor der Halbzeitpause setzte sich auch Mannheim wieder besser durch und Jannik Sommer versuchte sich ebenfalls ein einem Distanzschuss, der jedoch weit über dem Tor landete. Kurz vor dem Halbzeitpfiff noch einmal eine riesige Chance, es waren aber wieder einmal zu viele gegnerische Beine im Weg. Ohne Tore, dafür aber mit aufgetanktem Selbstvertrauen ob dieses chancenreichen Durchgangs, ging es letztendlich in die Pause. 

Der Seitenwechsel brachte ein schnelles Vorpreschen der Gäste, an dessen Ende der Ball das Tor aber nach wie vor eindeutig verfehlte. Vier Minuten nach Wiederanpfiff spielte Schick sich eine gute Chance heraus, Mannheims Torhüter Scholz brachte den Ball nicht direkt unter Kontrolle, es stand aber kein Schwarz-Blauer bereit, um das Spielgerät ins Tor zu befördern. Die bis dato eindeutigste Chance ergab sich auf Seiten der Mannheimer in Minute 55, die nur durch mächtig Glück nicht zum Führungstreffer führte. Danach taten sich die Bornheimer schwer mit Angriffssituationen und leisteten sich genauso in der Defensive den ein oder anderen Patzer, der zu guten Möglichkeiten für die Mannheimer führte. Infolge der fünften Ecke und mit einem Mann weniger auf dem Feld, weil Nico Seegert seinen Verband wechseln lassen musste, netzte Mirko Schuster den Ball ein und brachte Waldhof in Führung. Ein erstes Lebenszeichen nach einer Phase, in der die Bornheimer nur wenig von sich zeigten, gab es eine Viertelstunde vor Schluss. Es gab bei weitem nicht mehr so viele Chancen wie in Durchgang eins, viele der Versuche waren zu unpräzise und Mannheim hatte vor allem im Strafraum zu leichtes Spiel und kam zu leicht in Ballbesitz. Das zeigten die Gäste die letzten zehn Minuten immer wieder. In der Nachspielzeit dann das endgültige 0:2 durch Waldhofs Ivan und die letzte Aktion, ehe der Unparteiische das Spiel für beendet erklärte.

„Das war eine unglückliche Niederlage für uns.“, resümiert Alexander Conrad nach dem Spiel. „Wir haben die erste Halbzeit sehr gut gestaltet, haben uns da einige Möglichkeiten erspielt und in der ein oder anderen Situation auch Pech gehabt. Wir hatten Situationen, in denen wir gut umgeschaltet und gut verteidigt haben, da konnte man wirklich eine gute Entwicklung sehen die letzten Wochen. Leider haben wir da kein Tor erzielen können und aus der Verunsicherung, die man bei Mannheim gespürt hat, kein Kapital schlagen. Die letzte Durchschlagskraft oder Erfahrung hat uns da noch gefehlt, um das Tor zu erzielen. Dann gehen wir in der zweiten Halbzeit mehr als unglücklich in den Rückstand. Wir haben alles probiert und in der ein oder anderen Situation Pech wie beim Kopfball von Nico Seegert. Da wäre dann auch ein Punkt drin gewesen. Wir machen trotzdem weiter und die Jungs werden die Erfahrung sammeln und ich denke, wir werden weiter Schritt für Schritt vorankommen.“

FSV Frankfurt

Aulbach – Sierck, Andacic, Azaouagh (87. Matuschewski), Namavizadeh (73. Dalmeida), Bell Bell, Schick, Djengoue, Huckle, Seegert, Becker (81. Mfumu)

 

SV Waldhof Mannheim

Scholz – Amin, Conrad, Diring, Koep, Korte, Kiefer, Hebisch (90+2. Di Gregorio), Sommer (72. Ivan), Meyerhoefer, Nennhuber (53. Schuster) 

 

Zuschauerzahl

2.853 

 

Schiedsrichter

David Scheuermann, Marcel Mai, Tom Bauer 

 

Gelbe Karten

77. - Seegert

 

Tore

0:1 - Schuster (69.)

0:2 – Ivan (90 + 3.)

Autor: BM | 02.09.2017

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