3. Liga


„Leider haben wir uns nicht belohnt“

FSV verliert mit 2:1 im Breisgau

Schick zeigt sich enttäuscht nach der Niederlage Bild: Anzzo Photography

Am 18. Spieltag musste der FSV gegen die zweite Mannschaft des SC Freiburg ran. Im Breisgau holten die Bornheimer nach chancenreicher Partie und früher Führung allerdings keine Punkte.

Das erste Ausrufezeichen der Partie setzte Bell Bell bereits in Spielminute zwei: Er traf das Tor kurz nach Anpfiff und brachte die Bornheimer in die frühe Führung. Eine Antwort ließ aber nicht lange auf sich warten, nur eine knappe Minute später gab es bereits den nächsten Treffer, allerdings auf der anderen Seite. Freiburgs Kai Brünker glich aus und nach nicht einmal vier gespielten Minuten war der Spielstand wieder offen. Schick legte mit einem Freistoß von schräg rechts nach, der das Netz jedoch nur von außen traf. Auch Plut konnte wenige Momente später mit einem Torchance überzeugen, der Winkel war jedoch zu eng und das Spielgerät landete ein weiteres Mal hinter der Torauslinie. Die Hausherren konterten, liefen aber direkt in eine Abseitsposition hinein. In der Folge verlagerten sich die Tormöglichkeiten vorallem auf die Frankfurter Seite. Azaouagh legte in Spielminute 12 hervorragend vor, Plut nahm daraufhin den Ball an, verfehlte aber das Tor ein weiteres Mal um Zentimeter. Aber Freiburg antwortete weiterhin regelmäßig auf die Avancen der Schwarz-Blauen, der FSV zeigte sich aber mit deutlich besseren Möglichkeiten und mehr Kampfgeist. Becker versuchte sich nach 20 gespielten Minuten an einem Distanzschuss, scheiterte wieder knapp. Die Bornheimer verteidigten gut und erfolgreich auf dem durchgeweichten Rasenplatz, hatten im Gegenzug einige gute bis sehr gute Torchancen, der Abschluss gelang aber oftmals nicht zufriedenstellend genug. Besonders stark agierten die Bornheimer über die linke Seite, Schick brachte regelmäßig gute Bälle durch Standartsituationen in die Partie. Kurz vor dem Halbzeitpfiff fiel das 2:1 durch einen von Dräger durchgeführten Elfmeter. Obwohl mehr Tore möglich gewesen wären ging es mir dem 2:1 Zwischenstand in die Kabinen.

Nach dem Seitenwechsel ging es ähnlich weiter im Möslestadion. Die beste FSV-Torchance der zweiten Hälfte schrieb Schick sich in Minute 52 zu. Er schoss aus der Distanz und streifte die Torlatte. Der Konterversuch von Freiburgs Bulut scheiterte, obwohl er beinahe alleine vor Torhüter Aulbach stand. Sein Mannschaftskollege Daferner zeigte nur wenige Momente später eine ganz ähnliche Situation, auch er lief beinahe ohne Gegenwehr in Richtung Tor, traf das Netz aber ähnlich wie Schick zu Beginn der Partie nur von außen und beließ es beim 2:1. Auch in weiteren Vorstößen der Hausherren hielt Aulbach den Ball zuverlässig vom Tor fern. Auf der anderen Seite häuften sich die Eckbälle für den FSV und auch in Zweikämpfen im Mittelfeld konnten die Bornheimer überzeugen. Einige Auswechslungen im letzen Drittel sorgten noch einmal für etwas mehr Bewegung, Tore fielen aber trotz weiterer Chancen auf beiden Seiten nicht mehr.

Ahmed Azaouagh äußerte sich kurz nach der Partie: „Ich finde, wir waren klar besser, haben die erste Halbzeit überlegen gespielt und die zweite Halbzeit auch. Wir haben individuelle Fehler gemacht, wodurch Freiburg zwei Tore gemacht hat. Ich finde das 2:1 etwas unverdient.“

Auch Cheftrainer Alexander Conrad resümiert das Spiel vom Sonntag: „Leider haben wir uns nicht belohnt. Wir haben ein gutes Spiel gemacht, sind früh in Führung gegangen und hatten auch genügend Chancen, aber am Ende wollte der Ball nicht über die Linie, manchmal ist er auch durch den Platz gestoppt worden. Wir haben natürlich eins, zwei fehler gemacht, die dann zu den Toren geführt haben und am Ende haben wir dann ein schlechtes Ergebnis. Die Saison ist weiterhin lang und es gibt immer Up's und Down's und damit müssen wir leider leben heute.“

SC Freiburg II

Frommann – Banovic, Bulut, Daferner (Herrmann, 90.), Brünker (Roth, 67.), Rodas (Torres, 59.), Schlotterbeck, Fellhauer, Dräger, Okoroji, Sachanenko

FSV Frankfurt

Aulbach – Torre Howell, Sierck, Azaouagh, Pollasch, Bell Bell, Schick, Plut (Eshele, 80.), Huckle (Mfumu, 80.), Seegert (Kara, 75.), Becker

Schiedsrichter

Tobias Fritsch, Dennis Boyette, Marvin Dill

Zuschauerzahl

200

Gelbe Karten

Roth (80.)

Tore

1:0 – Bell Bell (2.)

1:1 – Daferner (3.)

2:1 – Dräger (43., Foulelfmeter)

Autor: BM | 05.11.2017

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