3. Liga


Hessenpokal-Aus im Viertelfinale

FSV verliert mit 0:3 gegen den SV Wehen Wiesbaden

Wieder zurück auf dem Feld: Alban Sabah Foto: pressehaus/kellner

Zum Hessenpokal Viertelfinale gab es einige personelle Veränderungen in der Bornheimer Startelf. Alban Sabah war nach seiner langen Verletzungspause wieder in der Startelf, genauso wie Matay Birol am Mittwochabend anstelle von Marco Aulbach das Tor hütete.

Schick meldete sich mit dem ersten kleineren Ausrufezeichen in Minute drei, in der er von der rechten Seite flankte und das Tor von außen traf. Auch Kara befand sich nur wenige Augenblicke später beinahe allein vor Wiesbadens Torhüter, Kolke hielt den Ball aber zuverlässig.

Stephan Andrist versuchte sich in der achten Spielminute aus ähnlicher Position wie Schick zuvor, die Torchance endete in der ersten Ecke der Partie, die aber ebenfalls nichts einbrachte.

Auch David Blacha nutzte eine Einwurfsituation nach etwas mehr als zehn Minuten für einen schnellen Angriff in Richtung Tor, die schwarz-blaue Abwehr konnte das Spielgerät aber auf den letzten Metern umlenken. Andrist war es schließlich, der nach einer guten Viertelstunde Spielzeit das 0:1 für die Gäste schoss. Das 0:2 durch Dams folgte nur fünf Minuten später nach einem Eckball von Mintzel, nachdem die Gäste sich einige Male vor das Tor haben tasten können. Auf der anderen Seite griffen Huckle und Schick im Zwiegespann an, wurden aber von der Wiesbadener Abwehr gestoppt.

Kara in Spielminute 26 mit der eindeutigsten Tormöglichkeit in Halbzeit eins, er verzog jedoch knapp. Das Spiel wurde im weiteren Verlauf etwas ruhiger, der FSV hielt trotz einiger weiterer Angriffe gut dagegen, es ging mit dem 0:2 Rückstand in die Kabinen.

Auch in Durchgang zwei zeigte sich ein ähnlicher Spielverlauf mit Chancen auf  beiden Seiten. Trotz des Ligaunterschieds blieben die Bornheimer wach und aufmerksam, verhinderten einige Chancen effektiv und griffen trotz des Rückstands kontinuierlich an. So auch Andacic, der rund sechs Minuten nach Wiederanpfiff einen gut platzierten Fernschuss auf das Tor steuerte. Genau wie bei einem darauffolgenden Freistoß von Schick war Kolke am Ball und verhinderte einen Anschlusstreffer.

Javan Torre Howell wurde in der 64 Spielminute mit einer roten Karte bestraft, der FSV stand im Anschluss nur noch zu zehnt auf dem Rasen. Auch weiterhin blieb es eine kämpferische Partie, Wiesbaden leistete sich immer wieder kleine Fehler, die dem FSV zugunsten kamen.

Plut flankte sieben Minuten vor Schluss noch einmal gekonnt innerhalb des Strafraums, ein Wiesbadener Kopf war jedoch dazwischen. Besonders in der Schlussphase wehrten die Schwarz-Blauen noch einmal einige Vorstöße der Gäste ab. Mit dem Schlusspfiff erhöhte Breitkreuz auf den 0:3 Endstand und besiegelte damit das Pokalaus der Bornheimer.

„Wir wussten im Vorfeld, dass wir einen sehr, sehr guten Tag brauchen.“, sagte Cheftrainer Alexander Conrad am Abend. „Wehen hat im Moment eine extrem gute Form. Somit wollten wir sie am Anfang eben beschäftigen, von unserem Tor fernhalten, da gut gegen den Ball arbeiten und weitgehend haben wir das auch ordentlich gemacht. Natürlich hat Wehen eine hohe Qualität, laufen gut in die Räume und haben da schon aktuell eine sehr gute Mannschaft. Das 2:0 hat mich ein bisschen geärgert, weil wir es vorher eigentlich gut verteidigt haben. Zweite Halbzeit sind wir dann gut rausgekommen und mit einem Anschluss hätte es dann nochmal eng werden können. Mit der roten Karte war es dann schwierig. Am Ende war es ein verdienter Sieg.“

FSV Frankfurt

Birol – Torre Howell, Sabah (Muhic, 75.), Andacic, Azaouagh, Pollasch, Kara (Plut, 59.), Schick, Eshele (Bell Bell, 59.), Huckle, Becker

SV Wehen Wiesbaden

Kolke – Mockenhaupt, Blacha (Breitkreuz, 78.), Schäffler, Andrich, Diawusie (Akoto, 82.), Dams, Ruprecht, Kuhn, Mintzel (Nothnagel, 78.), Andrist

Schiedsrichter

Julius Martenstein, Fabian Bierau, Tim Waldinger

Zuschauerzahl

895

Gelbe Karten

Huckle (21.)

Andrist (21.)

Azaouagh (30.)

Andacic (63.)

Schick (71.)

Rote Karten

Torre Howell (64.)

Tore

0:1 – Andrist (15.)

0:2 – Dams (20.)

0:3 – Breitkreuz (90.)

Autor: BM | 09.11.2017

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