3. Liga


FSV macht auf Wichtigkeit der Vorsorge aufmerksam

Der Movember geht in die dritte Woche

Ein wenig ist schon zu sehen, aber da geht noch mehr. Foto: FSV

Woche zwei ist fast vorbei und die Schnurrbärte der Spieler sind (ein wenig) gewachsen. Das erregt Aufmerksamkeit, was natürlich auch erwünscht ist. Patrick Spengler: „Wir freuen uns, dass die Spieler so gut mitziehen und die Aktion unterstützen. Wir sind gespannt, wie sich Schnurbärte entwickeln werden.“

Weiterhin möchten wir mit der Teilnahme am Movember auf bestimmte Krebsarten hinweisen und damit zur Vorsorge aufrufen. Der Prostatakrebs ist die häufigste Krebserkrankung und die dritthäufigste Krebstodesursache bei Männern in Deutschland. Die Zahl der Neuerkrankungen ist in den letzten Jahren stetig gestiegen. Je früher Prostatakrebs entdeckt wird, desto größer sind die Heilungschancen.

Prostatakrebs macht keine Frühsymptome und aus diesem Grund ist die Vorsorgeuntersuchung umso wichtiger. Ab dem 45. Lebensjahr wird sie allgemein empfohlen und von den Krankenkassen übernommen. Hat ein Familienmitglied ein Prostatakarzinom, sollte dies bereits ab dem 40. Lebensjahr erfolgen.

Eine Vorsorgeuntersuchung besteht üblicherweise aus einer Tastuntersuchung, einem Bluttest (PSA) und gegebenenfalls aus einer Ultraschalluntersuchung. Durch die Sozialisierung des Mannes als das sogenannte „starke“ Geschlecht, das keine Schwachpunkte aufzeigen darf, wurden insbesondere in Bezug auf das Gesundheitsbewusstsein Barrieren im Kopf geschaffen. Die Attribute „Schneller, weiter, höher“ passen nicht zu einem Mann der sich in die Obhut eines Arztes begibt. Zu sehr ist dieses Szenario mit einer Art Hilflosigkeit vergesellschaftet. Hier ist aber ein Umdenken von Nöten! Insbesondere vor der Tastuntersuchung haben viele Männer Hemmungen und sind angespannt. Angst und Scham sind jedoch unnötig, da die Untersuchung für den Urologen alltäglich ist und für den Patienten absolut schmerzfrei abläuft. Bei einer Blutuntersuchung kommt es auf den PSA-Wert an (PSA steht für prostataspezifisches Antigen) und ob dieser in kurzer Zeit stark ansteigt. Bei auffälligen Befunden gilt es diese mittels ultraschallgesteuerte Gewebeproben weiter zu verfolgen.

Wer sich hier näher informieren möchte, kann dies unter den folgenden Links tun:

Opens external link in new windowhttps://www.kgu.de/kliniken-institute-zentren/einrichtungen-des-klinikums/kliniken/zentrum-der-chirurgie/urologie/urologie.html
Opens external link in new windowhttp://www.awmf.org/leitlinien/detail/ll/043-022OL.html
Opens external link in new windowhttp://uroweb.org/guideline/prostate-cancer
Opens external link in new windowhttps://www.prostatakrebs-bps.de

Autor: SK, OB | 14.11.2017

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