3. Liga


Der schwarz-blaue Jahresrückblick - das war 2017

Teil 1: Das erste Quartal. Ruhe vor dem Sturm.

Toooor. Der FSV gewinnt 2:0 gegen Lotte. Foto: hanglastig.de/Löser

Ein knappes halbes Jahr war vergangen, seit der FSV Frankfurt nach acht Jahren in der 2. Bundesliga den Gang in die 3. Liga antreten musste. Der Start in die neue Spielklasse verlief allerdings gar nicht so gut. Bis zum siebten Spieltag gab es keinen Sieg, dazu das Aus im DFB-Pokal gegen den VfL Wolfsburg. Doch dann drehte das Team auf: Vier Siege in Folge, 13:2 Tore. Danach weitere vier Spiele ungeschlagen. Nach drei folgenden Spielen ohne Sieg ging es dann mit einem 3:1-Heimsieg gegen den SV Wehen Wiesbaden in die Winterpause.
Ein versöhnlicher Sieg, der zu diesem Zeitpunkt enorm wichtig war. Das Team von Trainer Roland Vrabec befand sich auf einem akzeptablen Tabellenplatz 11 mit 26 Punkten. Zu den wichtigsten Männern im Team zählte dabei Fabian Schleusener, der 9 Tore erzielt hatte und auch gegen Wiesbaden treffen konnte.

Kaum war die Winterpause vorbei begannen die großen Sorgen beim Fußballsportverein. Zu Beginn der Vorbereitung war ein Testspiel bei den Würzburger Kickers angesetzt. Durch einen Wintereinbruch kurz zuvor stand das Spiel zunächst auf der Kippe. Letztendlich wurde gespielt, doch der FSV verlor nicht nur 6:0 sondern auch Fabian Schleusener mit einem Kreuzbandriss. Das Fehlen des besten Torschützen machte sich schnell bemerkbar. Zwei Unentschieden, ansonsten setzte es in den folgenden Wochen nur Niederlagen. Es kam zum Trainerwechsel - Gino Lettieri übernahm das Amt von Roland Vrabec. 
Mit Lettieri sollte es allerdings auch noch einige Spieltage dauern, bis gewonnen wurde. Erst gegen die Sportfreunde Lotte konnte am 29. Spieltag endlich ein Sieg eingefahren werden. Dass dies der letzte Sieg der Saison bleiben sollte, ahnte zu dem Zeitpunkt allerdings noch niemand.

Bereits in der Woche nach dem Heimsieg gegen Lotte holte den FSV erneut das Verletzungspech ein. Zunächst erwischte es im Training Dennis Russ, der sich einen Kreuzbandriss zuzog. Im Spiel bei Fortuna Köln verletzten sich mit Patrick Ochs und Milad Salem dann gleich zwei wichtige Akteure. Während Salem mit einem Muskelfaserriss ausfiel, zog sich Ochs einen Kreuzbandriss zu. Saisonende für alle drei Spieler. Wie der ehemalige Bayern Profi Jürgen Wegmann eins sagte: „Zuerst hatten wir kein Glück und dann kam auch noch Pech dazu“. 


(Weiter geht's am Samstag mit Teil 2)

Autor: SK | 18.12.2017

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