3. Liga


Jugendnews: Ergebnisdienst 03.-04.02.2018

Vorbereitung der NLZ-Mannschaften leidet unter Spielabsagen

Turnier-Organisator Stefan Zajonz von SC Tornado Westig freut sich über das FSV-Geschenk von den U10-Trainern Emre Ugurlu und Julian Guevara (Foto: FSV Frankfurt/privat)

Unter keinem guten Stern stand das Vorbereitungs-Wochenende für die Mannschaften aus dem Nachwuchsleistungszentrum des FSV Frankfurt. So fielen krankheitsbedingt die angesetzten Testspiele der U19, U17, U15 und U13 aus. Einzig die U14 und U16 konnten, wie geplant, ihre Spiele absolvieren. Bei den Hallenturnieren stachen vor allem der 2. Platz der U13 beim Makkabi-Budenzauber und der 4. Platz der U11 beim Herford-Cup hervor.

U16 zufrieden mit Leistungsvergleich

Einen ordentlichen Leistungsvergleich absolvierte die U16 von Trainer Paul Ehmann beim TV 1817 Mainz. Obwohl in den drei Spielen kein Sieg heraus und man am Ende zwei Unentschieden und eine Niederlage verbuchte, konnte die Mannschaften nach einer sehr intensiven Trainingswoche durchaus überzeugen. Sowohl gegen den TV 1817 Mainz, als auch den KSV Hessen Kassel stand es nach Ablauf der Spielzeit jeweils 0:0. Gegen Kickers Offenbach war man in den ersten zehn Minuten nicht ganz wach und musste so dem frühen Doppelschlag zum 0:2-Endstand hinterherlaufen, ohne noch etwas am Ergebnis ändern zu können.

Trainer Ehmann war dennoch nicht unzufrieden: „Wir haben am Samstag einer sehr intensiven Trainingswoche Tribut gezollt. Die Mannschaft hat dennoch versucht alles zu investieren. Mit der Defensivleistung können wir, mit Ausnahme der ersten zehn Minuten gegen Offenbach, sehr zufrieden sein. Allerdings haben wir in der Offensive definitiv noch Luft nach oben. An solchen Tagen muss man dann seine Chancen, die durchaus vorhanden waren, einfach viel konsequenter nutzen. Wir werden die verbleibenden drei Wochen gezielt nutzen, um bestens vorbereitet in die Rückrunde zu gehen.“

Es spielten: Zbiljic, Schreiber, Höhn, Scacchetti, Cigdem, Davitopoulos, Stiepani, Demirel, Werke, Pindric, Omerovic, Kavuk, Halilovic, Gossaye, Balli, Bozikovic, Sur

U14 siegt gegen Sandhausen

FSV Frankfurt – SV Sandhausen 4:2 (2:0)

Tore: 1:0 (14. Süsin), 2:0 (28. Schulze), 3:0 (36. Süsin), 4:0 (50. Schwenz), 4:1 (63.), 4:2 (66.)

Im ersten Vorbereitungsspiel des Jahres agierte die U14 von Trainer Abdullah Tabarrant in der Anfangsphase zu hektisch und erlaubte sich viele Ballverluste, aus denen die Gäste aus Sandhausen allerdings kein Kapital schlagen konnten. Mit ersten Torchance durch Pummarrin gewann das FSV-Spiel Sicherheit und so verwertete Süsin in der 14. Minute ein Zuspiel von Yui zur 1:0-Führung. Der FSV dominierte nun das Geschehen und Torschütze Süsin agierte in der 28. Minute als Vorbereiter. Seine präzise Flanke netzte Schulze unhaltbar zum 2:0-Halbzeitstand. Direkt nach dem Seitenwechsel waren die Schwarz-Blauen direkt am Drücker und Süsin erhöhte eine Minute nach Wiederanpfiff auf 3:0. In der 50. Minute krönte der stark aufspielende Schwenz seine Leistung mit sehenswerten Schuss in den Winkel zum 4:0. In den letzten zehn Minuten wollte der FSV-Nachwuchs einfach zu viel und vernachlässigte die bis dahin gut funktionierende Defensive. Die Folge waren zwei überflüssige Gegentore zum 4:2-Endstand aus FSV-Sicht.

Assistenz-Trainer Dawar Khan war weitestgehend zufrieden: „Wir haben das in der ersten Halbzeit sehr gut gemacht und die Jungs haben unsere Vorgaben, wie z.B. Ballzirkulation, Spiel über außen mit 1:1-Situationen zu schaffen, sehr gut umgesetzt. Den positiven Gesamteindruck haben allerdings die letzten 10 Minuten etwas getrübt. Da haben wir das Spiel auf die leichte Schulter genommen und unsere Defensiv-Aufgaben vergessen. Das darf uns einfach in Zukunft nicht mehr passieren.“

Es spielten: Schwenz, Koch, Pummarrin, Schulze, Hildmann, Bari, Vetter, Matic, Yui, Süsin, Timmerberg

U13 überzeugt mit 2. Platz beim Makkabi-Budenzauber

Nach dem kurzfristig abgesagten Testspiel bei Rot-Weiß Frankfurt konnte sich die U13 von Trainer Herbert Schmidt ganz auf den Makkabi-Budenzauber konzentrierten. Das gelang erfreulicherweise extrem gut und am Ende musste man sich Lokalrivalen Eintracht Frankfurt im Finale beugen. So startete man mit einem knappen, aber hoch verdienten, 1:0 gegen Gastgeber TuS Makkabi Frankfurt ins Turnier. Mit den anschließend souverän und überzeugend heraus gespielten Erfolgen gegen Viktoria Griesheim (7:1) und Eintracht Trier (6:0) war man bereits sicher im Viertelfinale. Da war das abschließende 2:2 gegen TeBe Berlin in der Gruppenphase zu verschmerzen. Im Viertelfinale schaltete man mit einem 2:0 die TSG Wieseck und ließ auch Rot-Weiß Erfurt im Halbfinale keine Chance. Am Ende einer spielerisch starken Vorstellung zog man einem 3:1 ins Finale. Dort wartete Nachbar Eintracht Frankfurt auf die Schwarz-Blauen. Ausgerechnet im Finale bot man die schwächste Turnierleistung und schien in seinen Aktionen wie gelähmt. So siegte die Eintracht am Ende, auch in der Höhe, verdient mit 4:0 und holte sich so den Siegerpokal. FSV-Torhüter Garn Pummarrin holte sich bei der Siegerehrung noch die Auszeichnung „Bester Torhüter“ ab.

Trainer Schmidt war sehr zufrieden: „Ein sehr gelungener Abschluss unserer Hallensaison. Wir haben tollen Fußball gezeigt und wussten voll zu überzeugen. Natürlich ist am Ende etwas enttäuscht, wenn die Chance auf den Turniersieg hat und ausgerechnet im letzten Spiel des Tages nicht an die vorherigen Leistungen rankommt. Die Eintracht war dementsprechend auch der verdiente Turniersieger. Aber insgesamt hat die Mannschaft eine sehr überzeugende Hallensaison hingelegt und konnte viel aus den interessanten Turnieren für den weiteren Saisonverlauf mitnehmen.“

Es spielten: Pummarrin, Gleiber, Steiner, Emmerling, Klüh, Bektas, El Haddoudi, Dabo, Peaks, Vassiliou, Von Hinüber

U12 ereilt Zwischenrunden-Aus

Beim hochkarätig besetzten Hallenturnier der SF Eintracht Windecken ereilte die U12 von Trainer Sebastian Stahl in der Zwischenrunde das Turnier-Aus. In der Gruppenphase erwischte man einen guten Start und musste sich nach langer 1:0-Führung am Ende mit einem 1:1 gegen FC Augsburg begnügen. Das anschließende 3:0 gegen Bayern Alzenau brachte den FSV bereits in Richtung Zwischenrunde. Zwar musste man sich danach der Dominanz von Borussia Dortmund mit 0:4 beugen, konnte aber durch ein souveränes 4:1 gegen den 1.FC Hanau sich punktgleich mit dem BVB den 2. Platz in der Vorrunden-Gruppe sichern. In ersten Zwischenrunden-Spiel, noch am Samstag, verpasste man durch ein unglückliches 1:2 gegen den SV Darmstadt 98 sich eine gute Ausgangsgelegenheit für die Spiele am Sonntag. So war man sonntags direkt gegen den FC Schalke 04 unter Zugzwang. Man konnte den Königblauen lange Paroli bieten und hielt die Partie mit einem verdienten 1:1 offen, ehe die individuelle Klasse der 04er das Spiel mit dem 1:3 aus FSV-Sicht entschied. Das abschließende Turnierspiel verlor man dann mit 0:3 gegen den Karlsruher SC. Turniersieger wurde am Ende im Neun-Meter-Schießen der FC Bayern München gegen Borussia Mönchengladbach, für die der FSV als Gastverein fungierte.

Trainer Stahl war durchaus zufrieden: „Gerade im Offensiv-Bereich können wir mit den beiden Tagen zufrieden sein. Wir konnten gegen starke Konkurrenz unsere Akzente setzen und haben uns immer wieder Chancen erspielen können. Letztlich hat uns aber unsere mangelnde Konsequenz im Defensivverhalten eine bessere Platzierung gekostet. Wir können aber viel Positives aus den beiden Tagen mitnehmen und die Jungs konnten erkennen, woran wir zukünftig arbeiten müssen, um uns weiter zu verbessern. Auch nochmal ein großes Lob an Organisator Matthias Filbrich für dieses rundum hervorragend organisierte Top-Turnier.“

Es spielten: Dejak, Bernjus, Popovic, Cacic, Perk, Crolly, Can, Ates, Wirbelauer, Monz, Gabriel, Baumann

U12 mit 2. Platz in Kriftel

Während der eine Teil der U12 von Trainer Sebastian Stahl in Hanau am Samstag am Start war, ging es für den zweiten Teil der Mannschaft mit Assistenz-Trainer Gabriel Hackenjos zum U13-Hallencup in Kriftel. So starteten die Schwarz-Blauen mit einem souveränen 2:0 gegen die SG Oberliederbach ins Turnier. Deutlich schwieriger gestaltete sich das 2. Spiel gegen die MTK-Auswahl. Die Auswahl ging zeitig in Führung und der FSV setzte zwar alles daran das Spiel zu drehen, aber scheiterte immer wieder an der vielbeinigen Defensive. So blieb es letztlich beim 0:1. Durch ein ungefährdetes 3:0 gegen die SG Egelsbach holte man sich dennoch den Gruppensieg und stand damit im Finale gegen TuS Makkabi Frankfurt. In einem umkämpften Spiel ging Makkabi früh mit 1:0 in Führung, doch der FSV bewies Moral und glich zum 1:1 aus. Als man auf die Entscheidung drängte, nutzte die TuS die nachlässige Defensivarbeit des FSV zu zwei schnellen Kontertoren. Am Ende musste man sich trotz spielerischer Überlegenheit mit 1:3 geschlagen geben und sich mit dem 2. Platz zufriedengeben.

Assistenz-Trainer Hackenjos war nicht unzufrieden: „Das Turnier hat uns die Möglichkeit geben alle Spieler am Wochenende Einsatzzeit zu geben. Mit den Spielen in Kriftel kann man weitestgehend zufrieden sein. Offensiv waren wir stark, nutzten aber unsere Chancen nicht konsequent genug. Im Umschaltverhalten nach Ballverlust haben wir uns in einigen Situationen unglücklich verhalten, was uns letztlich auch die Finalniederlage beschert hat. Daran müssen und werden wir in den nächsten Trainingseinheiten intensiv arbeiten.“

Es spielten: Maus, Ost, Baumann, Cimmino, Brekalo, Gabriel, Papic, Liebhart, Odabas

U11 mit starkem Auftritt in Herford

Ein sehr gelungenes Turnier spielte die U11 von Interims-Trainer Tom Weis beim international besetzten Turnier des SC Herford. Erstmalig dort von der Partie zeigte man, bei dem von Organisator Christian Stebahne bestens durchgeführte Turnier, samstags in der Vorrunde hervorragenden Fußball und setzte sich als Gruppenerster souverän durch. Los ging es mit einem 2:0 gegen Rot-Weiß Essen, gegen die man in Herten beim letzten Aufeinandertreffen noch mit 1:5 verloren hatte. Im Duell zweier Traditionsvereine gelang anschließend ein hart umkämpftes 2:1 gegen Alemannia Aachen. Im entscheidenden Spiel Richtung Viertelfinale folgte ein 1:0 gegen den Nachwuchs des SV Werder Bremen. Zum Abschluss der Vorrunde setzte man sich dann noch gegen das stark spielende regionale Team des VfL Theesen mit 2:1 durch. Am Sonntag sollten die Aufgaben des FSV nicht einfacher werden, denn im Viertelfinale wartete mit dem VfL Wolfsburg eine harte Nuss. Doch die Schwarz-Blauen, gut eingestellt von Trainer Weis, konnten ihr Potential voll abrufen und siegten am Ende absolut verdient und souverän mit 3:0. Im Halbfinale kam es dann zum Duell mit den bis dahin sehr stark aufspielenden DSC Arminia Bielefeld. Anfangs noch sehr ausgeglichen, musste der FSV durch einen Freistoß den Rückstand hinnehmen. Mit fortlaufender Spielzeit machte der FSV immer mehr auf, um das Spiel noch zu drehen und die Arminia nutzte die offensive Ausrichtung eiskalt zum 3:0-Endstand aus. So blieb dem FSV das Kleine Finale gegen die Zebras aus Duisburg. Am Ende verlor man, trotz einer erneut starken Leistung, sehr unglücklich mit 1:2. Turniersieger wurde Arminia Bielefeld, die sich gegen Hannover 96 durchsetzen konnte.

Interims-Trainer Tom Weis war mehr als zufrieden: „Die Mannschaft hat ein tolles Turnier gespielt und konnte auf ganzer Linie überzeugen. Die Jungs waren mit Leidenschaft und Engagement in jedem Spiel bei der Sache und haben die Vorgaben fantastisch umgesetzt. Im Halbfinale mussten wir uns letztlich einem abgezockten Gegner beugen. Am Ende können wir aber sehr stolz auf den 4. Platz sein, einen Riesen-Kompliment an alle Jungs, die das ganz hervorragend an beiden Tagen gemacht haben und ein großes Dankeschön an Christan Stebahne und sein Orga-Team, die es uns an nichts missen ließen.“

U10 muss in der Zwischenrunde die Segel streichen

Beim international besetzten Jüberg-Cup in Hemer, dem traditionellen Hallen-Abschluss-Turnier der U10 von Trainer Emre Ugurlu, kam diesmal in der Zwischenrunde das Aus für den FSV. Am Samstag erwischte man quasi einen Sahne-Tag und startete mit einem fulminanten 15:0 gegen die SG Hemer ins Turnier, gefolgt von einem 4:0 gegen den BSV Menden. Anschließend musste man sich mit einem 2:2 gegen den SC Westfalia Herne begnügen, obwohl sich genügend Chancen auf einem Sieg boten. Im letzten Gruppenspiel gegen den holländischen Vertreter De Graafschap ging es dann um den Gruppensieg. Die Holländer spielten stark und gingen schnell mit 1:0 in Führung, doch der FSV ließ dadurch nicht aus dem Konzept bringen und fuhren am Ende einen verdienten 2:1-Erfolg ein. Die Hausaufgaben waren gemacht und normalerweise erwischt man als Gruppenerster eine etwas leichtere Zwischenrunde-Gruppe. Dem war aber in Hemer nicht so. Den mit dem späteren Turnierzweiten, dem FC Schalke 04, wartete am Sonntag überraschenderweise ein ganz schwerer Brocken direkt auf die Schwarz-Blauen. Dem druckvollen Spiel der Königsblauen konnte man nicht entgegensetzen und ging als 0:3-Verlierer vom Platz. Mit dem folgenden 5:0 gegen den SC Neheim hielt man sich die Chancen auf das Viertelfinale offen, doch mit der Niederlage der Schalker gegen den polnischen Vertreter Slask Wroclaw rückte das Viertelfinale in weite Ferne. So gab im letzten Spiel gegen den späteren Turnierdritten aus Wroclaw nur eine Devise, die hieß Tore schießen, um das Unmögliche noch möglich zu machen. Trainer Ugurlu setzte auf volle Offensive und die Mannschaft investierte alles. Doch die starken Polen hielten ihr Tor sauber und besiegelten mit zwei Konter zum 2:0 das Turnier-Aus des FSV.

Trainer Ugurlu war zufrieden, auch wenn es nicht zu mehr gereicht hat: „Das war trotz unseres frühen Ausscheidens ein toller Hallenturnier-Abschluss in einer tollen Atmosphäre. Wir haben am Samstag hervorragenden Fußball gespielt und unser Können gezeigt. Als Gruppenerster hat man es normalerweise immer etwas einfacher in der Zwischenrunde, aber dass wir mit Schalke und Wroclaw zwei ganz dicke Brocken erwischt haben, hat die Sache nicht einfach gemacht. Wir haben die Spiele mutig bestritten, aber letztlich hat es leider nicht für das Viertelfinale gereicht. Dennoch können wir mit unserer Hallensaison sehr zufrieden sein. Auch nochmal ein dickes Kompliment an Organisator Stefan Zajonz und ein großes Dankeschön für alles.“

Es spielten: Koeth, Hoy, Wrobel, Jung, Zopf, Scheller, Erinc, Bojcic, Tsiokos

| 06.02.2018

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