3. Liga


Erster Sieg in der PSD Bank Arena

FSV gewinnt in umkämpften Spiel gegen Stadtallendorf

Jubel über die zwischenzeitliche 2:0 Führung. Foto: Bildpressehaus

Auch das zweite Spiel im neuen Kalenderjahr konnte der FSV für sich entscheiden und sich erneut drei Punkte sichern. 

Die Bornheimer starteten zunächst gut in die Partie und nach vier Minuten konnte Ahmed Azaouagh das erste Mal eine Chance herausholen, ehe es etwas ruhiger auf beiden Seiten wurde. Vor allem Kapitän Sabah konnte in der Defensive einige Versuche der Gäste aus Stadtallendorf klären und so den frühen Gegentreffer verhindern. 

Die nächste sehr gute Möglichkeit unsererseits ließ nicht lange auf sich warten: In der neunten Spielminute flankte Plut nach starkem Angriff von links, sein Schuss verfehlte Bell Bell nur knapp. Nach einer Viertelstunde verwandelte unsere Nummer 11 die Vorlage von Schick dann aber doch und brachte den FSV in die 1:0-Führung. Nach einem Foul an Denis Mangafic gab es den ersten Freistoß der Partie. Schick versuchte auf Höhe des Sechzehners sofort zu verwandeln, verfehlte das Tor aber knapp. Nach guten 25 Minuten versuchten die Bornheimer es mit einer Flanke von der anderen Seite, die wieder sehr knapp den Mitspieler verfehlte. Ein Freistoß für die Eintracht kurz vor der Pause ging knapp über die Torlatte und war die letzte gefährliche Aktion im ersten Durchgang. Alles in allem zeigte sich eine sehr angriffsstarke Elf aus Frankfurt, die die Führung zu Ende der ersten Halbzeit stark über die Zeit brachte. 

Stadtallendorf wechselte in der Halbzeitpause, für Zildzovic kam Voelk, und griff schnell an. Der FSV zeigte sich aber sehr gut im Zweikampf und war im Mittelfeld oft passgenauer als der Gegner, weshalb es auch nach Wiederanpfiff einige Torchancen gab. Die größte Chance verfehlte Bell Bell in der 58. Spielminute, aber auch der TSV hatte eine riesige Möglichkeit: In der 66. Minute konnte ein Freistoß von Erdinc Solak direkt an die Torlatte geschossen werden, der Abpraller wurde jedoch nicht verwertet und Mangafic brachte den Ball zuverlässig aus dem Spiel. Pollasch schoss aus der Distanz, aber auch das brachte kein weiteres Tor ein. Es ging hitzig und kämpferisch auf dem Rasen zu. Eine Ecke von Azaouagh wurde direkt von Stadtallendorfs Torhüter gehalten. In der letzten Viertelstunde machte Stadtallendorf noch einmal ordentlich Druck und nutzte Kontersituationen. Gerade als es auf Seiten des TSV richtig gefährlich wurde, nutzte Mateo Andacic in der 82. Minute aber einen sehr guten Angriff über rechts und netzte zum 2:0 ein. Ihre gefährlichste Phase vom zweiten Tor unterbrochen, agierten die Gäste folglich etwas zurückhaltender, es blieb jedoch körperbetont. Nach einem Foul an Bell Bell konnte Stadtallendorf jedoch doch noch einmal treffen. Laurin Vogt nutzte das Durcheinander im Strafraum und verkürzte auf 2:1. In der Schlussphase wurde es noch einmal sehr spannend, aber den Sieg ließ sich der FSV nicht mehr nehmen.

„Wir sind zwar weiter als in der Hinrunde, auch punktemäßig, aber wenn wir jetzt eine wirklich abgezockte Mannschaft gewesen wären, dann hätten wir das auch schon in der ersten Halbzeit auf einen sehr, sehr guten Weg bringen können. Zweite Halbzeit war klar, dass es der Gegner da noch einmal probiert. In der Viertelstunde nach der Pause hatten wir unsere Probleme, aber es gab genug Gelegenheiten, das Ding frühzeitig auf Sieg zu stellen. Es war ein ungeeignetes Spiel für Trainer mit Herzkrankheiten, aber am Ende bin ich natürlich zufrieden.“


FSV Frankfurt
Aulbach – Torre Howell, Sabah, Azaouagh, Pollasch (70. Andacic), Bell Bell, Schick (63. Eshele), Plut, Huckle, Becker, Mangafic

Eintracht Stadtallendorf
Vincek – Döringer (65. Solak), Vidakovics, Dinler, Vogt, Suero Fernandez, Baltic, Gaudermann, Williams, Arifi (79. Gelijc), Zildzovic (45. Voelk)


Schiedsrichter
Manuel Bergmann, Yannick Eberhardt, Michael Hieber

Zuschauerzahl
1.294

Gelbe Karten
Schick, Mangafic, Eshele, Bell Bell - Arifi, Vidakovics, Dinler

Tore
1:0 Bell Bell (15.), 2:0 Andacic (82.), 2:1 Vogt (90.)

Autor: BM | 17.02.2018

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