3. Liga


Offenbach siegt im Mainderby

Umkämpftes Nachbarschaftsduell endet mit 1:3

Javan Torre Howell im Angriff Bild: pressehaus

Nach der feierlichen Eröffnung der PSD Bank Arena lag der Fokus ganz auf dem Mainderby zwischen den Offenbacher Kickers und dem FSV Frankfurt. Die Gäste spielten in traditionellem Rot, unsere Bornheimer in klassischen schwarz-blauen Trikots. 

Die Partie startet mit gegenseitigem Abtasten, ein erster vorsichtiger Vorstoß der Offenbacher konnte von Nestor Djengoue mit dem Kopf aus der Gefahrenzone gebracht werden. Schon in der siebten Spielminute legten die Gäste jedoch nach und gingen per Distanzschuss fast in Führung.

In der elften Minute gab es dann doch den Treffer für die Gäste: Ko Sawada verwandelte nach kleinen Problemen in der Frankfurter Abwehr im Sechzehner und brachte Offenbach in die 0:1-Führung. Die Führung sollte aber nicht lange andauern: Schon 4 Minuten später fiel der Ausgleich durch Vito Plut. Und auch danach machten unsere Bornheimer Druck. So wie in der 23. Minute, in der Robert Schick über die linke Flügelseite anlief, in die Mitte flankte, wo aber ein Gegenspieler seinen Fuß dazwischen hatte. Der FSV spielte sich eine Menge Torchancen heraus, agierte flink im Angriff. In der 27 Minute scheiterte Patrick Huckle nur haarscharf am Torwart, die darauffolgende Ecke brachte nichts ein.

Nach etwas mehr als einer halben Stunde Spielzeit erhöhte Maik Vetter allerdings ein weiteres Mal für die Gegner in Rot. Aulbach griff bei der ersten Ecke des OFC zuverlässig ein und verhinderte einen weiteren Treffer, auf unserer Seite summierten sich die Eckbälle, aus diesen Standartsituationen konnte aber kein Nutzen gezogen werden. Offenbach konterte flink und mit ihrem schnellen Umschaltspiel gelang es ihnen das ein oder andere Mal gefährlich nahe vor den Kasten zu kommen, nach 45 Minuten pfiff der Schiedsrichter aber zwei ähnlich starke Mannschaften zur Pause in die Kabinen. 

Mit frischem Wind und einem personellen Wechsel auf Seiten der Bornheimer kamen die Spieler aus der Pause, die erste richtig eindeutige Chance hatte Plut nach dem Seitenwechsel. Er erwischte in Minute 50 den Ball nicht richtig und verpasste den erneuten Ausgleich somit knapp. Auf der anderen Seite konnte Azaouagh einen gefährlich und gut herausgespielten Konterversuch stoppen und lenkte die Partie damit wieder auf ausgeglichenes Terrain. Schwarz-blaue Torchancen folgten, oft fehlte jedoch das letzte Quäntchen Durchschlagskraft zum erfolgreichen Abschluss. 

Durch einen unglücklichen Elfmeter in der 70. Minute, bei dem Aulbach erst halten konnte und beim Nachschuss dann doch chancenlos war, stand es wenig später jedoch 1:3. Ein Freistoß aus guter Position halblinks ging knapp über dem Tor vorbei. Die Partie bewegte sich im Anschluss wieder gleichmäßig auf beiden Seiten, kampfbetont und mit vielen hohen Bällen in den Strafräumen. Eine letzte Großchance gab es für den OFC kurz vor Ende der regulären Spielzeit. Eine Flanke von rechts traf seine Anspielstation passgenau und konnte nur im letztem Moment von Aulbach pariert werden. Letzte Kleinchancen auf beiden Seiten waren die letzten Aktionen vor dem Abpfiff. 

Trainer Alexander Conrad resümierte das Spiel am Montagabend folgendermaßen: „Ich denke, dass wir nicht so gut ins Spiel reingekommen sind. Da ist Offenbach verdient in Führung gegangen mit diesem 0:1, da hatten wir gerade auf der linken Seite Zugriffsprobleme. In der Phase, als der Ausgleich fiel, waren wir dem zweiten Tor näher. Da hatten wir eine druckvolle Phase. Zweite Halbzeit haben wir ein bisschen umgestellt, mit Mangafic einen Spieler gebracht, der zwar ein bisschen angeschlagen war, aber Druck gemacht hat. Unmittelbar nach der Einwechslung von Namavizadeh gab es noch ein paar Möglichkeiten, wo wir am Drücker waren und das sehr gut gespielt haben. Wir haben eben die Tore nicht gemacht, wobei ich meine Mannschaft bist zum Ende engagiert gesehen habe. Offenbach hat es dann clever runtergespielt, somit lassen wir die Köpfe nicht hängen, aber wir hätten natürlich gerne einen Sieg mitgenommen, weil wir wissen, wie eng das hinten ist.“

FSV Frankfurt

Aulbach – Torre Howell (45. Mangafic), Sabah, Azaouagh, Pollasch, Bell Bell (62. Namavizadeh), Schick (77. Kara), Plut, Djengoue, Huckle, Becker

Kickers Offenbach 

Endres – Sawada, Rapp, Akgoez (76. Lovric), Vetter (89. Darwiche), Hodja, Firat, Stoilas (72. Schulte), Maier, Marx, Kirchhoff

Zuschauerzahl

5.234

Schiedsrichter

Asmir Osmanagic, Manuel Dürr, Andreas Rinderknecht, Joshua Herbert

Gelbe Karten

Huckle, Becker, Schick - Sawada, Lovric

Tore

0:1 – Sawada (11.), 1:1 – Plut (15.), 1:2 Vetter (32.), 1:3 Hodja (70.)

Autor: BM | 20.03.2018

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