3. Liga


Jugendnews: U19 siegt in der Verlängerung und steigt auf

U19 erfüllt sich in einer denkwürdigen Partie den Traum Bundesliga

U19 - ein Traum geht nach dem 5:1 in Elversberg in Erfüllung (Foto: FSV Frankfurt/privat)

U19 lässt den Traum Bundesliga Realität werden

SV Elversberg – FSV Frankfurt 1:5 (0:1,1:1)

Tore: 0:1 (25. Altindag), 1:1 (60. Kerner), 1:2 (71. Pandza), 1:3 (93. Barlik), 1:4 (114. Rose), 1:5 (120.+2 Pandza)

Vor einer stattlichen Zuschauerkulisse von knapp 1100 Zuschauern war das Aufstiegs-Rückspiel der U19 von Trainer Hakan Sünal beim SV Elversberg an Dramatik kaum zu überbieten. Nach 120 Minuten schwebte der FSV dann in der Glückseligkeit und feierte mit einem 5:1-Erfolg den Aufstieg in die A-Junioren-Bundesliga. Auf Grund der Ausgangslage wurde nach Anpfiff im Mühlwaldstadion schnell die Ausrichtung der beiden Protagonisten klar. Die Gastgeber setzten auf eine kompakte Defensive mit Aussicht ihr schnelles Konterspiel zu nutzen, während der FSV sehr offensiv ausgerichtet sich in der Hälfte der Saarländer festsetzte. Die Dominanz des FSV war erdrückend, aber man fand keine Lücke in einer sehr gut gestaffelten Abwehrreihe. Erster Aufreger war dann die Chance von Cem Barlik, der den SVE-Keeper umkurvte, aber in letzter Sekunde sein Abschluss noch geblockt wurde. Kurz danach Aufatmen beim FSV, denn nach einem Fehler im Aufbauspiel ging der Schuss der Hausherren knapp am Tor vom FSV-Keeper Schwaar vorbei. In der 25. Minute eine erste Erlösung für die Schwarz-Blauen, als Ahmed Altindag den verdienten Führungstreffer für seine Farben erzielen konnte. In der Folge gestaltete sich die Partie nun ausgeglichener, da auch der SVE erste Akzente in der Offensive setzte, wobei die klareren Torchancen durch Barlik, Williams und Aral weiterhin auf Seiten des FSV lagen. So ging es nach einer temporeichen ersten Halbzeit mit einer verdienten 1:0-Führung der U19 in die Kabinen. Nach dem Seitenwechsel gestalte sich die Partie ausgeglichener, da nun auch die Gastgeber deutlich mehr in der Offensive investierten. So fiel in der besten Phase der Hausherren in der 60. Minute der Ausgleich zum 1:1 durch Kerner. Aber der FSV ließ sich nicht von seinem Konzept abbringen und blieb weiter brandgefährlich. In der 71. Minute konnte Filip Pandza dann seine Farben erneut in Führung bringen. Beide Teams suchten noch die Entscheidung in der regulären Spielzeit herbeizuführen, aber es blieb nach hochklassigen 90. Minuten beim 2:1 für die Frankfurter. Damit war das Hinspiel-Ergebnis egalisiert und die Verlängerung sollte die Entscheidung bringen. Der FSV übernahm erneut das Kommando und als Barlik in der 93. Minute zum 3:1 traf, brannte großer Jubel bei den vielen mitgereisten Fans auf, die ihre Mannschaft sensationell in Elversberg unterstützten. Der Stachel saß entsprechend tief beim Gastgeber, während der FSV nun mit breiter Brust Richtung Bundesliga spielte. In der zweiten Halbzeit der Verlängerung machte dann Benedict Rose in der 114. Minute mit dem 4:1 den Deckel auf die Partie und als sich das Trainerteam, die Bank und die Fans fertig zum Jubeln machten, setzte Pandza mit seinem zweiten Treffer in der Nachspielzeit der Verlängerung (120.+2) den Schlusspunkt zum 5:1 unter eine denkwürdige Partie. Nach dem Abpfiff kannten die Jubelstürme beim FSV keine Grenzen mehr, aber auch die faire Gratulation an die unterlegenen Gastgeber, die in den beiden Spielen dem FSV alles abverlangt hatten.

Trainer Sünal schwebte im Fußball-Himmel: „Man kann das noch alles gar nicht richtig fassen – Meister, Pokalsieger, Qualifikation für den DFB-Pokal und Aufstieg in die Bundesliga. Ein unfassbarer Moment für die Mannschaft, das Trainerteam und unseren ganzen Verein. Wir haben uns das Beste bis zum Schluss einer herausragenden Saison aufgehoben. Ich kann der Mannschaft gegenüber nur meinen größten Respekt zollen und wir können uns als Trainerteam glücklich schätzen mit einem solchem Team solch Großes für unseren Verein erreicht zu haben. Und jetzt wird ordentlich gefeiert, denn so was erlebt man vielleicht nur einmal.“

Es spielten: Schwaar, Haliti, Tyminski, Köhler (78.Tiago), Williams, Altindag, Schulze Solano, Barlik (107.Rose), Pandza, Aral (86.Koszorus), Bazzoli (80.Sejdovic)

Autor: FSV-Jugendnews (Hajo Dill) | 17.06.2018

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