3. Liga


„Leistungsgerechtes Unentschieden“

FSV holt einen Punkt vor heimischem Publikum

Keine Tore am 12. Spieltag Foto: Anzzo Photography

Die erste Aktion der Partie am Freitagabend war ein Freistoß für unsere Bornheimer. Robert Schick brachte den Ball in den Strafraum, Mainz' Mann mit der Nummer 9 Karl-Heinz Lappe schlug den Ball aber wieder gen Mittelfeld. Die erste richtig gefährliche Chance gebührte den Gästen vom Rhein. Devante Parker konnte nach sieben Spielminuten einen Lattentreffer und damit fast das erste Tor für Mainz erzielen. Auf der anderen Seite des Spielfelds reagierte Robert Schick, spielte einen starken Angriff über die linke Seite aus, aber der Ball konnte von Keeper Dahmen in Schach gehalten werden. In der 14. Minute mussten die FSV-Anhänger noch einmal kurz die Luft anhalten: Ballverlust im Mittelfeld, Pollasch wollte sich in den Weg stellen und rutschte dabei aus, wodurch der Mainzer Angreifer wieder an den Ball kam. Aulbach parierte stark und verhinderte den Glückstreffer der Gäste. Den darauffolgenden Eckball konnte unser Torhüter unter Bedrängnis ebenfalls abwehren. Folglich übernahm unser FSV kurzzeitig wieder das Ruder, kam ein weiteres Mal vor das Tor, scheiterte aber erneut. In der 17. Minute gelang Mainz ein zweiter Lattentreffer – das Spiel zeigte sich alles in allem ausgeglichen. Danach beruhigte sich das Spielgeschehen etwas, hin und wieder ein Eckball, aber selten etwas Verwertbares. Ein Freistoß von Kamil Tyminski war wieder ein Ausrufezeichen in Richtung Mainz, der Keeper konnte den Ball im Gedränge vor dem Tor gerade so wegfausten (37.). Dem FSV fehlte oft der letzte entscheidende Pass, die Ideen waren gut. Die erste gute Möglichkeit für die Gäste nach den ersten starken 20 Minuten zeigte sich in der 41. Minute, verlief sich aber im Abseits. Huckle und Nothnagel kombinierten kurz vor der Pause noch einmal gemeinsam. Nothnagel versuchte es mit dem Kopf, verfehlte aber knapp. Eine letzte Aktion vor der Halbzeit war ein FSV-Schuss aus der Distanz, aber auch der sorgte nicht für ein Tor.

Seitenwechsel in der PSD Bank Arena, erst einmal änderte sich aber nicht viel. Einer unserer Gäste verstolperte in Minute 50. den Ball im Mittelfeld, was sich Tyminski gleich zunutze machte und einen Angriff startete. Aschauer kam im Strafraum letztendlich aber nicht zum perfekten Abschluss. Auch Schick griff wenig später noch einmal an, Mainz' Nummer 12 Makoumbou hinderte Plut aber daran, die Flanke richtig anzunehmen. Pollasch führte schließlich einen dem FSV zugesprochenen Freistoß aus, das Spielgerät landete neben dem Ziel. Die Mainzer machten es mit ihrer Art, dicht am Mann zu stehen, nicht leicht für den FSV, nach vorne bewegten sich die Roten aber auch nur selten. Auch beidseitige Wechsel änderten nur wenig an der Dichte der Chancen. Erst in den letzten Minuten gewann das Spiel noch einmal an Tempo, dieses Mal aber vorrangig wegen der Aktionen der Mainzer. Die wohl beste Aktion der zweiten Hälfte gebührte aber dennoch wieder uns: Soultani allein vor Keeper Dahmen, nur wenige Zentimeter trennten ihn von einem Treffer. Auch Mainz machte in der Schlussphase noch einmal richtig Druck, auf den letzten Metern kam eine Menge Tempo in die Partie. Tore fielen bis zum Abpfiff jedoch keine mehr. 

Cheftrainer Conrad nach dem Spiel: „Wir hatten in der ersten Halbzeit einen ersten Pfostentreffer zulassen müssen, was eine aktive Chance von Mainz war. Es war zeitweise Glück, dass wir die 0 halten konnten. Ansonsten kamen wir mit ein paar Eckbällen gefährlich vor das Tor. Von Timing waren wir da manchmal ein bisschen zu früh dran. Es gab auch eine Phase, in der wir ein bisschen besser waren, aber alles in allem wenig Chancen auf beiden Seiten. So hat sich das in der zweiten Halbzeit fortgeführt. Unterm Strich war das ein leistungsgerechtes Unentschieden, mit dem beide Seiten leben können.“

 

FSV Frankfurt

Aulbach – Azaouagh, Pollasch, Koch (59. Soultani), Aschauer (77. Güclü), Schick, Plut, Huckle, Tyminski, Nothnagel, Mangafic

 

FSV Mainz 05

Dahmen – Loechelt, Lappe, Makoumbou (72. Tyrala), Petermann (82. Bell Bell), Mause (62. Kinsombi), Häusl, Scheithauer, Kölle, Parker, Oeßwein

 

Schiedsrichter

Jonas Brombacher, Luka Gille, Jürgen Schätzle

 

Zuschauerzahl

1.067

 

Gelbe Karten

Nothnagel (90.)

Autor: BM | 05.10.2018

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