3. Liga


Drei Punkte hinter dem ersten Türchen

FSV siegt mit 0:1 in Stadtallendorf

Es gibt was zum Jubeln am 19. Spieltag! Foto: Anzzo Photography

Gegen den Tabellenvorletzten Eintracht Stadtallendorf spielte unser FSV an diesem ersten Dezember und gewann in einer Partie, die lange nach wenig Ertragreichem aussah, am Ende mit einem knappen 0:1. 

Der erste Schuss auf das Tor gebührte der heimischen Elf aus Stadtallendorf. Nach einer kurz ausgeführten Ecke wurde es gleich etwas brenzlich für den FSV, aber der Ball verfehlte den Kasten. Im Gegenzug gelang es auch Aschauer nach einem FSV-Angriff über links nicht, den Ball richtig auf den Fuß zu bekommen. Stadtallendorf führte in der neunten Minute eine ähnliche Spielszene durch wie zu Beginn. Nachdem Aulbach eingreifen musste und der Schiedsrichter eine Ecke gab, führte die Sicaja-Elf kurz aus und passte auf die andere Spielfeldseite, wo sie zu einem gut platzierten Schuss kamen. Generell war die Eintracht vor allem bei Standards gut aufgelegt. Hrvoje Vincek musste nach einer guten Viertelstunde ebenfalls eingreifen und wehrte einen Freistoß unserer Bornheimer ab. Daniel Vier bekam in der 21. Spielminute per Fallrückzieher noch einmal eine schöne Gelegenheit für den ersten Treffer, aber wieder konnte Aulbach eingreifen. Weitere Ecken folgten auf beiden Seiten, es gab mehrere kleinere Chancen. Richtig gefährlich wurde es dabei jedoch nicht. Mangafic konnte sich nach einer halben Stunde nicht deutlich genug im Strafraum durchsetzen, der Ball prallte an einem seiner Gegenspieler ab. Einen Freistoß für Stadtallendorf gab es nach einem Foul von Vito Plut, der dafür mit dem gelben Karton betraft wurde. Auch hierbei ging der Ball am Tor vorbei. Kurz vor dem Halbzeitpfiff hatte Mangafic erneut die Chance zum Treffer. Flink über Rechtsaußen brachte er den Ball in den Strafraum, aber wieder fehlte der letzte und entscheidende Fuß, der das Spielgerät ins Tor schieben konnte. Ein Pfostentreffer für die Eintracht war die wohl eindeutigste Chance. Ein Angriff von Marco Koch und ein guter Schuss von Azaouagh, der aus einiger Distanz versuchte, den Ball zu versenken, waren die letzten Aktionen des FSV vor der Pause. 

Auch im zweiten Durchgang sah es mit der Chancenausbeute zunächst ähnlich aus. Beide Seiten kamen gelegentlich zu Möglichkeiten, aber es fehlte die Durchschlagskraft. Tyminski schoss in der 50. Minute einen Freistoß, der Ball rollte knapp am Tor vorbei. Marco Koch auf Seiten des FSV wohl der Mann mit den meisten Angriffen, so auch in der 58. Minute mit der bislang besten Aktion der Bornheimer. Mangafic führte einen Konter aus, schoss über die rechte Seite an seinen Gegnern vorbei und passte auf Koch. Obwohl dieser so gut wie alleine vorm Tor stand, bekam Vincek den Ball in die Hände. Passfehler im Mittelfeld führten um das eine oder andere Mal zu nur halb verwerteten Konterversuchen. Kurz vor der 70. Minute häuften sich die Chancen auf Seiten der Eintracht noch einmal, dann verlief sich die Partie in einem Hin und Her, bei dem keins der Teams mehr einen richtigen Zugriff zu haben schien. Erst in der 77. Minute platzte der Knoten: Abdul zog an Kochs Trikot, als dieser einen weiteren Angriff startete und sah dafür Gelb. Der folgende Freistoß konnte vom gerade eingewechselten Güclü perfekt angenommen und verwertet werden – es stand 0:1 für den FSV. Nach dem Tor gestaltete der FSV das Spiel ein wenig besser als zuvor, konnte mit einigen ordentlichen Schüssen glänzen. Stadtallendorf wirkte hingegen zunehmend verunsichert, hatte Probleme in der Manndeckung. Eine Gelb-Rote Karte für Ahmed Azaouagh machte die Schlussphase noch einmal doppelt spannend, aber es blieb beim 0:1.

Cheftrainer Alexander Conrad nach dem Spiel: „Im Grunde war im Vorfeld klar, dass es Anfang Dezember hier auf so einem Platz kein großer Leckerbissen wird. Es war eben ein kampfbetontes Spiel, in dem Stadtallendorf am Anfang ein paar Möglichkeiten hat liegen lassen. Wir haben eine gute Mentalität gebraucht, um hier im Spiel zu bleiben. Die Konter haben wir nicht so gut gefahren. In der zweiten Halbzeit sind wir etwas besser hereingekommen. Das war unterm Strich ein glücklicher Sieg. Wenn ich die fünf, sechs Niederlagen in der Vergangenheit nehme, da haben wir besser gespielt. Wir sind sehr zufrieden über die drei Punkte heute, aber wie gesagt, es war ein glücklicher Sieg.“

Eintracht Stadtallendorf 

Vincek – Vier, Döringer, Vidakovics, Vogt (62. Appel Prestes da Silva), Baltic, Wolf (52. Sawaneh), Gaudermann, Ofori, Zildzovic (79.Celik), Abdul

FSV Frankfurt

Aulbach – Sierck, Azaouagh, Pollasch, Koch (90. Straub), Aschauer, Plut, Huckle, Tyminski (90 + 3 Markovic), Becker (72. Güclü), Mangafic

Schiedsrichter

Michael Kimmeyer, Joshua Zanke, Simon Karcher

Zuschauerzahl

665

Gelbe Karten

Plut (40.) Aschauer (45.), Azaouagh (72.) // Wolf (13.), Zildzovic (16.) Abdul (76.)

Rote Karten

Azaouagh (86. Gelb-Rot)

Tore

0:1 – Güclü (77.)

Autor: BM | 01.12.2018

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