3. Liga


Gedenken an Alfred J. Meyers

Choreo erinnert an ehemaligen Vereinspräsidenten

write my summary for me Die Choreo vom Heimspiel gegen den OFC. Foto: Anzzo Photography

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buy a college paper Am vergangenen Mittwoch traf unser FSV Frankfurt auf die Kickers Offenbach. Im Zuge dessen gab es in Block 385 auf der Südtribüne eine Choreographie zu Ehren Alfred J. Meyers, dem jüdischen Vereinspräsidenten des FSV Frankfurt zur Zeit des NS-Regimes.

Meyers war ein Macher. In seiner „Regentschaft" wurde 1931 der Bornheimer Hang bezogen, bis heute die Heimstätte unseres Fußballsportvereins. Viel Zeit, Kraft und Energie hatte es Meyers gekostet, bis unser Stadion im Oktober 1931 letztendlich eingeweiht werden konnte.

Am 24. Mai 1933 wurde allen Sportvereinen eine Einheitssatzung diktiert, die den Ausschluss aller jüdischer Sportler und Mitglieder verlangte. Nicht nur Meyers, sondern auch der damalige Schatzmeister Siegbert Wetterhahn schieden aufgrund dieser Einheitssatzung aus ihren Ämtern und dem Verein aus. Mit Alfred J. Meyers ging ein Mann, der sich um unseren Verein sehr verdient gemacht hat. Sowohl Alfred J. Meyers als auch Siegbert Wetterhahn überlebten das NS-Regime im amerikanischen Exil.

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coursework research Meyers übrigens war ein großzügiger Mann. Er besuchte trotz des erlittenen Unrechts schon kurz nach dem Krieg wieder "seinen" FSV, und später noch mehrfach bis zu seinem Tod im Jahre 1956 im amerikanischen Exil. Er, der zum Zwangsaustritt aus seinem Verein gezwungen worden war, sagte bei seinem  Besuch des FSV zu dessen 50-jährigen Jubiläum 1949: "Meine Vereinsbegeisterung war einzig und allein das starke Echo der Liebe, die mir von Mitgliedern und Anhängern entgegengebracht wurde. Gerade die Tatsache, dass es mir möglich war, den Verein erfolgreich für so viele Jahre zu leiten, ist der beste Beweis dafür, dass der Geist im Verein gesund und stark war. Und dann kamen die dunklen Jahre, die Sport zum Spielball der Politik machten und an die ich nicht zurückdenken will."

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click here Nur wer die Geschichte kennt, kann verhindern, dass sie sich wiederholt.  Beim FSV Frankfurt ist kein Platz für Rassismus.

Vielen Dank an unsere Ultras für diese gelungene Choreo in Gedenken an Alfred J. Meyers und all unsere anderen Mitglieder, die den Verein seinerzeit verlassen mussten.

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Autor: SK | 19.03.2019

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