3. Liga


Starke Wendung, bitteres Ende

FSV muss sich gegen Ulm mit einem Punkt begnügen

coursework research Da zappelt der Ball in den Maschen. Das Tor zum 1:1. Foto: hanglastig.de

click here Als der Abpfiff ertönte, ließ sich Ahmed Azaouagh auf den Boden fallen. Erschöpft, zweifellos, aber eben vor allem enttäuscht. Minutenlang verharrte der zentrale Mittelfeldspieler des FSV Frankfurt in eben dieser Position nahe dem Mittelkreis, sein Blick richtete sich ins Nichts. Natürlich besitzt das 2:2 (0:0)-Remis gegen den SSV Ulm 1846 Fußball, immerhin Tabellenvierter der Regionalliga Südwest, einen hohen Wert. Im ersten Moment aber überwog der Frust über den bitteren Ausgleichstreffer der Schwaben am Ende der Nachspielzeit.

Interimstrainer Thomas Brendel hatte seine Mannschaft im Vergleich zur 2:3-Niederlage in Pirmasens auf zwei Positionen verändert. Andreas Pollasch rückte für den gelbgesperrten Kamil Tyminski ins zentrale Mittelfeld, zudem bespielte Robert Schick statt Steffen Straub die linke Außenbahn.

In der ersten Halbzeit arbeitete der FSV vor allem im Spiel gegen den Ball stark. Wirklich gefährlich wurde es vor dem Kasten der Bornheimer kaum einmal. Zwar wirkte Ulm etwas ballsicherer, doch beschränkte sich dies auf die so häufig zitierte optische Überlegenheit. Die beiden einzigen Gelegenheiten der Gäste – ein Kopfstoß von Felix Higl (27.) sowie ein Freistoß von Luigi Campagna (37.) – waren nämlich allenfalls Halbchancen und leichte Beute für FSV-Schlussmann Marco Aulbach. Dessen Vorderleuten wollte im Spiel nach vorne allerdings auch nicht allzu viel gelingen. Strukturiert vorgetragene Angriffe der Schwarzblauen hatten vor der Pause Seltenheitswert, man schaffte es schlichtweg zu selten, den Ball über viele Stationen durch die eigenen Reihen laufen zu lassen, auch mögliche Umschaltaktionen blieben ungenutzt. Nicht verwunderlich also, dass die beste Chance ein Zufallsprodukt war: Nach nur acht Minuten landete eine als Flanke gedachte Hereingabe von Rechtsverteidiger Christoph Becker nämlich auf der Latte des Ulmer Gehäuses. Summa summarum entsprach das Pausen-0:0 also dem exakt dem, was auf dem satten Grün zu sehen war.

Daran, das war nach Wiederbeginn deutlich zu spüren, wollte der FSV etwas ändern. Die Brendel-Elf kam mutig und druckvoll aus der Kabine, versuchte zu pressen. Ein Versuch ans Außennetz von Vito Plut in der 49. Minute war ein erstes Resultat dieser Bemühungen. Die dann allerdings abrupt beendet wurden. Nach einer Flanke hatte Ulms Angreifer Higl im Zentrum zu viel Platz und spitzelte das runde Leder zum 0:1 (52.) ins Netz. Ein Rückstand aus dem Nichts. Vor allem aber: Wieder ein Rückschlag für die Gastgeber.

Diese stemmten sich aber gegen die drohende Niederlage. Wenn man so will, entlud sich dann all der angestaute Frust in genau einer Aktion. Nämlich dem 1:1-Ausgleichstreffer durch Robert Schick in der 69. Minute. Wie der Mittelfeldakteur den Ball von der halbrechten Position und aus gut 20 Metern mit brachialer Gewalt unhaltbar in den Knick hämmerte, war nicht nur eine Augenweide, sondern ein echtes Traumtor. Doch damit nicht genug: Drei Minuten später war es wieder Schick, der den Ball aus dem linken Halbfeld scharf in den Strafraum schlug und dort Vito Plut als Abnehmer fand, der zum 2:1 (72.) einnickte. Das Spiel war gedreht, aber selbst danach blieben die Hausherren am Drücker. Ein wunderbarer Vertikalpass von Becker schickte den eingewechselten Marco Koch auf die Reise. Dieser wurde im Strafraum zu Fall gebracht – und trat dann selbst zum fälligen Elfmeter ein. Statt allerdings die Vorentscheidung herbeizuführen, scheiterte Koch in der 76. Minute an SSV-Keeper David Hundertmark.

Danach begann für den Fußballsportverein das große Zittern. Ulm läutete allmählich seine Schlussoffensive ein, ohne dabei wirklich zwingend zu werden. Das galt zumindest bis zur vierten Minute der Nachspielzeit. Da nämlich segelte eine von Nico Gutjahr getretene Ecke in den Frankfurter Strafraum, Ardian Morina stieg am höchsten und besorgte mit der mehr oder weniger letzten Aktionen tatsächlich noch den 2:2-Ausgleich.

Bitterer hätte es für den FSV kaum laufen können. Und doch lassen sich bei genauerer Betrachtung viele positive Aspekte festhalten: Das Brendel-Team wendete gegen eine Top-Mannschaft charakterstark die Partie, beendete nach fünf Niederlagen in Serie seine Pleitenserie und bestätigte den in Pirmasens eingeschlagenen Aufwärtstrend. Diesen gilt es am nächsten Samstag (14 Uhr) im Auswärtsspiel bei der TSG 1899 Hoffenheim II fortzuführen.

FSV-Trainer Thomas Brendel sagte nach der Partie: „Für uns ist es bitter, in der Nachspielzeit doch noch das 2:2 zu kriegen. Wir hatten vorher die Möglichkeit, durch einen Elfmeter das vielleicht vorentscheidende 3:1 zu machen, das haben wir versäumt. Zum Schluss müssen wir uns den Schuh anziehen, dass wir Ulm nochmal schnuppern haben lassen. Trotzdem muss ich der Mannschaft ein riesengroßes Kompliment aussprechen, sie lebt und gibt alles. Vor dem Spiel hätten wir das Unentschieden vielleicht unterschrieben, danach fühlt es sich ziemlich schlecht an. Wir stecken aber nicht auf, bleiben weiter dran und haben noch vier Spiele vor uns, um den Klassenerhalt zu schaffen. Ich hoffe, dass wir uns nächste Woche mit einem Dreier belohnen.“

Ulm-Coach Holger Bachthaler: „Wir haben insgesamt ein sehr intensives Spiel gesehen, man muss beiden Mannschaften großen Respekt zollen, dass sie bis zur 95. Minute um diesen einen Punkt gekämpft haben. Wir haben uns gegen die Niederlage gestemmt und ich denke, dass wir uns den Punkt am Ende redlich verdient haben.“

 

custom essay service buy papers online for college FSV Frankfurt
Aulbach – Djengoue, Azaouagh, Pollasch (74. Burdenski), Güclü, Schick, Plut (87.Vujinovic), Huckle, Becker, Nothnagel, Mangafic (65. Koch).

high school essay help
write my summary for me SSV Ulm 1846 Fußball
Hundertmark – Krebs, Reichert, Campagna, Gashi, Schmidts, Stoll, Sapina (62. Jann), Higl (72. Morina), Lux (79. Rathgeber), Gutjahr.

paper writing help Tore
0:1 Higl (52.), 1:1 Schick (69.), 2:1 Plut (72.), 2:2 Morina (90.+4)

help writing a college essay Gelbe Karten
Djengoue, Schick / Campagna, Reichert, Schmidts

watch Schiedsrichter
Benedikt Seyler

enter Zuschauer
1152

Autor: FD | 20.04.2019

  Drucken


Newsletter Anmeldung






Nach dem Klick auf die Schaltfläche "eintragen" gelangst Du zu unserem An- und Abmelde-System. Hier erhältst Du weitere Informationen.




Sponsoren des FSV Frankfurt
© FSV Frankfurt 1899 Fußball GmbH    |ImpressumKontaktDatenschutz