3. Liga


FSV wirft Paderborn mit 2:0 aus DFB-Pokal-Wettbewerb

Fillinger am Oberschenkel verletzt

Die Torschützen Sven Müller und Tufan Tosunoglu beglückwünschen sich. Foto: Hübner

Der FSV Frankfurt hat durch einen 2:0 (0:0)-Erfolg gegen den SC Paderborn die zweite Runde des DFB-Pokalwettbewerbs erreicht. Die Tore für die Schwarz-Blauen erzielten Tufan Tosunoglu und Sven Müller.


Mit einer Überraschung konnte FSV-Cheftrainer Hans-Jürgen Boysen aufwarten, brachte er doch Mario Fillinger in die erste Elf aufs Spielfeld, der sich beim Test gegen den SC Freiburg vor zehn Tagen einen doppelten Bänderriss zuzog. Er probierte ausgiebig und verspürte keine Schmerzen, also wollte er auch spielen. Leider musste Fillinger bereits nach 28 Minuten wieder das Feld verlassen, weil er sich bei einem Zusammenprall mit dem Paderborner Torhüter Daniel Masuch eine tiefe Fleischwunde am rechten Oberschenkel zuzog. Er fällt voraussichtlich zwei Wochen aus.


Das Spiel begann schwungvoll, die erste Gelgenheit hatten die Gäste bereits nach wenigen Sekunden, doch FSV-Keeper Patric Klandt bekam seine Fingerspitzen noch an den Schuss von Nejmeddin Daghfous. Auch in der 41. Minute hielt Klandt den FSV toll im Spiel gegen den alleine auf ihn zustürmenden Sören Brandy.

 

Auf der anderen Seite gab es zwei ansehnliche Kombination über die Stationen Jürgen Gjasula, Sascha Mölder und Mike Wunderlich. Kurz vor der Halbzeitpause schloss Tufan Tosunoglu eine solche Kombination beinahe mit dem Führungstreffer ab, doch sein Schuss ging haarscharf am Tor vorbei.


Nachdem zu Beginn der zweiten Hälfte zwei gefährliche Schüsse von Wunderlich und Andreas Dahlen nicht im Netz landeten und Enis Alushi auf der anderen Seite nur den Pfosten traf, hatte Tosunoglu nach einer Flanke von Sven Müller mehr Glück. Aus kurzer Distanz jagte er den Ball zum 1:0 in die Maschen.


In der Folge gab es weiterhin Chancen auf beiden Seiten, für den FSV waren es Samil Cinaz und Sascha Mölders, die zum Schuss kamen. Die Entscheidung fiel in der 82. Minute, als Tosunoglu den Ball auf den freistehenden Sven Müller spielte. Der schaute kurz und lupfte dann wunderschön über den Paderborner Keeper ins Tor. Der FSV Frankfurt steht damit in der nächsten Rundes des DFB-Pokals.

 

FSV Frankfurt - SC Paderborn 2:0 (0:0)

Tore: 1:0 Tosunoglu (57.), 2:0 Müller (83.)

Frankfurt: Klandt - Heitmeier, Dahlen, Müller, Schlicke (78. Gledson) - Fillinger (28. Tosunoglu), Cinaz, Wunderlich, Müller, Gjasula - Mölders (85. Cidimar)

Paderborn: Masuch - Palionis (66. Mos- quera), Gonther, Mohr (25. Strophdiek), Wachsmuth - Brandy (54. Klotz),Krösche, Alushi, Brückner, Wemmer - Daghfous

Schiedsrichter: Schößling (Leipzig)

Gelbe Karten: Mölders, Wemmer

Zuschauer: 3.048

Autor: Matthias Gast | 13.08.2010

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