3. Liga


Wieder auswärts 0:1 - wieder kein Strafstoßpfiff

einziger Treffer kurz vor Halbzeitpfiff

Christian Müller und Jürgen Gjasula kämpfen gegen Nicolai Müller. Foto: Hübner

Der FSV Frankfurt hat bei der Spielvereinigung Greuther Fürth mit 0:1 verloren. Dabei hätte der FSV in der ersten Hälfte durchaus in Führung gehen können. Ein Fürther Handspiel wurde zudem nicht geahndet.

 

FSV-Cheftrainer Hans-Jürgen Boysen vertraute in Fürth der gleichen Elf, die am vorigen Samstag gegen Fortuna Düsseldorf mit 1:0 siegreich war. Marc Stein und Gledson mussten weiter verletzungsbedingt aussetzen.

 

Als Marc Heitmeier in den Anfangsminuten eine Fürther Flanke etwas unkonventionell klärte, ging ein Raunen durch die neu benannte Trolli-Arena. Doch Gefahr vor dem Tor des FSV kam erst auf, als eine Hereingabe von der linken Seite in den Strafraum segelte, die das vom FC Genua ausgeliehene Supertalent Danijel Aleksic knapp verpasste.

 

Nach 25 Minuten hätte der FSV einen Strafstoß zugesprochen bekommen müssen. Jürgen Gjasula schickte Mike Wunderlich in den Strafraum, der Fürther Verteidiger Marino Biliskov klärte mit seinem Arm, doch der Pfiff blieb aus. Eine Minute später hatte Mario Fillinger die große Möglichkeit, den FSV per Kopf in Führung zu bringen, doch sein Versuch segelte über das Tor. Noch knapper war die Aktion von Aleksic, dessen Schuss aus halblinker Position an die Latte des von Patric Klandt gehüteten Tores knallte.

 

Die beiden Akteure Aleksic und Fillinger schienen sich mit den Chancen abzuwechseln: Fillinger zog nach einem Pass von Jürgen Gjasula im Fürther Strafraum aus zentraler Position ab, doch sein Schuss landete zu mittig in den Armen des Greuther Keepers Max Grün. Logischerweise fiel die 1:0-Führung durch den 19-jährigen Aleksic. Eine Flanke von Bernd Nehrig von der rechten Seite versenkte der serbische Mittelstürmer per Kopf im Netz. Ein bitterer Rückschlag Sekunden vor dem Halbzeitpfiff für den FSV.

 

Zu Beginn der zweiten Hälfte wollte Cidimar sich auch am Torschuss beteiligen. Er rackerte fleißig und kam nach Pass von Sven Müller zu einer Möglichkeit, konnte aber seinen Drehschuss mit dem Rücken zum Tor nicht präzise genug anbringen. Nun wollte Fürth auch die Latte auf der anderen Seite testen und machte dies auf spektakuläre Weise per Fallrückzieher, doch von der Unterkante des Querbalkens sprang der Ball wieder heraus. Noch aussichtsreicher war die Möglichkeit für die Kleeblätter, als Dani Schahin nach einer Flanke von der linken Seite aufs Tor köpfte. Den Kopfball wehrte Klandt fantastisch ab, aber Aleksic bekam noch eine Nachschusschance, die er weit über das Tor setzte.

 

Seine Fähigkeiten am ruhenden Ball ließ Mike Wunderlich eine Viertelstunde vor Schluss aufblitzen, als er einen Freistoß nur um Zentimeter am Fürther Tor vorbeischlenzte. Aber auch Greuther Fürth ließ in der Schlussphase viel Chancen liegen – es blieb bei einem knappen 1:0-Sieg der Franken, die damit die Tabellenspitze der 2. Fußball-Bundesliga erklommen.

 

Greuther Fürth: Grün – Schröck, Kleine, Biliskov, Prib – Fürstner - Nehrig, Haas (88. Pekovic) , Müller (90.+ 2 Mauersberger) - Schahin, Aleksic (77. Onuegbu).

FSV Frankfurt: Klandt – Christian Müller, Schlicke, Heitmeier, Dahlén – Cinaz -Sven Müller (76. N’Diaye), Gjasula (72. Mölders), Wunderlich, Fillinger (68. Tosunoglu) – Cidimar.

 

Tore: 1:0 Aleksic (45. Min.)
Gelbe Karten: Prib, Aleksic – Wunderlich, Dahlen, Cinaz
Schiedsrichter: Metzen, Assistenten: Assmuth, Kunsleben, Vierter Offizieller: Bauer
Zuschauer: 5.850

Autor: Matthias Gast | 17.09.2010

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