3. Liga


FSV: Schwach gespielt, 1:0 gewonnen

Weiter ungeschlagen gegen Ingolstadt

Christian Müller (hier im Duell mit Tobias Fink) kassierte in Ingolstadt seine fünfte Gelbe Karte. Foto: Moschitz/Hübner

Der FSV Frankfurt hat das Auswärtsspiel beim FC Ingolstadt mit 1:0 (0:0) gewonnen und damit weiterhin noch kein Spiel gegen Ingolstadt verloren. Torschütze des „Goldenen Tores“ war der eingewechselte Momar N’Diaye. Zudem konnte sich jedoch lediglich Patric Klandt und mit Einschränkungen die Hintermannschaft auf Seiten des FSV auszeichnen. Mit 15 Punkten hat der FSV nun nach dem 9. Spieltag schon zwei Punkte mehr als in den letzten beiden Jahren nach der kompletten Hinrunde.

 

FSV-Cheftrainer Hans-Jürgen Boysen vertraute in Ingolstadt weitgehend seiner Anfangself aus dem Heimspiel gegen Hertha BSC Berlin. Lediglich Andreas Dahlèn kam nach aufgeholtem Trainingsrückstand wieder auf der linken Abwehrseite zum Einsatz.

 

Die Anfangsphase bestimmten die Ingolstädter. Zweimal musste FSV-Keeper Patric Klandt bereits vor alleine heranstürmenden Gastgebern klären und der FCI-Akteur Fabian Gerber köpfte nach einer Flanke von der rechten Seite nur um Zentimeter am Tor vorbei. Wieder von Romain Dedola auf der rechten Seite vorbereitet, kam Moritz Hartmann in der siebten Minute im Strafraum zum Schuss, abermals fehlten nur wenige Zentimeter zum Torerfolg. Der FSV war gedanklich noch in der Kabine.

 

In der Folge kam der FSV zwar besser ins Spiel, Torchancen blieben aber weiterhin den Oberbayern vorbehalten. Nach zwanzig Minuten flankte erneut Dedola, Tobias Finks Flugkopfball flog nur um Haaresbreite am FSV-Kasten vorbei. Zudem handelte sich Christian Müller in der folgenden Situation, einem Foulspiel an Gerber die fünfte Gelbe Karte ein und fehlt damit beim nächsten Bundesligaspiel gegen den SC Paderborn.

 

Die erste (Halb-)Chance für den FSV nach 25 Minuten entsprang einer Flanke von Sven Müller, aber der Kopfball von Sascha Mölders ging einige Meter am Tor vorbei. Gegen Ende des ersten Abschnitts wurden die Hereingaben des FSV gefährlicher, ohne jedoch entscheidende Torgelegenheiten zu produzieren. Kurz vor der Pause ging ein Raunen durchs Stadion, nachdem  Klandt eine Flanke der Hausherren nur um Haaresbreite neben das eigene Tor zum Eckball klärte.

 

Im zweiten Abschnitt kam Marc Heitmeier nach Kopfballablage Mölders zum Schuss, doch der Versuch segelte weit an seinem Ziel vorbei. Unkonzentriertheiten und Nachlässigkeiten behielten die Oberhand. Sehenswerteste Szene in der ersten Stunde war der doppelte Doppelpass zwischen Mölders und Gjasula, doch der Abschluss von Mölders blieb harmlos. Nach genau dieser Stunde offerierten die Schwarz-Blauen, an diesem Tag in weiß spielend, den Ingolstädtern die beste Chance: Sebastian Hofmann lief alleine auf Klandt zu, doch auch Hofmann musste glücklicherweise die Erfahrung machen, dass es ganz schwer ist, den Ball an Patric Klandt vorbei zu schießen, geschweige denn, den Frankfurter Keeper zu tunneln.

 

Die FSV-Führung fiel aus heiterem Himmel. Im Strafraumgetümmel der Ingolstädter wurden mehrere FSV schussversuche abgeblockt, der eingewechselte Momar N’Diaye machte es besser und knallte den Ball aus 15 Metern zum 1:0 ins kurze Eck.

 

FC Ingolstadt: Kirschstein – Görlitz, Pisot, Matip, Fink  - Dedola, Buchner (78. Bambara), Wittek (80. Wohlfahrth), Gerber – Hartmann, Hofmann.

FSV Frankfurt: Klandt – Christian Müller (46. Stein, 83. Mnari), Schlicke, Heitmeier, Dahlén – Cinaz – Sven Müller (62. N‘Diaye), Gjasula Wunderlich, Fillinger – Mölders. 

Tore: 0:1 N’Diaye (78. Min.)
Gelbe Karten: Görlitz  - Christian Müller, Schlicke, Cinaz
Schiedsrichterin: Steinhaus, Assistenten: Gorniak, Unger, Vierter Offizieller: Walz
Zuschauer: 7.250

Autor: Matthias Gast | 23.10.2010

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