3. Liga


2:1-Heimerfolg über Union Berlin dank Mölders' Doppelpack

Kapitän Schlicke scheidet früh verletzt aus

Torjubel des FSV: Mölders, Wunderlich, Konrad und Fillinger. Foto: Roskaritz

Der FSV Frankfurt hat sein Heimspiel gegen den 1. FC Union Berlin - genau wie in der Vorsaison - mit 2:1 (1:1) gewonnen. Damit steht der FSV nach Abpfiff der Partie auf dem fünften Tabellenplatz. 

 

FSV-Cheftrainer Hans-Jürgen Boysen zog Sven Müller nach hinten, Momar N'Diaye nahm dessen ursprüngliche Position im rechten Mittelfeld ein. Gledson wurde nach seiner Verletzungspause zum ersten Mal von Anpfiff an in der Innenverteidigung eingesetzt.

 

Selten - oder wahrscheinlich noch nie zuvor - ging ein Spiel derart ereignisreich los wie dieses Aufeinandertreffen: Nach 29 Sekunden brachte Sascha Mölders nach Flanke von Momar N'Diaye den FSV in Führung. Der Mittelstürmer nahm den Ball mit der Brust an und vollendete aus sechs Metern Torentfernung. 

 

Doch die Freude über die Führung währte nur kurz: Nicht einmal zwei Minuten waren gespielt, als Union Berlin durch einen Schuss von John Jairo Mosquera ausglich. Ein Wahnsinnsbeginn!

 

Das Spiel ging weiter munter hin und her, auf Berliner Seite tat sich dabei vor allem Torsten Mattuschka hervor, dessen Freistöße Gefahr verursachten, aber allesamt von FSV-Keeper Patric Klandt entschärft wurden.

 

Auf FSV-Seite kamen Mölders, Mike Wunderlich und Jürgen Gjasula zu Schusschancen, doch der Berliner Torwart Marcel Höttecke zeigte sich aufmerksam. Wesentlich bitterer für den FSV erwies sich die Oberschenkelsehnenverletzung von Kapitän Björn Schlicke, der bereits nach 12 Minuten das Feld verlassen musste.

 

Vor der Pause erarbeitete sich der FSV noch zwei hervorragende Kopfballmöglichkeiten, doch N'Diaye und Gledson - beide nach Flanke Wunderlich - fanden in Torsteher Höttecke ihren Meister. 

 

Auch im zweiten Spielabschnitt gab es ebenso Möglichkeiten auf beiden Seiten (Mölders/Mattuschka), doch dieses Mal nur ein Tor - und das auf Seiten des FSV: Gjasula schickte Wunderlich steil in den Strafraum, der erlief den Ball und setzte Mölders in der Strafraummitte mustergültig ein, der den Ball eiskalt zum 2:1 ins lange Eck einschob.

 

Die Berliner versuchten natürlich, noch zum Ausgleich zu kommen, aber Santi Kolk vergab zuerst eine Schusschance in aussichtsreicher Position und setzte den Ball zehn Minuten vor Schluss nach einem Pass von der linken Seite aus kurzer Distanz an den Pfosten. 

 

Trotz zweier Umstellungen in der Innenverteidigung ließ der FSV nichts mehr Anbrennen und brachte die Führung über Zeit, bereits der siebte Sieg in dieser Saison! 

 

 

FSV Frankfurt - Union Berlin 2:1 (1:1)

FSV Frankfurt: Klandt - Sven Müller (66. Christian Müller), Schlicke (12. Dahlen), Gledson, Manuel Konrad - Cinaz - N'Diaye, Wunderlich, Gjasula (76. Mnari), Fillinger - Mölders

Union Berlin: Höttecke - Menz, Stuff, Göhlert, Kohlmann - Peitz - Thomik (67. Brunnemann), Ede (64. Kolk) - Mattuschka - Benyamina, John Jairo Mosquera (83. Skrzybski)

 

Tore: 1:0 Mölders (1.), 1:1 John Jairo Mosquera (2.), 2:1 Mölders (63.)

Schiedsrichter: Marc Seemann (Essen)

Zuschauer: 3.512

Gelbe Karten: Gledson, Mölders

Autor: Matthias Gast | 13.11.2010

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