3. Liga


FSV verhilft KSC zu erstem Auswärtssieg

Trotz Mölders-Fallrückziehertor keine Punkte

Da war die Welt noch in Ordnung: Mölders trifft per Fallrückzieher zum 1:1. Foto: Hübner

Hier gehts zum Video der Pressekonferenz

Der FSV Frankfurt hat den ersten Auswärtssieg des Karlsruher SC in der Saison 2010/11 zugelassen. Der zwischenzeitliche Ausgleich von Sascha Mölders per Fallrückzieher war schön, aber wirkunglos.

Nach dem 2:6-Debakel gegen Hertha BSC Berlin stellte KSC-Cheftrainer Uwe Rapolder seine Mannschaft auf vier Positionen um, FSV-Chefcoach Hans-Jürgen Boysen ließ die gleiche Elf wie in Aachen auflaufen. Arm in Arm gingen die beiden Übungsleiter auf den Platz, mit unterschiedlicher Mimik verließen das Spielfeld wieder.

Nach zwei Halbchancen auf beiden Seiten bedeutete der erste gefährliche Schuss auf den Kasten von Patric Klandt gleich die Karlsruher Führung: Die FSV-Defensive brachte den Ball nicht weit genug aus der Gefahrenzone, KSC- Neuzugang Pascal Groß zog bei seinem ersten Einsatz im weiß-blauen Dress aus 18 Metern ab und traf flach zum 0:1 ins Frankfurter Tor.

Doch dieser Schock war kurz danach Makulatur, als Aziz Bouhaddouz zu Sascha Mölders köpfte und der FSV-Top-Torjäger wunderschön per Fallrückzieher über Luis Robles ins Karlsruher Tor traf. Der FSV hatte ausgeglichen - und wie!

Im Folgenden fehlte immer ein Tick, um das Tor des Karlsruher SC ernsthaft in Gefahr zu bringen: Der Freistoß von Jürgen Gjasula, den niemand im Strafraum erreichte, der Wunderlich-Schuss im Strafraum, der noch geblockt wurde oder der Schuss von Gjasula, der knapp über das Ziel flog. Ähnlich verhielt es sich auf der anderen Seite: KSC-Neuzugang Martin Hudec verfehlte mit seinem Distanzschuss das Tor des FSV und Alexander Iashvili traf das Außennetz.

In der zweiten Hälfte ergab sich für den FSV keine echte Tormöglichkeit mehr. Die Kopfballablage von Gjasula nach Flanke Hickl hätte eine werden können, aber es fand sich kein Abnehmer in der Strafraummitte. So gab es nur noch einen, leider negativen, Höhepunkt im zweiten Spielabschnitt. Ein Freistoß aus knapp 30 Metern flog flatternd auf das FSV-Tor und rutschte zur 2:1-Führung für die Gäste durch Freund und Feind in die schwarz-blauen Maschen. Die Schlussoffensive des FSV verpuffte, die Mannschaft von Hans-Jürgen Boysen ging als Verlierer vom Platz.

 

FSV Frankfurt - Karlsruher SC 1:2 (1:1)

Frankfurt: Klandt - Christian Müller, Schlicke, Gledson, Konrad (46. Stein) - Cinaz - Hickl (66. Albayrak), Wunderlich, Gjasula, Bouhaddouz (77. Sven Müller) - Mölders

Karlsruhe: Robles - Zimmermann, Müller, Hudec, Stadler - Staffeldt, Mutzel - Iaschwil (66. Terrazzino), Rupp (74. Akin), Buckley (86. Witschi) - Groß

Tore: 0:1 Groß (11.), 1:1 Mölders (19.), 1:2 Stadler (82.)

Schiedsrichter: Steuer (Menden)
Gelbe Karten: Christian Müller (10), Wunderlich (5) / Groß (1), Iaschwili (6)
Zuschauer: 5.419

Autor: Matthias Gast | 20.02.2011

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