3. Liga


U23 verliert durch zwei Foulelfmeter mit 1:2 gegen Ingolstadt II

Tevfik Altindag trifft in seinem ersten FSV-Spiel.

Tevfik Altindag traf bei seinem Einstand für den FSV. (Foto: Hartenfelser)

Zwei umstrittene Foulelfmeter kosteten der FSV Frankfurt U23 den Punktgewinn im ersten Pflichtspiel nach der Pause. Der Ingolstädter Stefan Müller traf mit seinen beiden verwandelten Strafstößen zum 2:1-Sieg der Bayern. Tevfik Altindag erzielte in seinem ersten Punktspiel für den FSV Frankfurt seinen ersten Treffer zur zwischenzeitlichen Führung für die Schwarz-Blauen, die damit auf dem 16. Tabellenplatz bleiben.

Trainer Nicolas Michaty musste auf den verletzten Timo Scherer sowie die gesperrten Maximilian Oesterhelweg und Ralf Schneider verzichten. Dafür standen mit Stefan Hickl, Filip Krstic und Tevfik Altindag gleich drei Neuzugänge in der Startelf der Bornheimer.

Die Zuschauer sahen von Beginn an zwei Mannschaften, denen die Winterpause noch etwas in den Beinen hing, die sich aber bemüht zeigten und mit offenem Visier agierten. Torchancen spielten sich beide Teams jedoch nur selten heraus. Von Beginn an waren die Bornheimer aber besser in der Partie.

Den ersten gefährlichen Warnschuss gab Marius Müller nach einer guten Viertelstunde Spielzeit per Freistoß ab, der jedoch knapp am linken Torwinkel vorbeifolg. Auf der Gegenseite hatte FSV-Keeper Pierre Kleinheider bis dahin einen ruhigen Arbeitstag. Erst in der 23. Spielminute wurde es ein wenig brenzlig, als Kleinheider bei einem Schuss den heranstürmenden Stefan Müller anschoss. Der Ball prallte vom Ingolstädter Angreifer ab, stellte jedoch kein größeres Problem für Kleinheider dar.

Nach einer halben Stunde war es Steven Kröner, der FCI-Schlussmann Aaron Siegl per Fernschuss prüfte. Die beste Chance gab es fünf Minuten vor der Halbzeit, als Marius Müller quer auf den mitgelaufenen Noyan Öz legte. Öz kam frei zum Abschluss, traf jedoch nur das Außennetz.

Nach dem Seitenwechsel waren es erneut die Bornheimer mit einer nennenswerten Gelegenheit: Noyan Öz kam an einen Abpraller und legte im Strafraum quer auf Tevfik Altindag, der zunächst mit einer Täuschung einen Gegenspieler stehen ließ und dann schoss, der abgefälschte Ball verfehlte aber das Ziel.

In der Folge waren die Gäste die bessere Mannschaft, der FSV zeigte sich davon aber wenig beeindruckt. In der 64. Spielminute leitete Stefan Hickl aus der eigenen Abwehr mit einem wunderschönen Pass auf Markus Hofmeier den Führungstreffer ein. Hofmeier flankte auf den mitgelaufenen Altindag, der Keeper Siegl keine Abwehrchance ließ.

Doch der Vorsprung währte nur kurz. Stefan Müller glich fünf Minuten später per Foulelfmeter den Spielstand wieder aus. Der FSV ließ sich davon nicht einschüchtern und spielte weiter nach vorn. Doch plötzlich entschied der Schiedsrichter nach einem Zweikampf an der Strafraumgrenze erneut auf Strafstoß. Wiederum war es Stefan Müller, der auch den zweiten Foulelfmeter der Partie traf und somit den 2:1-Sieg für den FC Ingolstadt herstellte. Zwar gaben sich auch jetzt die Bornheimer nicht auf, am Ende reichte es aber nicht mehr zu einem Punktgewinn.

FSV U23-Trainer Nicolas Michaty sagte nach der Partie: „Meine Mannschaft hat ein sehr gutes Spiel abgeliefert und war über 90 Minuten die besser Mannschaft. Von daher ist es umso bitterer, dass wir durch zwei geschenkte Elfmeter das Spiel am Ende verlieren und so um unseren Lohn für den Aufwand gebracht werden.“

FSV Frankfurt U23 – FC Ingolstadt II 1:2 (0:0)

Aufstellung FSV Frankfurt U23: Pierre Kleinheider – Stefan Hickl, Tobias Henneböle, Markus Gröger, Filip Krstic – Markus Hofmeier (86. Yusuf Yilmaz), Steven Kröner, Maik Vetter, Marius Müller (60. Marc Gallego) – Noyan Öz (78. Marc Winter), Tevfik Altindag

Aufstellung FC Ingolstadt II: Siegl, Berger (90. Staudigl), Hagmann, Müller, Strobl (66. Jainta), Mayr, Odak, Heiß, Walleth, Ott, Galm (79. Kremer)

Tore: 1:0 Tevfik Altindag (64.), 1:1 Stefan Müller (69., Foulelfmeter), 1:2 Stefan Müller (88., Foulelfmeter)

Gelbe Karte: Vetter, Müller, Kröner, Hickl – Heiß, Odak, Müller, Walleth

Schiedsrichter: Pascal Müller (Löchgau)

Zuschauer: 110

Autor: Sascha Schneider | 04.03.2012

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