3. Liga


FSV Frankfurt muss Niederlage gegen VfB Stuttgart hinnehmen

0:4 gegen Schwaben in Donaueschingen

Anthony Jung im Zweikampf mit Martin Harnik. Foto: Roskaritz

Fußball-Zweitligist FSV Frankfurt hat beim vorletzten Testspiel vor Saisonstart gegen Europa-League-Qualifikant VfB Stuttgart mit 4:0 (1:0) verloren. FSV-Cheftrainer Benno Möhlmann musste dabei verletzungsbedingt auf Mathew Leckie (Sprunggelenkprobleme), Gledson (Meniskusverletzung), Jutae Yun (Bluterguss am rechten Innenfuß) sowie die Langzeitausfälle Marcel Gaus, Zafer Yelen und Yannick Stark verzichten.

Schiedsrichter Knut Kircher konnte das Spiel wegen Verkehrsbehinderungen erst eine Viertelstunde später anpfeifen, pünktlich zu Spielbeginn stoppte zumindest der leichte Regen. Nach zwei Offensivaktionen auf beiden Seiten fiel in der 24. Minute der Führungstreffer für den VfB: Cacau schickte mit seinem Pass aus dem Mittelfeld Ibrahima Traore über die linke Seite, der flankte den Ball vor den Bornheimer Kasten. Dort kam Martin Harnik frei zum Abschluss und netzte zum 1:0 für die Schwaben ein. In der 36. Minute wurde Patric Klandt wieder von Harnik getestet. Nach einem Pass von Christian Gentner versuchte der es von der Strafraumgrenze, schob den Ball jedoch am Tor vorbei. Kurz vor der Halbzeit stellte Klandt erneut seine Qualitäten unter Beweis. Zum wiederholten Male war es VfB-Stürmer Harnik, der frei auf den FSV-Keeper zulief. Klandt wehrte den Ball jedoch mit einer starken Parade über das Tor ab.

Auch der FSV kam gefährlich vor das gegnerische Tor: Alexander Huber nahm einen Lupfer von Michael Görlitz mit und flankte ihn zu John Verhoek in den Strafraum. Der Neuzugang köpfte den Ball allerdings knapp am Ziel vorbei. Somit blieb es beim 1:0 für den Erstligisten in der Halbzeitpause.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit verzeichnete der FSV die erste Chance. Anthony Jung passte flach von der linken Seite in die Mitte auf Verhoek, der den Ball direkt in Richtung Tor lenkte. VfB-Torhüter Andre Weis, der neu in die Partie kam, wehrte jedoch zum Eckball ab. In der 55. Minute erhöhte der VfB auf 2:0. Nach einem Pass aus dem Mittelfeld legte Cristian Molinaro den Ball von der linken Seite in die Strafraumitte, wo Ibisevic FSV-Torhüter Klandt überwinden konnte, obwohl dieser den Ball noch mit den Fingerspitzen berührte. Nur wenige Minuten später kam Ibisevic erneut gefährlich vor das Frankfurter Tor, setzte den Ball allerdings knapp vorbei.

Zehn Minuten vor Schluss wurde erneut VfB-Torjäger Ibisevic auf die Reise geschickt, der sich durchsetzen konnte und zum 3:0 verwandelte. In der Schlussphase kamen die Stuttgarter zu weiteren Möglichkeiten, die beste von Molinaro entschärfte Klandt mit einer Glanzparade. Nach dem darauffolgenden Eckball drückte Felice Vechione den Ball zum 4:0 über die Linie.


Stimmen zum Spiel:
Uwe Stöver, Geschäftsführer Sport: „Die erste Halbzeit haben wir ein sehr ordentliches Spiel abgeliefert, vor allem was das Engagement, Zweikämpfe und Laufbereitschaft anbetraf. Die Ordnung hat, bis auf die Situation beim Gegentor, sehr gut gestimmt. In der zweiten Halbzeit ist die Ordnung ein bisschen verloren gegangen. Die Niederlage ist meiner Meinung nach aber trotzdem etwas zu hoch ausgefallen. Aber gerade in der ersten Halbzeit war es ein sehr ordentlicher Test. Uns fehlt noch das kreative Element nach vorne. Heute hat man gesehen, dass wir bis auf ganz wenige Ausnahmen nicht durchschlagskräftig genug waren. Die verletzten Spieler wie Marcel Gaus oder Zafer Yelen sind eben diejenigen, die dieses Element bei uns ausmachen.“

Benno Möhlmann, Cheftrainer: „Das Fazit ist ganz klar: Wenn uns sechs Stammspieler fehlen, sind wir nicht in der Lage, gegen eine so gute Erstligamannschaft wie den VfB Stuttgart zu gewinnen. In der ersten Halbzeit war die Ordnung okay, doch wir hatten zu wenig Schwung, Mut und Ideen, um wirklich zum Tor hin zu kommen. In der zweiten Halbzeit sind die Gegentore dann teilweise auch zu einfach gefallen, das muss man ganz klar sagen.“

VfB Stuttgart, 1. Halbzeit: Ziegler - Hoogland, Tasci, Niedermeier, Boka - Bah, Gentner - Harnik, Hajnal, Traore - Cacau.
VfB Stuttgart, 2. Halbzeit: Weis – Hoogland (68. Vechione), Rüdiger, Maza, Molinaro - Kvist, Kuzmanovic, Torun, Stöger (68. Holzhäuser) – Okazaki, Ibisevic.

FSV Frankfurt: Klandt – Huber, Schlicke, Heubach, Jung (81. Schick) – Görlitz (65. Nefiz), Konrad (81. Kaffenberger), Bambara (65. Heitmeier), Teixeira (81. Azaouagh) – Kapllani (81. Hofmeier), Verhoek.

Tore: 1:0 Harnik (24. Min.), 2:0 Ibisevic (55. Min.), 3:0 Ibisevic (80. Min.), 4:0 Vechione (84. Min.)
Schiedsrichter: Knut Kircher
Zuschauer: 2.000

Autor: Ann-Kathrin Hauck / Matthias Gast | 26.07.2012

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