3. Liga


FSV Frankfurt trennt sich 1:1 von Wuppertaler SV

Kapllani trifft nach zwei Minuten

Patric Klandt bot erneut eine tadellose Leistung. Foto: Roskaritz

Fußball-Zweitligist FSV Frankfurt spielte im letzten Testspiel vor Saisonstart gegen den Regionalligisten Wuppertaler SV 1:1 (0:1)-Unentschieden. Den Treffer für die Schwarz-Blauen erzielte Edmond Kapllani in der Anfangsphase, den Ausgleich für Wuppertal markierte Marco Quotschalla 20 Minuten vor Schluss.

FSV-Cheftrainer Benno Möhlmann musste die Verletzten Gledson, Jutae Yun, Mathew Leckie, Marcel Gaus, Zafer Yelen und Yannick Stark ersetzen. Testspieler Olivier Boumbale spielte von Beginn an.

Schon nach zwei Minuten ging der FSV Frankfurt nach einem Eckball in Führung: Testspieler Olivier Boumale brachte den Ball in den Strafraum, der zunächst vom Wuppertaler Schlussmann abgewehrt wurde. Den Nachschuss versenkte Edmond Kapllani zur 1:0-Führung im Netz. Mitte der ersten Hälfte kam der Gastgeber durch Robert Mainka zum ersten Schussversuch von der Strafraumgrenze, Patric Klandt hielt den Ball sicher. Nach einer knappen halben Stunde flankte Boumale erneut über links gefährlich in den Strafraum, Wuppertal konnte den Ball aber von der Linie kratzen. Kurz vor der Pause wurde es nochmal hektisch im Frankfurter Strafraum, aber die gut stehende Bornheimer Defensive konnte sicher klären. So ging es mit der 1:0-Führung in die Kabine.

Wenige Minuten nach Anpfiff der zweiten Halbzeit wurde Klandt von der Offensive des WSV getestet und stellte mit einer tollen Parade seine Qualitäten unter Beweis. Nach einer Stunde war es wieder Testspieler Boumale, der seinen Offensivdrang unterstrich, als er von der Strafraumgrenze aufs Wuppertaler Tor schoss. Sein Versuch verfehlte das Ziel nur knapp. 20 Minuten vor Schluss erspielte sich der WSV über die linke Seite eine Torchance, Klandt parierte ein weiteres Mal. Direkt anschließend machte es Marco Quotschalla besser für Wuppertal und traf unhaltbar für den FSV-Schlussmann aus gut 20 Metern zum 1:1. Eine Viertelstunde vor Schluss passte Marc Heitmeier den Ball über rechts zu Michael Görlitz, der blitzschnell in die Strafraummitte flankte. Zentral vor dem Tor wartete Emre Nefiz, der Wuppertaler Keeper klärte jedoch zum Eckball. Somit blieb es beim Endstand von 1:1.

Stimmen zum Spiel:
Uwe Stöver, Geschäftsführer Sport: „Ähnlich wie im Spiel gegen den VfB Stuttgart hatten wir in der ersten Halbzeit eine gute Ordnung. Es ist sicherlich so, dass wir vom Ergebnis her nicht gut abgeschnitten haben, das lässt sich auch nicht wegdiskutieren. Unsere Problematik ist in dem Spiel deutlich geworden: Wir tun uns derzeit schwer im kreativen Spiel nach vorne, also im Erspielen und Erarbeiten von Torchancen. Darauf werden wir im Training diese Woche sicher nochmal den Fokus legen.“

Benno Möhlmann, Cheftrainer: „Das war jetzt innerhalb von drei Tagen das zweite Spiel, heute gegen eine Mannschaft mit gutem Regionalligaformat. Wir haben von der defensiven Ordnung gut gestanden und von Anfang an wenig zugelassen. Unser Spiel nach vorne ist im Moment aber noch nicht entschlossen und gut genug, um so ein Spiel auch zu gewinnen. Der Gegentreffer war sicherlich ein Sonntagsschuss, aber durchaus verdient. Wir haben in dieser Woche bewusst nochmal drei Spiele gehabt, um einige Dinge zu sehen. Leider hatten wir zu wenige Spieler zur verfügung, um dem auch hundertprozentig gerecht werden zu können. Mit einem Kader von über 20 Feldspielern hätten wir die Einsätze besser aufteilen können. So sind einige doch mehr belastet worden. Das hat sich dann in den Spielen letztendlich auch gezeigt.“

FSV Frankfurt: Klandt – Huber (71. Azaouagh), Schlicke (46. Bambara), Heubach (57. Jung), Teixeira – Hofmeier, Konrad (71. Kaffenberger), Heitmeier, Boumale (71. Schick) – Kapllani (57. Nefiz), Verhoek (57. Görlitz).

Tore: 0:1 Kapllani (2. Min.), 1:1 Quotschalla (70. Min.)
Schiedsrichter: Sven Waschitzki (Essen)
Gelbe Karten: Landers, Quotschalla (beide Wuppertaler SV)
Zuschauer: 965

Autor: Ann-Kathrin Hauck | 28.07.2012

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