3. Liga


Stimmen zum Spiel VfL Wolfsburg - FSV Frankfurt

Huber: "Hätten wir heute ein paar Dinge besser umgesetzt, wäre sicher mehr drin gewesen“

Manuel Konrad kümmerte sich vornehmlich um Superstar Diego. Foto: Roskaritz

FSV-Geschäftsführer Sport Uwe Stöver: „Das 2:0 ist ein verdientes und gerechtes Ergebnis. Es ist natürlich schade und auch ärgerlich, weil man sportlich gerne eine Runde weitergekommen wäre und auch finanziell wäre das eine interessante Geschichte geworden. Aber wir sind heute auf einen Gegner getroffen, der das Spiel ernst genommen hat und wieder zu seiner Form gefunden hat. Vor allem ab der 30. Minute haben die Wolfsburger auch unter Beweis gestellt, dass diese Mannschaft Qualität besitzt. Es gab eine kurze Phase nach dem 1:0, als wir den Ausgleich hätten erzielen und das Spiel zurückholen können. Doch mit Spielern wie Diego und Josué ist der Gegner heute einfach eine Klasse besser gewesen. Wir haben es versäumt, vor allem in der ersten Halbzeit, nach vorne zu spielen. Die wenigen Ansätze, die wir hatten, hätten wir in des Gegners Sechzehnmeterraum tragen müssen. Es gab einige Aktionen, in denen wir hätten mutiger spielen müssen.“

FSV-Cheftrainer Benno Möhlmann: „Unterm Strich geht die Niederlage für uns in Ordnung, weil Wolfsburg einfach besser war als wir. In der ersten Halbzeit haben wir eine gute halbe Stunde wenig zugelassen. Aber wir hatten nicht den Mut, unsere Angriffe so durchzuführen, dass wir nachsetzen und dann auch entschlossener zum Tor zeigen. Schon in der letzten Viertelstunde der ersten Halbzeit gab es einige Situationen, die wir mit Glück und Können von Patric Klandt gut überstanden haben. In der zweiten Halbzeit wollten wir mutiger agieren, in Ansätzen haben wir das auch gezeigt. Das 0:1 hat dann die Pläne etwas durcheinander gebracht, hier vielleicht doch eine Überraschung schaffen zu können.“

FSV-Kapitän Björn Schlicke: „Wir haben nach vorne ein bisschen zu mutlos agiert. Bei so einer Mannschaft wie Wolfsburg mit solchen Klasseleuten in ihren Reihen ist es nur eine Frage der Zeit, wann die ein Tor machen. Diego kann man nicht 90 Minuten lang ausschalten, auch Dost ein besonderer Bundesligaspieler. Die individuelle Klasse hat sich durchgesetzt und auch verdient gewonnen.“

FSV-Abwehrspieler Alexander Huber: „Es ist natürlich eine Herausforderung gewesen, aber ich denke, man hat den Klassenunterschied deutlich gemerkt. Das hier sind alles super Fußballer. Wir wollten defensiv gut stehen. Das ist uns teilweise gut gelungen, aber eben nicht über 90 Minuten. Ganz verhindern kann man Chancen gegen so eine Mannschaft nicht. Ich denke, wir haben zeitweise einfach zu mutlos gespielt und uns nach vorne zu wenig zugetraut. Wir hatten auch zu viele Abspielfehler. Es ist auch schwer gegen so eine Mannschaft, auch wenn man sich besser anstellen kann. Klar hatten wir Respekt, aber auch ein Zweitligist kann gegen einen Erstligisten gewinnen. Hätten wir heute ein paar Dinge besser umgesetzt, dann wäre sicher mehr drin gewesen.“

| 31.10.2012

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