3. Liga


"Wir dürfen uns auf ein intensives Spiel freuen"

Das Gegnerinterview mit Greuther-Torhüter Wolfgang Hesl

Wolfgang Hesl musste in dieser Saison erst zweimal hinter sich greifen. Foto: Hübner

Die SpVgg Greuther Fürth steht an der Spitze der Zweitligatabelle, hat in bisher fünf Spielen vier Siege und ein Unentschieden eingefahren. Einen bedeutenden Anteil daran hat Torhüter Wolfgang Hesl. Erst zweimal musste der 27-Jährige hinter sich greifen. Lange stand er beim Hamburger SV in der zweiten Reihe, jetzt scheint nach Umwegen über das österreichische Ried und Dynamo Dresden seine Zeit in Fürth gekommen.
Hallo Wolfgang! Nach der unglücklichen Abstiegssaison wussten viele Experten die Mannschaft von der SpVgg Greuther Fürth nicht einzuschätzen. Jetzt steht Eure Mannschaft an der Tabellenspitze. Habt ihr Spieler gedacht, dass es mit einer neu formierten Mannschaft gleich so gut laufen kann?
Hesl: „So einen guten Start konnte keiner erwarten. Zumal wir einen großen Umbruch im Sommer hatten. Von daher sind wir natürlich glücklich, dass wir es gleich zu Beginn geschafft haben, Ergebnisse einzufahren. Aber wir dürfen jetzt auch nicht nachlassen, sondern müssen uns weiterentwickeln.“

Oft ist der Start in die Saison nach einem Abstiegsjahr mental schwierig. Wie habt Ihr es geschafft, den Schalter so schnell umzulegen?
Hesl: „Wir hatten einen relativ großen Umbruch im Sommer. Viele Spieler sind neu gekommen, noch mehr haben den Verein verlassen. Es hört sich vielleicht komisch an, aber wir sind mit einem neuen Team, einem neuen Geist und neuem Mut in diese Spielzeit gegangen und haben die Vergangenheit hinter uns gelassen.“

Habt Ihr den sofortigen Wiederaufstieg angepeilt?
Hesl: „Wir wollen in dieser Saison eine gute Rolle spielen, das ist unser Ziel. Über mehr brauchen wir nach fünf Spielen nicht sprechen.“

Einen großen Beitrag leistest Du selbst dazu, wirst in Rankings als Top-Torhüter der Liga gelobt. Kann man sagen, dass das – in Verbindung mit der guten Halbserie im letzten Jahr – Dein endgültiger Durchbruch als Top-Torhüter in Deutschland ist?
Hesl: „Das ist selbst natürlich schwer zu sagen. Ich versuche einfach meinen Job bestmöglich zu machen und klar, die ersten Spiele waren gut für mich und für uns. Ich bin froh, dass ich der Mannschaft helfen konnte.“

Am Freitag steht das Spiel gegen den FSV Frankfurt an. Wie schätzt Du diese Mannschaft ein?
Hesl: „Der FSV hat eine richtig gute Spielzeit hinter sich und letztes Jahr alle überrascht. Am vergangenen Wochenende hat Frankfurt beim Punktgewinn gegen Union ebenfalls gezeigt, was die Mannschaft kann. Ich denke, wir dürfen uns auf ein intensives Spiel zweier Mannschaften freuen, die alles dafür tun werden, die Partie für sich zu entscheiden.“

Autor: Matthias Gast | 29.08.2013

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