3. Liga


Frankfurter Fußballvereine im Frankfurter Volksbank Stadion

Podiumsdiskussion zum Thema Gewalt im Fußball – Annahme der „Frankfurter Erklärung“

Die Podiumsdiskussion mit FSV-Geschäftsführer Organisation Jens-Uwe Münker (Mitte). Foto: Gast


Im vergangenen Jahr haben die Stadt Frankfurt, der Frankfurter Präventionsrat, der Fußballkreis Frankfurt und der Hessische Fußball-Verband die „Frankfurter Erklärung“ gegen Gewalt, Rassismus und Diskriminierung im Fußball vorgelegt und 80 Frankfurter Vereine zur Teilnahme eingeladen. Am Montag gab es zwecks Erfahrungsaustausch und Beschlüssen über weitere konkrete Maßnahmen, unter anderem auch in Zusammenarbeit mit der hessenweiten Kampagne „Nein! Zu Diskriminierung und Gewalt!“, ein Treffen im Businessbereich des Frankfurter Volksbank Stadions. Rund 200 Interessierte waren in die Heimat des FSV Frankfurt gekommen.

Die Veranstaltung wurde von Harald Stenger, langjähriger Sportredakteur der Frankfurter Rundschau und von 2001 bis 2012 Pressesprecher der deutschen Nationalmannschaft, moderiert, nachdem Frankfurts Sportdezernent Markus Frank die Teilnehmer begrüßte. „Wir setzen uns dafür ein, dass der Fußball gewaltfrei ist“, erläuterte Frank gleich das zentrale Thema.
Stenger lobte die Anwesenheit der drei „großen“ Frankfurter Vereine: Vertreter des 1. FFC Frankfurt, der Eintracht und des „Hausherrn“ FSV Frankfurt waren zugegen. Für den FSV übernahm Geschäftsführer Organisation Jens-Uwe Münker diesen Part, der zugleich als HFV-Repräsentant und Vorsitzender der Kommission für Integration und Gewaltprävention vertreten war. Münker nahm auch an der folgenden Podiumsdiskussion teil, wie auch der ehemalige Eintracht-Frankfurt-Präsident Rolf Heller als Vorsitzender des Kreissportgerichts, Frank Goldberg vom Präventionsrat, Polizeihauptkommissar und Jugendkoordinator Andreas Döll, Kreisschiedsrichter-Obmann Mathias Lippert, mit Ruzhdi Satovci ein Vertreter des FC Kosovo und Lino Balenzano als betroffener Spieler, der durch Gewalt im Rahmen eines Spiels einen Kieferbruch erlitt.

In einer Inforunde unter dem Motto „Farbe bekennen“ stellten Harald Stenger und Dietrich Stein die „Frankfurter Erklärung“ vor, die von den anwesenden Vereinen per Unterschrift angenommen wurde und erläuterten Maßnahmen, unter anderem das Händeschütteln vor Anpfiff jeder Partie. Die Schlussworte blieben Kreisfußballwart Rainer Nagel und FSV-Organisations-Geschäftsführer Jens-Uwe Münker vorbehalten.

 

Autor: Matthias Gast | 08.04.2014

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