3. Liga


Knappe Niederlage nach Trainerwechsel

Der FSV Frankfurt unterliegt dem Halleschen FC mit 0:1

Auch Salem konnte die Niederlage nicht abwenden. Foto: bild pressehaus

Am Samstag, den 11.03.2017, verlor der FSV Frankfurt vor 3.071 Zuschauer gegen den Hallescher FC mit 0:1. Gino Lettieri schaffte es in seinem ersten Pflichtspiel für den FSV Frankfurt nicht den negativen Trend der letzten Wochen zu stoppen.

Der neue Cheftrainer Gino Lettieri stellte zur vergangenen Woche auf vier Positionen um. Jannis Pellowski vertrat Sören Pirson im Kasten, der wegen eines Todesfalls verhindert war. Die Viererkette bildeten Corbin Ong, Schäfer, Barry und Kapitän Ochs. Im defensiven Mittelfeld gab Lettieri Stark und Heitmeier eine Chance. Den offensiven Part übernahmen Morabit, Ornatelli, Salem und in der Sturmspitze Cagatay Kader.

HFC-Trainer Rico Schmitt wechselte im Vergleich zum 1:1 in Münster dreimal: Diring, Schilk und Aydemir rutschten für Barnofsky (5. Gelbe Karte), Pfeffer und Ajani in die Startelf.

Für beide Mannschaften galt es heute den negativen Trend der letzten Wochen hinter sich zu lassen. Der FSV Frankfurt holte in den vergangenen fünf Partien nur einen Punkt, der HFC immerhin drei.

Die Anfangsminuten waren von sehr vielen Zweikämpfen und vor allem langen Bällen geprägt. Die spielerischen Ansätze kamen beim FSV Frankfurt aber dennoch immer wieder zum Vorschein (10.). Mit der ersten offensiven Aktion der Gäste kam es auch gleich zur frühen Führung der Hallenser. Die Hintermannschaft konnte nicht energisch genug klären, wodurch Diring aus gut 16 Metern zum Abschluss kam. Ein trockener Schuss halbhoch ins rechte Torwarteck ließ Pellowski keine Chance (15.). Diring dankte Trainer Schmitt das entgegen gebrachte Vertrauen mit einem Tor, da er heute eine neue Chance von Beginn an erhielt.

Die Rot-Weißen kamen im Laufe des ersten Durchgangs besser ins Spiel und hatten in der Offensive die kreativeren Ideen. Schiedsrichter Bastian Börner gab aus gut 20 Metern nach einer Grätsche von Stark einen strittigen Freistoß. Baumgärtel verfehlte das Gehäuse von FSV-Schlussman Pellowski nur um ein Haar, sodass es mit Abstoß weiterging (31.). Der FSV Frankfurt zeigte zwar eine beherzte kämpferische Leistung, kam in der Offensive aber bisher zu keinem richtigen Abschluss (35.). Die Mannen von Lettieri hatten es besonders im zentralen Mittelfeld schwer zu kombinieren, da Gjasula und Fennell nahezu jeden Zweikampf gewannen oder den Spielfluss mit einem Foul stoppen konnten (39.). Nach einem wunderbar gechiptem Ball von Ornatelli schätzte Kader den Ball falsch ein. Wäre Kader eine Sekunde früher in den freien Raum gelaufen, wäre er aus 7 Metern frei vor dem Tor zum Abschluss gekommen (43.). Die erste Halbzeit verging ohne Torabschluss des FSV. Der HFC, der die zweitbeste Defensive der Liga hat, stand hinten bombensicher und zeigte in der Offensive immer wieder Spielwitz. So lagen die Schwarz-Blauen zur Halbzeit mit 1:0 hinten.

Lettieri sah sich in der Halbzeit gezwungen umzustellen. Deville kam für Ornatelli, um die Offensive zu beleben. Dennoch spielten die Hallenser sich die nächste Chance heraus. Corbin Ong konnte HFC-Stürmer Pintol im letzten Moment stoppen und zur Ecke klären (54.). Der FSV spielte inzwischen im letzten Drittel des Gegners einen sicheren Ball. Salem holte einen Freistoß aus etwa 23 Metern heraus und trat auch selbst an. Die Kugel strich am rechten Pfosten knapp vorbei. Dennoch war es der erste gute Abschluss des FSV (58.).

Die Frankfurter taten sich gegen die starke rotweiße Hintermannschaft enorm schwer, die weiter einen äußerst souveränen Job machte (72.). Dennis Russ war für den FSV ein belebendes Element in der Offensive. Nach schönem Doppelpass mit Ochs kam Russ aus acht Metern zum Abschluss. Kleineheismann brachte in letzter Not sein Bein aber noch dazwischen (74.). Der eingewechselte Morabet leitete auf Russ einen schnellen Konter per Seitenwechsel ein. Er bekam auch prompt den Ball wieder und konnte im Strafraum abziehen. Sein Schuss strahlte für den laut Kicker-Noten besten Torwart der dritten Liga keine Gefahr aus (78.). Kurz vor Abpfiff der Partie hatte Ajani nach einem klasse Solo das 0:2 auf den Füßen. Pellowski zeichnete sich aber aus und lenkte den Ball zur Ecke, welche die letzte nennenswerte Chance im Spiel war.

Der FSV schaffte es nicht, sich erfolgreich gegen den kompakt verteidigenden HFC aufzubäumen. Ein Eckenverhältnis von 1:8 Ecken untermauerte das Ergebnis. Nach dem 0:1 beschränkten sich die Hallenser nicht nur aufs Verteidigen, sondern setzten in der Offensive immer wieder gute Akzente. Die eingewechselten Spieler Russ und Morabet strahlten zwar Torgefahr aus, letztendlich konnten sie aber die Niederlage auch nicht mehr verhindern. Dem Spielverlauf entsprechend gewannen die Hallenser die Partie  mit einem knappen 0:1.

FSV-Aufstellung:
Pellowski – Ochs, Barry, Schäfer, Corbin Ong – Heitmeier, Stark – Morabit, Ornatelli (46. Deville), Salem – Kader (64. Russ)

HFC-Aufstellung:
Bredlow – Brügmann, Kleinheismann, Schilk, Baumgärtl – Fennell, Gjasula – Aydemir (85. Wallenborn), Diring (68. Pfeffer), Röser (62. Ajani) – Pintol

Schiedsrichter:
Bastian Börner

Gelbe Karten:
Keine

Tore:
0:1 Diring (15.)


Autor: Sebastian Störk | 11.03.2017

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