3. Liga


Wiedersehen mit Benno Möhlmann

FSV-Auswärtsgegner Preußen Münster im Fokus

Im Hinspiel bejubelten die Schwarz-Blauen einen 4:1-Heimsieg. Foto: Hübner

Die Ausgangslage für den Auswärtsgegner am 27. Spieltag (14. März, 19 Uhr) ist derzeit die Gleiche wie beim FSV. Der SC Preußen Münster steht nach dem 26. Spieltag mit 28 Punkten mitten im Abstiegskampf. Einziger Unterschied: Der FSV nimmt auf Grund der besseren Tordifferenz den rettenden 17. Tabellenplatz ein. Für beide Mannschaften geht es also um sehr viel.

Das Hinspiel konnte der FSV am 8. Spieltag im Frankfurter Volksbank Stadion klar mit 4:1 gewinnen. Kurz darauf wurde der damalige SCP-Trainer Horst Steffen am 4. Oktober 2016 entlassen. Nach einer zweiwöchigen Übergangsphase übernahm am 12. Spieltag kein geringerer als Benno Möhlmann das Ruder. Von 2012 bis Mitte Mai 2015 war der heute 62-Jährige auch Cheftrainer beim FSV. Allerdings hat sich die Situation des derzeitigen Tabellenachtzehnten bislang auch nicht wesentlich verbessert.

Unterdessen ist die Ausgliederung der Profimannschaft aus dem Verein in eine neue Gesellschaft geplant, einer Reihe von Informationsveranstaltungen soll eine außerordentliche Mitgliederversammlung folgen. Außerdem steigt am 1. April 2017 Malte Metzelder als neuer Sportdirektor sowie Geschäftsstellenleiter bei den Westfalen ein und erhält einen Vertrag bis 2020. Eine Überraschung ist die Personalie aber nicht: Schon zu Jahresanfang war der 34-Jährige im Gespräch und galt als Wunschkandidat der Vereinsführung. Bereits zwischen 1998 bis 2003 spielte der ehemalige Verteidiger für den Verein. Anschließend führte sein Weg über Borussia Dortmund (BVB) und den VfR Aalen zum FC Ingolstadt. Beim BVB spielte er sogar einige Zeit zusammen mit seinem älteren Bruder und Ex-Nationalspieler Christoph. Da Malte Metzelder in der Profi-Mannschaft des BVB nur selten zum Einsatz kam, schloss er sich 2005 dem Regionalligisten VfR Aalen an. Seit mittlerweile fast zehn Jahren arbeitet er beim FC Ingolstadt, zunächst als Profi, seit 2014 als Assistent der Geschäftsführung. Bei Preußen Münster kreuzen sich die Wege der Brüder wieder: Christoph sitzt im Aufsichtsrat des Vereins.

Eine inhaltsreiche Geschichte liefert das Preußenstadion mit einem Fassungsvermögen von knapp 15.000 Plätzen. Einst Mitte der 1920er Jahre von Vereinsmitgliedern errichtet, im 2. Weltkrieg fast zerstört und wieder aufgebaut. Die Bundesliga erlebte hier ihre ersten Spiele. Der Verein war 1951 Finalist im Endspiel um die deutsche Fußballmeisterschaft und 1963 Gründungsmitglied der Bundesliga.

Autor: Goran Culjak | 13.03.2017

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