Bundesliga


FSV plagen Verletzungssorgen

Vor dem Spiel Alemannia Aachen – FSV Frankfurt am 30.09.2011 um 18 Uhr

Zafer Yelen plagt ein Bluterguss am Sprunggelenk. Foto: Hübner

Fußball-Zweitligist FSV Frankfurt trifft am kommenden Freitag (30.09.2011, 18 Uhr) auf Ligaschlusslicht Alemannia Aachen. Die Schwarz-Gelben sind jedoch Spitzenreiter in der „ewigen Tabelle“ der 2. Fußball-Bundesliga. Mit 400 Siegen wird in nächster Zeit niemand die Alemannen von diesem Spitzenplatz verdrängen. FSV-Cheftrainer Hans-Jürgen Boysen führt jedoch weit mehr Gründe an, weshalb der FSV Frankfurt in Aachen eine schwierige Aufgabe zu bewältigen hat:

„Wir wissen natürlich, auf wen wir auf Aachener Seite zu achten haben: Sie haben mit Benjamin Auer einen Sturmführer, bei dem man immer gewaltig aufpassen muss, auch wenn er aktuell nicht immer in der Stammformation steht. Ich denke, dass Friedhelm Funkel gerne auf erfahrene Spieler setzt. Sie haben mit Marco Stiepermann ein hervorragendes Talent von Dortmund ausgeliehen und mit Sergiu Radu einen sehr erfahrenen und schnellen Spieler in der Spitze. Wir sind sicherlich gut beraten, sehr sehr aufmerksam zu agieren. Wir wissen nur zu gut, dass die Aufgabe in Aachen kein Spaziergang wird. Sie haben einen neuen Trainer, der frischen Wind entfachen wird und lechzen nach einem Sieg.“

Boysen zur eigenen Mannschaft: „Wir wissen, dass wir besser Fußballspielen können als beim letzten Saisonspiel gegen Eintracht Braunschweig. Wir wissen, dass wir wieder versuchen müssen, einen Rhythmus aufzunehmen, der dem Leistungsvermögen der Mannschaft entspricht. Das wollen wir in Aachen in den Vordergrund rücken und mit viel Engagement und Leidenschaft an die guten Leistungen in dieser Saison anknüpfen. Wir wissen, was geht, wir wissen, was besser zu machen ist, insbesondere bei der Verteidigung einer Führung. Das hat auch etwas mit Abgezocktheit zu tun. Aber ich male alles andere als schwarz, weil ich weiß, dass wir eine gute Qualität im Kader haben."

Die personelle Situation in Reihen des FSV Frankfurt ist laut Übungsleiter Boysen „was Stammspieler angeht aktuell natürlich nicht so schön. Heute kam Samil Cinaz noch hinzu. Er setzt wegen Schmerzen am Wadenbeinköpfchen am Mittwoch mit dem Training aus.“

Der Trainer hofft, dass Cinaz‘ Heilungsprozess bis zum Spiel am Freitag weit genug fortgeschritten ist. Ebenso sind die Einsätze von Zafer Yelen (Bluterguss am Sprunggelenk), Alexander Huber, Mario Filllinger (beide Adduktorenprobleme) und Marc Heitmeier (Beckenprellung) gefährdet. „Die medizinische Abteilung arbeitet mit Hochdruck daran, wieder Spieler dem Kader zuzuführen. Ich bin optimistisch, dass 1,2,3 Spieler wieder hinzukommen, insbesondere Zafer Yelen. Ich gehe davon aus, dass bei ihm die Chancen gut stehen, aber ich kann es – Stand jetzt – nicht unterschreiben“, so Boysen.

Definitiv nicht zur Verfügung stehen Viachaslau Hleb (muskuläre Probleme), Jutae Yun (Reha nach Knöcheloperation) sowie Tufan Tosunoglu (Reha nach Kreuzbandriss / Quadrizepsmuskelriss). Dennoch ist Boysen sicher: „Wir werden auf alle Fälle den Spielberichtsbogen mit Spielern, die die Qualität haben, in Aachen zu bestehen, voll bekommen.“

Autor: Matthias Gast | 28.09.2011

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