Bundesliga


Weg ist frei für Rekonstruktion der Haupttribüne

Planung vorgestellt

Die Haupttribüne des Frankfurter Volksbank Stadions. Foto: Hübner/Moschitz

Frankfurt am Main, 30.09.2011 Nachdem gestern die Stadtverordnetenversammlung in der Plenarsitzung der Bau- und Finanzierungsvorlage zur Rekonstruktion der Haupttribüne des Frankfurter Volksbank Stadions zugestimmt hat, soll jetzt das Beschlossene in die Praxis umgesetzt werden. „Ich freue mich sehr, dass wir auf breiter Basis die Zustimmung für die Umbauarbeiten an der Haupttribüne erhalten haben und es jetzt mit den Bauarbeiten losgehen kann“, sagte Sportdezernent Markus Frank stolz.

Stadtrat Frank präsentierte heute gemeinsam mit den FSV-Geschäftsführern Jens-Uwe Münker und Clemens Krüger, dem Sportamtsleiter Georg Kemper und dem Geschäftsführer der FAAG Technik GmbH, Andreas Schröder, das geplante Raumprogramm. Auch die Baupläne zur anvisierten Rekonstruktion der Haupttribüne wurden ausführlich vorgestellt. Für das Projekt stehen die gestern bewilligten 10,5 Mio. € zur Verfügung.

Den Zuschlag für die Bauarbeiten erhält die Baugesellschaft Walter Hellmich GmbH, ein renommiertes und erfahrenes Unternehmen, das bei vergleichbaren Fußballstadien wie z.B. in Aachen oder in Ingolstadt bereits ihre Qualität unter Beweis gestellt hat. Alle Verantwortlichen arbeiten auf Hochtouren, damit Mitte November der Abriss der alten Haupttribüne erfolgen kann. „Ich bin den Beteiligten sehr dankbar, dass alle offenen Fragen geklärt sind und die rekonstruierte Haupttribüne für den FSV bald Realität wird“, sagte Sportdezernent Markus Frank. Dem FSV als Hauptnutzer des Frankfurter Volksbank Stadions soll die neue Tribüne bereits zum Spielbetrieb der kommenden Saison 2012/2013 zur Verfügung stehen. Die Kapazität der neuen Haupttribüne wird nach Fertigstellung zunächst 12.500 Zuschauer umfassen, aber planerisch ist im Vorfeld eine Erhöhung auf 15.000 Zuschauer erreichbar.

FSV-Geschäftsführer Jens-Uwe Münker erklärte zufrieden: „Alle Ampeln stehen auf Grün. Wir bedanken uns bei allen Beteiligten, insbesondere bei den Stadtverordneten, den Vertretern des Sportamtes, der FAAG Technik GmbH und dem Frankfurter Sportdezernenten, für die künftige Haupttribüne, die sich in der 2. Liga nicht verstecken muss.“ Damit sind die Weichen für eine Weiterentwicklung des FSV Frankfurt in der 2. Fußball-Bundesliga gestellt. Andreas Schröder betonte aus Sicht der FAAG Technik GmbH, „dass die Vorarbeiten zu den Planungsentwürfen und das Ausschreibungsverfahren wichtig waren, um jetzt auch schnelle Bauabläufe sicherstellen zu können“.

Zur zukünftig anstehenden Betreiberfrage äußerte Frank: "Das ist ein großer Vorteil, wenn sich der Betreiber in der Gegend auskennt und das Stadion viele Jahre gut betrieben hat. Ziel ist es, dass es einen wichtigen Eigenanteil des Vereins gibt." Jens-Uwe Münker, Geschäftsführer Organisation des FSV Frankfurt, bekräftigte: "Seit 14 Jahren betreiben wir das Frankfurter Volksbank Stadion, das gilt nicht nur für den Profifußballbereich, sondern auch für unsere Jugendfußballabteilung und die Fußballschule des Vereins. Wir werden uns auch zukünftig für den Betrieb des Stadions bewerben." Den entsprechenden finanziellen Vorschlag des FSV Frankfurt bezeichnete Frank als "eine Größenordnung, mit der die Stadt leben könnte."

Autor: Klaus Fischer (Stadt Frankfurt) / Matthias Gast | 30.09.2011

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