Bundesliga


Boysen fordert selbstbewusste und leidenschaftliche Mannschaft

FC St. Pauli - FSV Frankfurt am 23.10.2011 um 13:30 Uhr

Samil Cinaz räumt im Mittelfeld auf. Foto: Roskaritz

Fußball-Zweitligist FSV Frankfurt trifft am kommenden Sonntag (23.10.2011, 13:30 Uhr) auf den FC St. Pauli. Beim letzten Gastspiel am Millerntor erreichten die Schwarz-Blauen ein 0:0-Unentschieden. „Wir haben ein schwieriges Spiel vor der Brust. Aber mein Gefühl sagt mir, dass der starke Gegner, die tolle Atmosphäre und das letzte Spiel gegen Cottbus der Mannschaft das gewisse Etwas verleihen wird, sich aufzubäumen, sich zu wehren und ein gutes Spiel abzuliefern“, prophezeite FSV-Cheftrainer Hans-Jürgen Boysen.

Boysen zum Gegner FC St. Pauli: „Die Paulianer zählen unter dem Strich sicherlich zu Recht zu den Top-Mannschaften, auch wenn sie zuletzt zweimal zuhause verloren haben. Sie haben eine bundesligaerfahrene Mannschaft auf dem Platz, ein tolles Stadion, eine überragende Atmosphäre. Auf dem Platz, wie auch von außen, wird Druck entstehen.“

Boysens Gegenrezept: „Wir brauchen eine Mannschaft, die selbstbewusst einen leidenschaftlichen Fight abliefert. Dazu sind wir imstande, mit diesem Vorhaben fahren wir nach Hamburg.“

Karim Benyamina ist in dieser Woche in den Trainingsbetrieb zurückgekehrt. Nach dem Spiel gegen Cottbus waren Momar N’Diaye, Babacar Guèye und Zafer Yelen angeschlagen. N’Diaye fällt wegen eines Blutergusses im Knie für das Spiel gegen den FC St. Pauli aus, Guèye trainiert wieder, aber hat wie Hleb und Benyamina noch physische Defizite. Yelen trainierte vorerst individuell und zog sich bei der ersten Trainingseinheit mit der Mannschaft eine schwere Prellung am Schienbein zu. „Er hat in dieser Woche so gut wie gar nicht trainiert. Wir müssen abwarten, wie es da ausschaut“, so Boysen. Aufgrund der personellen Situation fährt der FSV Frankfurt mit einem zusätzlichen Spieler nach Hamburg.

Marc Gallego wurde von der U23 in den Kader zurückberufen, er wird auch mit der Mannschaft die Fahrt nach Hamburg antreten. Boysen: „Neben der personellen Misere steht eine englische Woche an. Darauf haben wir frühzeitig reagiert. Marc freut sich und ist hochmotiviert. Er hat nicht nur konstant gut gespielt, sondern auch hervorragend getroffen aus einer ungewohnten Position zentral hinter der Spitze. Das zeigt seine Flexibilität.“

Weiterhin verletzt sind beim FSV Frankfurt Mario Fillinger (Adduktorenzerrung), Andreas Dahlén (Wadenverletzung), Markus Hofmeier (Syndesmosebandanriss / Kapseleinriss), Jutae Yun (Reha nach Knöcheloperation) sowie Tufan Tosunoglu (Reha nach Kreuzbandriss / Quadrizepsmuskelriss). 

Autor: Matthias Gast | 21.10.2011

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