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Bundesliga


Unser Gegner Fortuna Düsseldorf

Wissenswertes über den Verein, das Stadion und die Sehenswürdigkeiten

Sascha Dum (li.) im Duell mit Yannick Stark. Foto: Roskaritz

Das ist Fortuna Düsseldorf:

Fortuna Düsseldorf wurde 1895 gegründet und ist einer der größten Traditionsvereine in Deutschland. In den 20er- und 30er-Jahren war die Fortuna sehr erfolgreich und nahm häufig an den Endrunden um die Deutsche Meisterschaft teil. 1931 gewann das Team die westdeutsche Meisterschaft. Der größte Erfolg in der Vereinsgeschichte gelang zwei Jahre später: Nach Siegen über Rasensport Gleiwitz, Arminia Hannover und Eintracht Frankfurt spielte Düsseldorf im Finale um die Deutsche Meisterschaft gegen FC Schalke 04. Am 11. Juni 1933 gewann die Fortuna mit 3:0 und wurde zum ersten und einzigen Mal Deutscher Meister. Einem Düsseldorfer Spieler gelang 1954 ein noch größerer Erfolg. Anton „Toni“ Turek hielt mit seinen Paraden Deutschland gegen Ungarn im WM-Finale im Spiel. Kultreporter Herbert Zimmermann erhob ihn während des Spiels sogar zum „Fußballgott“.

Vor Einführung der Fußball-Bundesliga spielte die Fortuna lange Jahre in der Oberliga. In dieser Zeit zog die Fortuna dreimal ins Pokalfinale ein, konnte aber keines der Spiele gewinnen. Wegen vieler Mittelfeldplatzierungen in der Oberliga, wurde Fortuna Düsseldorf kein Bundesliga-Gründungsmitglied. Nach einem Kurz-Auftritt in der Saison 1966/67 in der Bundesliga, kehrte die Fortuna 1971 wieder zurück. Dort spielte der Verein 16 Jahre und wurde 1972/73 und 1973/74 jeweils Dritter. Nach dem Abstieg 1987 ging es schrittweise bergab. Zweimal stiegen die Düsseldorfer noch in die Bundesliga auf, danach folgte der Absturz 2002 bis in die viertklassige Oberliga. In den letzten drei Jahren fand die Fortuna zu alter Stärke: In der Aufstiegssaison 2009/10 konnte der Club sofort Platz 4 in der 2. Bundesliga erreichen.

Aktuell spielt das Team von Norbert Meier wieder mit um den Aufstieg. Die Herbstmeisterschaft war ein klares Zeichen an die Konkurrenz. Am 19. Spieltag gab es die erste Saisonniederlage (2:3 gegen SC Paderborn 07). Kurz vor Weihnachten kam es für die Fortuna zum Duell mit dem Deutschen Meister Borussia Dortmund. Erst im Elfmeterschießen konnte sich der BVB durchsetzen. Im neuen Jahr läuft es hingegen noch nicht so rund für die Fortuna: Den ersten Tabellenplatz konnte die Mannschaft nicht verteidigen und kämpft momentan um den Anschluss an die direkten Aufstiegsränge. Beim FSV Frankfurt drehte die Fortuna das Hinspiel nach einem 1:2-Halbzeitrückstand noch zu einem 5:2-Erfolg.

ESPRIT arena:

Die ESPRIT arena ist mit 54.600 Zuschauerplätzen das achtgrößte Fußballstadion Deutschlands. Die Multifunktionsarena wurde zwischen 2002 und 2004 an der Stelle des bis dahin bestehenden Rheinstadions erbaut. Eine Besonderheit ist die moderne Klimatechnik, welche bei kalten Temperaturen ermöglicht, das Stadion auf angenehme 15-18°C zu erwärmen. Die Premiere feierte das Stadion, in dem auch die Deutsche Nationalmannschaft schon spielte, beim 2:0-Sieg von Fortuna Düsseldorf über Union Berlin am 10. September 2004. Zum ersten Mal ausverkauft war die Spielstätte, als die Fortuna am letzten Spieltag 2008/09 mit einem Sieg über SV Werder Bremen II den Aufstieg in die 2. Bundesliga perfekt machte.

Eine weitere Besonderheit im Stadion sind die bunten Sitze im Innenraum. Der optische Effekt hat zur Folge, dass bei geringer Auslastung das Stadion in der TV-Übertragung gut besetzt erscheint. Hintergrund ist, dass die Fortuna zur Zeit der Erbauung noch Oberliga spielte und es fraglich war, inwieweit der damalige Viertligist das Stadion füllen kann.

Eintrittskarten für die ESPRIT arena kosten für Stehplätze im Gäste-Fan-Block 10,50 Euro (ermäßigt 9 Euro), die Preise für Sitzplätze beginnen bei 14 Euro.

Das gibt’s in Düsseldorf zu sehen:

Düsseldorf genießt hohes Ansehen hinsichtlich Kultur, Kunst und moderner Architektur. Neben zahlreichen Museen und Galerien, steht in der Hauptstadt von Nordrhein-Westfalen die international renommierte Kunstakademie Düsseldorf, welche die Düsseldorfer Malerschule und die Düsseldorfer Photoschule hervorgebracht hat. Ebenfalls international bekannt ist die Königsallee. „Die Kö“, wie sie auch genannt wird, ist mit ihrer städtebaulichen Anlage und den exklusiven Geschäften eine der bekanntesten Einkaufsstraßen, in deren Mitte der Stadtgraben verläuft. Die vielen Straßencafés bieten zudem die Möglichkeit, sich auszuruhen und dem Treiben entspannt zu folgen. Wer lieber einen Tag in der Natur verleben möchte, kann sich die Parks in Düsseldorf ansehen. Der Botanische Garten der Universität zeigt zum Beispiel in seinem Kuppelgewächshaus 6000 verschiedene Pflanzenarten.

Die Düsseldorfer Altstadt ist nicht nur für Gastronomie-Freunde interessant. Nicht umsonst wird sie als die „längste Theke Deutschlands“ bezeichnet. Es finden sich Hunderte Bars, Restaurants, Diskos und Kneipen auf erstaunlich engem Areal.

Autor: Clemens Weingärtner | 09.04.2012

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