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Stöver: "Tolle Rückrunde gespielt"

Uwe Stöver und die Mannschaft mit den FSV-Klassenerhalts-T-Shirts. Foto: Hübner/Severing

FSV-Geschäftsführer Sport Uwe Stöver: „Wir freuen uns, aber nach dem Spielverlauf heute ist das eher eine verhaltene Freude. Letztendlich haben wir uns dieses sportliche Ziel aber selbst erarbeitet. In den letzten Wochen haben wir wichtige Punkte gesammelt und die Vorarbeit für den endgültigen Klassenerhalt geleistet. Umso bemerkenswerter ist es, dass wir auch in dieser Saison wieder so eine tolle Rückrunde gespielt haben, die sich absolut sehen lassen kann. Wenn man sich die tolle Aufholjagd anschaut, dann kann man die Niederlage von heute auch verzeihen und verschmerzen. Die Planungen für die nächste Saison laufen schon, aber heute haben neun Spieler in der Startformation gestanden, die bereits einen Vertrag für die kommende Spielzeit haben, daher gehen wir das entspannt an. Der Klassenerhalt ist jedes Jahr schön, vor allem für den FSV Frankfurt.“

FSV-Cheftrainer Benno Möhlmann: „Wir haben die Liga gehalten, trotzdem kann ich mich heute nicht hundertprozentig freuen. Ich wäre lieber mit einem Punkt weggefahren. Auch um zu dokumentieren, dass wir eine Entwicklung gemacht haben und in der Lage sind, bei einem der Teams aus dem ersten Drittel mitzuhalten und vom Ergebnis etwas mitzunehmen. Das haben wir nicht ganz geschafft, weil wir in einer Situation nicht so schnell attackiert haben, den Torschuss zugelassen haben und in Rückstand geraten sind. Danach ist es ein Spiel gewesen, was dem SCP auch liegt. Wir mussten mehr Risiko eingehen, sind offener geworden. Danach hat der SCP noch die eine oder andere klare Tormöglichkeit gehabt, dann hätte der Sieg auch höher ausfallen können. Wir können uns mehr freuen über die gute Rückserie, die wir in den letzten 14 Spielen gespielt haben, was zu dem Ergebnis geführt hat, dass wir heute einen Spieltag vor Ende die Liga gesichert haben. Da sind wir alle zufrieden und die Jungs freuen sich.“

FSV-Mittelfeldspieler Yannick Stark: „Natürlich ärgert man sich ein bisschen über die Niederlage, aber die Freude über den Klassenerhalt überwiegt jetzt erst mal. Wir haben uns nicht mit den anderen Spielen beschäftigt, wir wollten unser Ziel aus eigener Kraft erreichen. Das hat auch lange genug gedauert und wir sind froh, dass der Klassenerhalt schon einen Spieltag vor Schluss gesichert ist. Das war in der Rückrunde eine Riesenleistung von uns. Wir wussten, dass wir die Klasse haben, jetzt haben wir die Stabilität wiedergefunden. Der Klassenerhalt ist für uns eine Bestätigung unserer Arbeit.“

FSV-Innenverteidiger Björn Schlicke: „Meine Muskulatur im Bein war schon die ganze Woche entzündet. Ich wollte eigentlich spielen und habe mich gestern und heute bis kurz vor Anpfiff wohl gefühlt. Beim Warmmachen habe ich dann einen Rückschlag erlitten, von daher war es besser, dass Manu dann gespielt hat. Trotz des Klassenerhaltes können wir uns heute nach der Niederlage nicht so richtig freuen. Wir hätten schon früher alles klar machen können. Wenn man sieht, wie konstant wir in den letzten Wochen gespielt und Punkte geholt haben, zeigt das, dass wir uns den Klassenerhalt auch erarbeitet haben.“

FSV-Präsident Julius Rosenthal: „Am liebsten hätten wir heute einen Punkt mitgenommen. Aber nachdem bekannt wurde, dass wir den Klassenerhalt geschafft haben, ist das alles erst mal vergessen und wir sind sehr glücklich. Wenn man sieht, dass die Mannschaft und vor allem das Trainerteam und speziell Benno Möhlmann in der Rückrunde geleistet haben, ist das einfach nur bewundernswert.“

Autor: Matthias Gast / Ann-Kathrin Hauck | 29.04.2012

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