FSV Frankfurt Hospitality

Bundesliga


Urkundenübergabe im Stadion

Abschluss von "kicken & lesen 2012" bei FSV-Heimspiel

FSV-Geschäftsführer Organisation Jens-Uwe Münker war bei der Urkundenvergabe mit von der Partie. Foto: Löser

Der FSV Frankfurt fördert nicht nur das Fußballspielen, sondern auch die Lesefähigkeiten von Jugendlichen. Gemeinsam mit der „hessenstiftung – familie hat zukunft“ wurden in der Halbzeitpause des Spiels des FSV Frankfurt gegen Hertha BSC Berlin am Sonntag Urkunden an die erfolgreichen Teilnehmer des Kooperationsprojekts „kicken & lesen“ verliehen. Alle 44 Teilnehmer wurden dazu vom FSV Frankfurt ins Frankfurter Volksbank Stadion eingeladen und fieberten bei dem 3:1-Sieg der Schwarz-Blauen über die Hauptstädter mit. Der hessische Sozialminister Stefan Grüttner ließ es sich nicht nehmen, die Kinder und Jugendlichen aus den drei Projektgruppen Dietzenbach, Dreieich und Limburg persönlich zu beglückwünschen.

Im Interview mit FSV-Stadion-TV bekräftigte Grüttner: „Jungs begeistern sich für Fußball und übers Kicken lassen sie sich auch für anderes motivieren. Warum dann nicht diese Begeisterung fürs Lesen nutzen? Deswegen habe ich sehr gern die Urkunde für die Teilnahme am Projekt ausgestellt.“

Für den FSV Frankfurt betonte Jens-Uwe Münker, Geschäftsführer Organisation: „Wir sind als FSV Frankfurt vertreten die Auffassung, dass Kinder und Jugendliche ganzheitlich gefördert werden sollten. Unser Nachwuchs soll nicht nur fit auf dem Platz, sondern auch fit in der Schule sein und mit der notwendigen sozialen Kompetenz ausgestattet werden. Für die schulische Ausbildung ist Lesen natürlich ein elementarer Bestandteil und wird von uns daher gerne mit dem Projekt „kicken & lesen“ explizit gefördert.“

Ziel des Projektes ist es, Jungen zwischen 10 und 14 Jahren aus lesefernen Familien durch Fußball zum Lesen zu motivieren. Die zehntägigen Projekte kombinierten didaktisch-methodische Bücherinhalte und Fußball. Durch „kicken & lesen“ wird die Lese- und Sozialkompetenz gestärkt und eine Maßnahme der Gewaltprävention bei
Jungen erprobt. Zusätzlich enthalten die Projekte Bausteine zur Integration von Jungen mit Migrationshintergrund. Zudem nahmen jeweils zwei Schüler der Projektstandorte auch an den Sommerkursen der FFH-Fußballschule teil, die sich auch für die genannten Ziele stark macht.

 

Autor: hessenstiftung | 13.08.2012

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