FSV-Geschäftsführer Sport Uwe Stöver: „Wir freuen uns natürlich übers Weiterkommen, aber ich denke wir haben heute Abend alle gesehen, dass es nicht nur schwer, sondern sehr schwer war. Gerade in der zweiten Halbzeit hatten wir auch das nötige Quäntchen Glück. Nach dem 0:1-Rückstand ist die Mannschaft aufgewacht und hat die richtige Reaktion gezeigt. Aber dann haben wir den Fehler gemacht, zu abwartend zu spielen und das Heft nicht weiterhin in der Hand zu behalten. Dadurch hat der Gegner uns in der zweiten Halbzeit eingeschnürt, was nicht passieren darf. Wir sind hier mit einem blauen Auge davon gekommen. Wir haben einfach nicht das gemacht, was wir letztendlich vorhatten und auch umsetzen wollten. Dadurch, dass wir nicht den Zugriff auf den Gegner und nicht die letzte Bereitschaft hatten, die Räume zu schließen und den Gegner unter Druck zu setzen und zu attackieren, haben wir eine abwartende Haltung eingenommen, gerade nach dem 2:1. Das war dem Spielverlauf und unserem Spiel nicht dienlich.“
FSV-Cheftrainer Benno Möhlmann: „Ich habe es eben schon denen gesagt, die mir ihre Glückwünsch ausgesprochen haben. Den Wortanteil ‚Glück‘ haben wir heute wirklich zur Genüge gehabt. Zum einen in der ersten Halbzeit, dass wir nach dem Rückstand sehr schnell mit einer guten Einzelaktion und mit einem Kopfballtreffer das Ergebnis drehen konnten. Zum Zweiten hatten wir Glück in der gesamten zweiten Halbzeit. Großaspach hat nicht nur gekämpft, sondern auch sehr guten Fußball gespielt und ist zu vielen Chancen gekommen, das will ich absolut anerkennen. Aber wir haben in keiner Phase des Spiels anknüpfen können an die Begegnung gegen Hertha BSC vom letzten Wochenende und an das, wie wir Fußball spielen wollen. Das ist nicht zufriedenstellend, aber wird im Pokal schnell durch das Weiterkommen übertüncht. Insofern habe ich die Glückwünsche angenommen.“
FSV-Torschütze Yannick Stark: „Es war der erwartet schwere Gang hier, darauf hatten wir uns eingestellt. Trotzdem kamen wir relativ blöd und einfach in Rückstand. Danach ist es schwer, hier zurückzukommen. Das haben wir dann Gott sei Dank gut gemeistert mit einem Glücksschuss und einem Fehler der Großaspacher Hintermannschaft. Trotzdem ist es natürlich nicht gut, sich in der zweiten Halbzeit dann so anzustellen. Wir haben gewusst, dass die Großaspacher nach der Pause Druck machen werden, aber die zweite Halbzeit von uns war enttäuschend. Der Sieg steht heute ganz klar im Vordergrund und es freut mich natürlich, dass ich endlich mein erstes Pflichtspieltor für den FSV geschossen habe. Aber es fällt uns sicherlich leichter, wenn wir in der Außenseiterrolle sind. In der Liga wird uns das beim Spiel gegen Ingolstadt sicher eher in die Karten spielen. Aus dem Spiel heute können wir wenig Erkenntnis ziehen. Wichtig war es, in die zweite Runde zu kommen. Hoffentlich erwischen wir dann einen machbaren Gegner und erreichen die dritte Runde“
FSV-Mittelfeldspieler Manuel Konrad: „In der ersten Halbzeit haben wir gut angefangen, doch in der zweiten Hälfte hatten wir viele Ballverluste und haben viele Zweikämpfe verloren. Wir haben viel zu viele Chancen zugelassen und Glück gehabt, dass wir dieses Spiel gewonnen haben.“