
Stadtrat Markus Frank, FAAG-Geschäftsführer Andreas Schröder, FSV-Präsident Julius Rosenthal und FSV-Geschäftsführer Organisation Jens-Uwe Münker vor der neuen Hauptribüne mit entsprechendem Plan. Foto: Hartenfelser
Am Montagnachmittag wurde im Rahmen eines Pressetermins der Abschluss der Rohbauarbeiten an der neuen Haupttribüne des Frankfurter Volksbank Stadions verkündet. Stadtrat und Sportdezernent Markus Frank, FSV-Geschäftsführer Organisation Jens-Uwe Münker, FAAG-Geschäftsführer Andreas Schröder und Dr. Christian Schliephake, Prokurist Hellmich Gruppe, begrüßten die anwesenden Medienvertreter, Mitglieder des Ausschusses für Umwelt und Sport, Stadtverordnete und Ortsbeiräte in der Media Lounge des Frankfurter Volksbank Stadions. Als Anschauungsmaterial dienten die ausgestellten Baupläne, die von Schröder anschaulich erläutert wurden. Abschließend konnten sich die Anwesenden den Baufortschritt direkt live im Frankfurter Volksbank Stadion ansehen.
„Ich hatte am Freitagabend die Möglichkeit, von den Logen hinunter zu schauen“, berichtete Sportdezernent Frank. „Ich glaube, diesen Blick hat es noch nie gegeben. Wenn jemand von Ihnen überlegt, eine Loge zu mieten, dann müsste er es schnell tun, weil das ist so einzigartig, das muss man sich gleich jetzt sichern und am besten für eine lange Zeit. Ich glaube, das wird ein sehr begehrter Platz werden“, schwärmte Frank von der neuen Tribüne.
Geschäftsführer Münker sprach im Namen des FSV Frankfurt seinen besonderen Dank an die Stadt Frankfurt aus. „Ich möchte mich bei der Politik, bei der Stadt Frankfurt, den Stadtverordneten und dem Sportamt bedanken, dass dieses Projekt möglich gemacht wurde. Wenn ich überlege, wie lange wir um diese neue Haupttribüne gerungen haben, dass kritische Fragen von Stadtverordneten bezüglich der Notwendigkeit der Haupttribüne, bezüglich eines zweiten zweitligatauglichen Stadions in der Stadt gestellt wurden, ist das Ergebnis jetzt, gerade angesichts der Entwicklung des FSV Frankfurt ein klares ‚Ja‘! Dieses Jahr können wir den nächsten Schritt zur weiteren Etablierung in dieser Liga vollziehen und dafür brauchen wir diese Haupttribüne. Wir haben die Möglichkeit mit den zehn Logen, den 580 Business-Seats, den Medien- und Funktions- und Sporträumlichkeiten einen wesentlichen Schritt in die Zukunft zu gehen. Daher ein großes Dankeschön an die Stadt Frankfurt, persönlich auch an Herrn Frank, Danke auch an die Firma Hellmich und die FAAG, die im Verbund mit dem Sportdezernat in den letzten zwei Jahren hervorragend mit uns zusammengearbeitet haben. Wir sind froh, dass der Rohbau abgeschlossen wurde, das Dach wächst und die Vorfreude steigt. Wir hoffen, dass weiter so Gas gegeben wird, dass wir Ende November, unser Ziel ist das zuschauerträchtige Spiel gegen den 1. FC Kaiserlautern am 24. November, die Haupttribüne zumindest teilweise nutzen können“, blickte Münker hoffnungsvoll in die Zukunft.
Die Firma Hellmich ist Spezialist in Sachen Stadionbau und seit Ende den 90er Jahre im Stadionbau tätig. Hellmich kann Erfahrungen aus den Stadien beim FC St. Pauli, der Arena auf Schalke und in Duisburg sowie dem EM-Stadion in Warschau vorweisen. Prokurist Dr. Schliephake stellt sich auf eine weiterhin arbeitsreiche Zeit ein: „Von außen sieht der Rohbau schon fast so aus wie in den Entwürfen. Aber das Innenleben, was jetzt noch rein muss, hat es wirklich in sich. Das wird noch eine sehr spannende Zeit, aber wir schauen positiv in die Zukunft. Wir werden die Pferde satteln müssen, die Sporen anlegen und Gas geben, aber das sind wir gewohnt.“
Der Dank des FAAG-Geschäftsführers Schröder geht ebenfalls an die Stadt Frankfurt. Zusätzlich regt er den Appetit auf die Tribüne an. „Die wesentliche Änderung im Vergleich zur alten Tribüne neben der Optik ist natürlich auch, dass mit der Steilheit der Stadionränge, der Sitzplätze, eine völlig andere Perspektive auf das Stadion eröffnet wird. Man sieht das Spielfeld in einer völlig anderen Dimension vor sich.“