BORN IN BERNEM. heißt es ab sofort, wenn vom Zweitligisten FSV Frankfurt die Rede ist. Der Fußballclub macht damit deutlich, woher er kommt und wo das Frankfurter Volksbank Stadion steht. Hier hat der FSV seine Wurzeln, der sympathische Verein zum Anfassen für alle Fußballbegeisterten aus Frankfurt und Umgebung.
Ziel der Kampagne ist es, den rund 150.000 Einwohnern von Bornheim und den angrenzenden Stadtteilen Frankfurts die Mannschaft des FSV und ihre besonderen Charaktere näher zu bringen. Dies soll die Neugierde auf einen Besuch im Frankfurter Volksbank Stadion wecken und für mehr Identifikation mit dem Fußballverein aus dem Herzen Frankfurts sorgen.
FSV-Geschäftsführer Finanzen Clemens Krüger erklärt: „Gegenstand dieser Kampagne ist der Bereich Zuschauergewinnung. Wir haben in den letzten Jahren eine rasante sportliche Entwicklung genommen, aber gegenwärtig wird unser Zuschauerschnitt den Erwartungen nicht gerecht, obgleich wir diesen in den letzten vier Jahren verzehnfachen konnten. Wir haben uns von 400 Fans in der Oberliga, über 1.700 in der Regionalliga bis zu über 4.000 in der 2. Bundesliga gesteigert, doch für diese Spielklasse fällt der Zuschauerzuspruch noch zu gering aus. Wir hatten diesbezüglich bereits sehr tolle und kreative Einfälle: Von der Einladung aller Frankfurter Haushalte und aller hessischen Fußballvereine bis zu witzigen Ideen wie „Erst gucken, dann zahlen“, womit wir auch kurzfristigen Erfolg hatten. Unser Ziel ist es nun, eine Nachhaltigkeit des Zuschauerzuspruchs zu erreichen.“


Einige Spieler des FSV Frankfurt werden auf den Heldenplakaten mit jeweils einer sportlichen, wie einer privaten Eigenschaft dargestellt. Wortspiele mit Witz, die im Gedächtnis haften bleiben.
„Die Plakate werden in rund 50 Frankfurter Geschäften und in Filialen der Frankfurter Volksbank ausgehängt. Unsere Spielankündigungsplakate wird es weiterhin parallel dazu geben“, so Patrick Spengler, beim FSV Frankfurt verantwortlich für Ticketing und Zuschauerservice.
„Wir sind davon überzeugt, dass die Kampagne zu uns passt und Aufmerksamkeit erregen wird. Dahinter steckt ein Stück Ironie und Emotionalität. Unsere Spieler stehen im Vordergrund, das passt zu uns. Darüber hinaus werden wir weitere Ideen entwickeln, um das Thema Zuschauergewinnung mit Nachhaltigkeit anzugehen“, so Clemens Krüger, FSV-Geschäftsführer Finanzen.