Wer in der Fremde nach sieben Minuten 0:2 zurückliegt hat keine stichhaltigen Argumente mehr für überbordenden Optimismus.
So ist der nie nachlassende und spät belohnte Wille das herausragende Merkmal des FSV-Spiels. Und ein zur Bestform auflaufender Klandt.
Wenn auch dem Führungstor der Paderborner ein klares Foul an Müller vorausging (TV-Bilder), macht die insgesamt wieder schwache Abwehrleistung die größte Sorge.
Schlafmützig und langsam wirkt die Defensive beim FSV.
Sie lässt sich immer wieder spielend leicht überlaufen.
Nur der fehlenden individuellen Klasse der Ostwestfalen ist es zu verdanken, dass die Konter nicht zu weiteren Toren führten.
Offensiv agierte das Team wesentlich stärker gegen einen eine Stunde lang sehr tief stehenden Gegner. Herauszuheben ist dabei Gjasula. Gutes Spiel von ihm.
Das Remis ist deshalb letztlich wohlverdient.
