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Ergebnisdienst NLZ 09.-10.10.2021


NLZ-Teams zogen am Wochenende oft den Kürzeren (Foto: Willi Heimberger)


NLZ-Mannschaften mit teilweise schwachen Leistungen

U19 kann zu Hause nicht gewinnen

Einen weiteren Rückschlag musste am Sonntag die U19 von Trainer Tim Görner beim Heimspiel gegen die SG Rot-Weiß Frankfurt hinnehmen. Gegen den Tabellenzweiten der Hessenliga setzte es eine 1:4-Heimniederlage, mit der die Schwarz-Blauen weiter im Mittelfeld der Tabelle stecken bleiben. Zwar hatten die Gastgeber in der ersten Halbzeit recht viel Ballbesitz, aber man konnte nur selten durch die kompakt stehenden Reihen der Rot-Weißen spielerisch nach vorne durchdringen. So ging eine gemäßigte und arm an Höhepunkten erste Hälfte in die Kabinen. Nach dem Wiedernanpiff nutzten die Gäste direkt in der 46. Minute einen Eckball zum Führungstreffer. Die Partie wurde zunehmend hitziger und auch aggressiver, aber die Druckmomente des FSV blieben ohne zählbares Ergebnis. Da machten es die Gäste vom Brentanobad deutlich besser. Zwei weitere Standards bereiteten die Tore Zwei und Drei in 63.und 66. Minute vor. Die Hausherren konnten kaum noch die persönlichen Duelle für sich entschieden und blieben in der Folge spielerisch hinter den Erwartungen zurück. Zwar schaffte der eingewechselte Oyar in der 75. Minute den Anschlusstreffer, aber das letzte Wort hatten wiederum die Gäste in der 84. Minute mit dem Treffer zum 4:1 und dem verdienten Erfolg.

Trainer Görner war enttäuscht: "Ein insgesamt uninspirierter Auftritt von uns. Gegen einen kompakt und tiefstehenden Gegner fehlte uns in Halbzeit Eins der Spielwitz und die Ddurchschlagskraft im letzten Drittel. Die drei Standardtore in der zweiten Halbzeit haben uns klar auf die Verliererstraße gebracht. Davon haben wir uns nicht mehr erholt und gingen deshalb auch als verdienter Verlierer vom Platz."

FSV Frankfurt - SG Rot-Weiß Frankfurt 1:4 (0:0)

Tore: 0:1 (46.), 0:2 (63.), 0:3 (66.), 1:3 (75. Oyar), 1:4 (84.)

Es spielten: Stranz, Hildmann, Lapre (63. Ketbache), Kadoic (74. Lodama), Bulut (63. Iorga), Schulze, Pummarrin (63. Oyar), Evis, Grbic, Helmand, Costa de Figueiredo

U16 mit starken Testspielen

Das spielfreie Wochenende in der Hessenliga nutzte die U16 von Trainer Kevin Kühn zu zwei Testspielen, bei denen die Schwarz-Blauen starke Leistungen zeigten. Am Samstag gab es gegen den Tabellenführer der Regionalliga Südwest, den 1.FSV Mainz 05, ein intensives und spannendes Testspiel. Absolut auf Augenhöhe agierend bot man den spielstarken Mainzern Paroli auf ganzer Linie und lag bis tief in die zweite Habzeit mit 2:1 in Führung, ehe den Hausherren letztlich der leistungsgerechte 2:2-Endstand gelang. Am Sonntag spielte man erneut gut auf gegen die SG Rot-Weiß Frankfurt, auch wenn man im letzten Drittel noch viel präziser hätte spielen müssen, um die Hülle und Fülle der Torchancen alle zu verwerten. Am Ende stand ein hoch verdienter 5:1-Erfolg für die Schwarz-Blauen gegen einen gut dagegen haltenden Gastgeber.

Trainer Kühn war sehr zufrieden: "Wir haben zwei wirklich gute Testspiele gemacht und konnten spielerisch über weite Strecken überzeugen. An diese Leistungen gilt es anzuknüpfen, wenn es nächste Woche in der Hesseliga gegen Marburg weitergeht."

1.FSV Mainz 05 - FSV Frankfurt 2:2 (1:2)

Tore: 1:0 (10.), 1:1 (12. Malicevic), 1:2 (37. Jansen), 2:2 (65.)

Es spielten: Sevinc (41. Rettaily), Bernjus, Malicevic, Krft, Ates (53. Major), Maleki, Janson (56. Arnold), Smith (56. Anafi), Romdhane (13. Baumann), Park (53. Papic), Arbei

SG Rot-Weiß Frankfurt - FSV Frankfurt 1:5 (1:3)

Tore: 0:1 (17. Maleki), 0:2 (34. Papic), 1:2 (38.), 1:3 (40. Arnold), 1:4 (52. Papic), 1:5 (56. Arbei)

Es spielten: Rettaily, Ates, Ott, Papic, Maleki (56. Park), Major, Monz (70. Malicevic), Baumann (47. Bernjus), Beck, Anafi (56. Jansen), Arnold (47. Arbei)

U15 findet kein Mittel gegen Rot-Weiß

Die U15 von Trainer Abduallah Tabarrant musste im Frankfurter Derby am Samstagspätnachmittag eine enttäuschende 0:1-Heimniederlage gegen die SG Rot-Weiß Frankfurt hinnehmen und rutschte damit hinter die Gäste vom Brentanobad auf den 9. Tabellenplatz. Das Spiel begann wenig berauschend für den FSV, der in den vielen Luftduellen den Kürzeren zog und auch wenig Handlungsschnelligkeit bei den zweiten Bällen an den Tag legte. So war es nicht verwunderlich, dass die Gäste in der 7. Minute mit 1:0 in Führung gingen. Die Rot-Weißen hatten klar die Oberhand und hätten sogar höher in Führung gehen müssen. Erst langsam fanden die Hausherren zu ihrem Spiel, aber wirklich Gefährliches sprang bis zur Halbzeitpause nicht dabei heraus. Zwar hatte man mit dem knappen Rückstand noch alle Möglichkeiten im zweiten Spielabschnitt, aber es blieb nur gedanklich bei der Möglichkeit. Auf dem Feld konnten die Hausherren nicht den notwendigen Druck auf die Rot-Weißen ausüben, um die Niederlage am Ende abzuwenden. Es blieb am Ende beim aus FSV-Sicht sehr enttäuschenden 0:1.

Assistenz-Trainer Dawar Khan bilanzierte enttäuscht: "Die Niederlage war verdient, weil wir uns insgsamt zu herzlos präsentiert haben und einfach nicht unser Potential über 70 Minuten abgerufen haben. Das war zu wenig, um so ein Derby erfolgreich zu gestalten."

FSV Frankfurt - SG Rot-Weiß Frankfurt 0:1 (0:1)

Tore: 0:1 (7.)

Es spielten: Brajovic, Gleiber, Kusumovic, Mandic, Eisele, Mahn, Geike, Husovic, Bouzarzar, Costa, Brkic, Brandenburger, Buchberger, Örtülü, Ruef, Xie, Hoti

U13 überzeugt mit letztem Aufgebot

Beim Sonderspieltag NLZ in Saarbrücken musste Trainer Sebastian Stahl gleich auf mehrere Spieler verzichten und reiste so mit dem letzten Aufgebot an. Das bedeutete allerdings auch, dass die 10 Feldspieler und 2 Torhüter im Spielmodus 5:5 80 Minuten am Stück auf dem Platz stehen würden. Gegen den SV Sandhausen und den 1.FC Saarbrücken gab es eine Niederlage und einen Erfolg, aber dass war letztlich aus Sicht des FSV nebensächlich. Trotz der hohen Belastung konnten man die Spielphilosophie des FSV gut umsetzen, zeigte Spielwitz, Kreativität und Einsazbereitschaft. Einziges Manko, wie leider zu oft im bisherigen Saisonverlauf, die Chancenverwertung. Am Ende konnte man auf FSV-Seite sehr zufrieden sein.

Trainer Stahl zog entsprechend auch ein positives Fazit: "Wir sind dem letzten Aufgebot angereist und mussten ohne Auswechselspieler 80 Minuten am Stück spielen. Es war eine tolle Mannschaftsleistung mit vielen gelungenen Spielmonenten in den beiden Partien. Allerdings hätten wir aus der Fülle von Chancen mehr Kapital schlagen können, wenn nicht sogar müssen. Aber am Ende kann ich unseren Jungs nur ein Riesenkompliment für die gezeigten Spiele aussprechen. Wir werden uns jetzt fünf verdiente freie Tage gönnen, um die Akkus aufzuladen."

Es spielten: Muratovic, Tschigor, Husovic, Özer, Lenhard, de Rosa, Coskovic, Mihmat, Marchouhi, Sportelli, Schwarz González, Vetter

U12 erlebt rabenschwarzes Wochenende

Ein Wochenende zum Vergessen gab es für die U12 von Trainerteam Nils Schick, Felix Flüs und Kamal Farahat. Bereits am Samstag beim Testspiel gegen den Tabellenführer der Landesliga Rheinhessen, Wormatia Worms, nahm das Übel seinen Lauf. Ohne Inspiration und Gegenwehr präsentierte man sich auf dem Platz und konnte dem attaktiven Spiel der Wormaten nichts entgegen setzen. Am Ende stand eine, auch in der Höhe verdiente 3:12-Schlappe. Das Trainerteam hoffte am Sonntag am Sonderpieltag NLZ auf Besserung, wurde aber in der ersten Partie gegen Eintracht Frankfurt direkt eines Besseren belehrt. Mutlos und kraftlos ergab man sich dem Eintracht-ICE, der die Schwarz-Blauen beim 17:1 förmlich überrollte. In der zweiten Partie lief es dann etwas besser gegen den VfB Stuttgart. So konnte man in einigen Situationen und Spielabschnitten gut mithalten, verlor aber letztlich ebenfalls verdient mit 5:7.

Das Trainerteam Schick, Flüs und Farahat waren bedient: "Das war ein ganz dunkles Wochenende für unsere Mannschaft. Wir konnten so gut wie nichts von unserem vorhandenen Potential abrufen und auf den Platz bringen. Auch wenn es in dieser Altersstufe zu solchen Schwankungen immer wieder kommen wird, werden wir das mit Jungs schon genau besprechen, denn wir sehen ja im täglichen Training, was in jedem einzelnen Spieler für ein Potential steckt."

Autor: Hajo Dill - 12.10.2021


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