
Am Dienstagabend stand für den FSV Frankfurt das Achtelfinale im Hessenpokal auf dem Programm. Auf dem ungewohnten Kunstrasen des Hünfelder SV wartete auf die Mannschaft von Victor Kleinhenz eine anspruchsvolle Aufgabe. Die Gastgeber stehen aktuell auf dem dritten Tabellenplatz der Hessenliga und wollten von Beginn an zeigen, dass sie nicht ohne Grund zu den Spitzenteams der Liga gehören. Bereits ab der ersten Minute machten die Hünfelder deutlich, dass sie sich nicht verstecken wollten. Die erste Torchance gehörte den Gastgebern, doch FSV-Schlussmann Lucas Becker war aufmerksam zur Stelle und verhinderte einen frühen Rückstand. In der 6. Minute kamen auch die Bornheimer zu ihrer ersten guten Möglichkeit. Nach einer Ecke wartete Lukas Gottwalt am langen Pfosten und kam frei zum Kopfball. Aus spitzem Winkel konnte Hünfelds Torhüter Maul den Versuch jedoch parieren. Nur wenige Minuten später musste Becker erneut eingreifen. Nach einem schnellen Konter der Gastgeber war der Frankfurter Keeper rechtzeitig zur Stelle. In der Folge wurde es noch einmal brenzlig: Becker kam aus seinem Tor, Hünfelds Sabate versuchte den Ball über den herauseilenden Schlussmann zu chippen. Der Versuch rollte anschließend nur knapp am Pfosten vorbei. In der 16. Minute war es dann jedoch so weit: Nach einem sehenswerten Spielzug kombinierten sich die Gastgeber durch die Frankfurter Defensive und schlossen den Angriff erfolgreich ab. Der Hünfelder SV ging mit 1:0 in Führung. Die Antwort der Schwarz-Blauen ließ nicht lange auf sich warten. In der 21. Minute setzte Obiogumu Peters mit einem guten Zuspiel in Szene. Der Angreifer zog direkt ab, setzte den Ball jedoch knapp neben das Tor – die Chance auf den schnellen Ausgleich war damit vergeben. Anschließend beruhigte sich das Spiel zunächst etwas. Erst in der 31. Minute wurde es wieder gefährlich, als der FSV eine gute Freistoßposition zugesprochen bekam. George Iorga versuchte, den Ball per Flanke auf Godwin McDonald zu bringen, doch die Hereingabe war letztlich knapp zu hoch. Nur wenige Minuten später bot sich erneut die große Möglichkeit zum Ausgleich. In der 35. Minute wurde David Deger mit einem starken Schnittstellenpass im Strafraum freigespielt und stand plötzlich frei vor Hünfelds Keeper Maul. Aus rund fünf Metern zog Deger mit voller Kraft ab, scheiterte jedoch am Schlussmann der Gastgeber. Kurz vor der Pause musste der FSV dann einen weiteren Rückschlag hinnehmen. Cas Peters ging in der 38. Minute zum Kopfball und blieb anschließend verletzt am Boden liegen. Nach längerer Behandlung konnte der Angreifer nicht weitermachen und musste ausgewechselt werden. Wir wünschen Cas an dieser Stelle gute Besserung und eine schnelle Genesung. Doch damit nicht genug: Kurz vor dem Halbzeitpfiff legten die Gastgeber noch einmal nach. Fröhlich nutzte eine weitere Gelegenheit und erhöhte auf 2:0 für den Hünfelder SV. Mit diesem Rückstand ging es für die Bornheimer schließlich in die Kabine.
Die Bornheimer kamen mutig aus der Kabine und wollten schnell den Anschluss herstellen. Die Gastgeber hielten jedoch gut dagegen und blieben über schnelle Gegenangriffe gefährlich. Ismail Harnafi und George Iorga kombinierten sich mehrfach gut nach vorne, ehe Hünfeld erneut eine Großchance hatte. Wieder ging es über einen schnellen Konter durch die Mitte, doch Phil Kemper war im entscheidenden Moment zur Stelle und konnte sich noch vor dem Abschluss in den Weg stellen. In der 56. Minute belohnte sich der FSV schließlich für die druckvolle Anfangsphase nach der Pause. Nach einem Freistoß in den Halbraum startete Godwin McDonald in den freien Raum und nahm die Hereingabe direkt. Sein Abschluss schlug wuchtig unter der Latte ein – der Anschluss zum 1:2 aus Sicht der Schwarz-Blauen. Der Treffer gab den Gästen zusätzlichen Auftrieb. Die Frankfurter erhöhten den Druck und drängten auf den Ausgleich, gleichzeitig blieb der Hünfelder SV über Konter gefährlich. In der 72. Minute fasste sich Phil Kemper ein Herz und zog aus knapp 20 Metern mit dem Vollspann flach ab. Der Hünfelder Schlussmann war zur Stelle und lenkte den Ball zur Ecke, die anschließend nichts einbrachte. Nur vier Minuten später hatte der HSV die große Möglichkeit, den alten Abstand wiederherzustellen. Kemper blieb bei einem Angriff der Gastgeber stehen, da er auf Abseits spekulierte. Dadurch lief ein Hünfelder Angreifer frei auf das Tor zu, setzte den Ball aus guter Position jedoch glücklicherweise neben das Gehäuse. Die Schwarz-Blauen ließen sich davon nicht entmutigen und suchten weiter den Weg nach vorne. In der 82. Minute packte Lukas Gottwalt einen echten Strahl aus, setzte seinen Distanzschuss jedoch knapp über das Tor. Dann folgte in der 85. Minute der längst erhoffte Ausgleich: Corvin Bock brachte den Ball mit einer präzisen Flanke in den Strafraum, wo Godwin McDonald goldrichtig stand. Der Angreifer setzte sich durch und schnürte mit seinem zweiten Treffer des Abends den Doppelpack – 2:2! Die Schlussminuten wurden noch einmal hitzig. Beide Mannschaften kämpften um jeden Ball, doch ein weiterer Treffer wollte nicht mehr fallen. Nach 90 Minuten stand es somit 2:2 und die Entscheidung musste im Elfmeterschießen fallen. Dort bewiesen die Bornheimer Nervenstärke. Nachdem der FSV vier Strafstöße sicher verwandelte, konnte der Hünfelder SV lediglich einmal vom Punkt treffen. Mit einem 6:3 im Elfmeterschießen machte die Mannschaft von Victor Kleinhenz das Comeback perfekt und zieht ins Viertelfinale des Hessenpokals ein!
Was für ein Abend auf dem Hünfelder Kunstrasen: Nach einem 0:2-Rückstand kämpfte sich der FSV zurück, erzwang die Verlängerung vom Punkt und belohnte sich schließlich mit dem Einzug in die nächste Runde.
- Spielbericht
Am Dienstagabend stand für den FSV Frankfurt das Achtelfinale im Hessenpokal auf dem Programm. Auf dem ungewohnten Kunstrasen des Hünfelder SV wartete auf die Mannschaft von Victor Kleinhenz eine anspruchsvolle Aufgabe. Die Gastgeber stehen aktuell auf dem dritten Tabellenplatz der Hessenliga und wollten von Beginn an zeigen, dass sie nicht ohne Grund zu den Spitzenteams der Liga gehören. Bereits ab der ersten Minute machten die Hünfelder deutlich, dass sie sich nicht verstecken wollten. Die erste Torchance gehörte den Gastgebern, doch FSV-Schlussmann Lucas Becker war aufmerksam zur Stelle und verhinderte einen frühen Rückstand. In der 6. Minute kamen auch die Bornheimer zu ihrer ersten guten Möglichkeit. Nach einer Ecke wartete Lukas Gottwalt am langen Pfosten und kam frei zum Kopfball. Aus spitzem Winkel konnte Hünfelds Torhüter Maul den Versuch jedoch parieren. Nur wenige Minuten später musste Becker erneut eingreifen. Nach einem schnellen Konter der Gastgeber war der Frankfurter Keeper rechtzeitig zur Stelle. In der Folge wurde es noch einmal brenzlig: Becker kam aus seinem Tor, Hünfelds Sabate versuchte den Ball über den herauseilenden Schlussmann zu chippen. Der Versuch rollte anschließend nur knapp am Pfosten vorbei. In der 16. Minute war es dann jedoch so weit: Nach einem sehenswerten Spielzug kombinierten sich die Gastgeber durch die Frankfurter Defensive und schlossen den Angriff erfolgreich ab. Der Hünfelder SV ging mit 1:0 in Führung. Die Antwort der Schwarz-Blauen ließ nicht lange auf sich warten. In der 21. Minute setzte Obiogumu Peters mit einem guten Zuspiel in Szene. Der Angreifer zog direkt ab, setzte den Ball jedoch knapp neben das Tor – die Chance auf den schnellen Ausgleich war damit vergeben. Anschließend beruhigte sich das Spiel zunächst etwas. Erst in der 31. Minute wurde es wieder gefährlich, als der FSV eine gute Freistoßposition zugesprochen bekam. George Iorga versuchte, den Ball per Flanke auf Godwin McDonald zu bringen, doch die Hereingabe war letztlich knapp zu hoch. Nur wenige Minuten später bot sich erneut die große Möglichkeit zum Ausgleich. In der 35. Minute wurde David Deger mit einem starken Schnittstellenpass im Strafraum freigespielt und stand plötzlich frei vor Hünfelds Keeper Maul. Aus rund fünf Metern zog Deger mit voller Kraft ab, scheiterte jedoch am Schlussmann der Gastgeber. Kurz vor der Pause musste der FSV dann einen weiteren Rückschlag hinnehmen. Cas Peters ging in der 38. Minute zum Kopfball und blieb anschließend verletzt am Boden liegen. Nach längerer Behandlung konnte der Angreifer nicht weitermachen und musste ausgewechselt werden. Wir wünschen Cas an dieser Stelle gute Besserung und eine schnelle Genesung. Doch damit nicht genug: Kurz vor dem Halbzeitpfiff legten die Gastgeber noch einmal nach. Fröhlich nutzte eine weitere Gelegenheit und erhöhte auf 2:0 für den Hünfelder SV. Mit diesem Rückstand ging es für die Bornheimer schließlich in die Kabine.
Die Bornheimer kamen mutig aus der Kabine und wollten schnell den Anschluss herstellen. Die Gastgeber hielten jedoch gut dagegen und blieben über schnelle Gegenangriffe gefährlich. Ismail Harnafi und George Iorga kombinierten sich mehrfach gut nach vorne, ehe Hünfeld erneut eine Großchance hatte. Wieder ging es über einen schnellen Konter durch die Mitte, doch Phil Kemper war im entscheidenden Moment zur Stelle und konnte sich noch vor dem Abschluss in den Weg stellen. In der 56. Minute belohnte sich der FSV schließlich für die druckvolle Anfangsphase nach der Pause. Nach einem Freistoß in den Halbraum startete Godwin McDonald in den freien Raum und nahm die Hereingabe direkt. Sein Abschluss schlug wuchtig unter der Latte ein – der Anschluss zum 1:2 aus Sicht der Schwarz-Blauen. Der Treffer gab den Gästen zusätzlichen Auftrieb. Die Frankfurter erhöhten den Druck und drängten auf den Ausgleich, gleichzeitig blieb der Hünfelder SV über Konter gefährlich. In der 72. Minute fasste sich Phil Kemper ein Herz und zog aus knapp 20 Metern mit dem Vollspann flach ab. Der Hünfelder Schlussmann war zur Stelle und lenkte den Ball zur Ecke, die anschließend nichts einbrachte. Nur vier Minuten später hatte der HSV die große Möglichkeit, den alten Abstand wiederherzustellen. Kemper blieb bei einem Angriff der Gastgeber stehen, da er auf Abseits spekulierte. Dadurch lief ein Hünfelder Angreifer frei auf das Tor zu, setzte den Ball aus guter Position jedoch glücklicherweise neben das Gehäuse. Die Schwarz-Blauen ließen sich davon nicht entmutigen und suchten weiter den Weg nach vorne. In der 82. Minute packte Lukas Gottwalt einen echten Strahl aus, setzte seinen Distanzschuss jedoch knapp über das Tor. Dann folgte in der 85. Minute der längst erhoffte Ausgleich: Corvin Bock brachte den Ball mit einer präzisen Flanke in den Strafraum, wo Godwin McDonald goldrichtig stand. Der Angreifer setzte sich durch und schnürte mit seinem zweiten Treffer des Abends den Doppelpack – 2:2! Die Schlussminuten wurden noch einmal hitzig. Beide Mannschaften kämpften um jeden Ball, doch ein weiterer Treffer wollte nicht mehr fallen. Nach 90 Minuten stand es somit 2:2 und die Entscheidung musste im Elfmeterschießen fallen. Dort bewiesen die Bornheimer Nervenstärke. Nachdem der FSV vier Strafstöße sicher verwandelte, konnte der Hünfelder SV lediglich einmal vom Punkt treffen. Mit einem 6:3 im Elfmeterschießen machte die Mannschaft von Victor Kleinhenz das Comeback perfekt und zieht ins Viertelfinale des Hessenpokals ein!
Was für ein Abend auf dem Hünfelder Kunstrasen: Nach einem 0:2-Rückstand kämpfte sich der FSV zurück, erzwang die Verlängerung vom Punkt und belohnte sich schließlich mit dem Einzug in die nächste Runde.
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