
Am Sonntagnachmittag gastierte der FSV Frankfurt am 12. Spieltag beim SV Eintracht Trier. Nach zuletzt drei Spielen ohne Sieg wollten die Bornheimer im Moselstadion unbedingt zurück in die Erfolgsspur finden und endlich wieder dreifach punkten. Die Gastgeber hatten unter der Woche für Schlagzeilen gesorgt, als sie sich von Cheftrainer Thomas Klasen getrennt hatten, und standen unter der Leitung von Interimstrainer Daniel Wilde erstmals an der Seitenlinie.
Die Partie begann ruhig, beide Mannschaften tasteten sich zunächst ab. Den ersten Torschuss gab Trier in der dritten Minute ab, für Torhüter Becker war dieser jedoch kein Problem. Danach übernahmen die Schwarzblauen mehr und mehr die Kontrolle und kamen zu ersten Möglichkeiten. Blum wurde in der achten Minute mit einem guten Steckpass geschickt, doch Doktorczyk war zur Stelle. Kurz darauf steckte Bock durch auf Peters, der den Ball noch einmal mitnahm und dadurch einen zu spitzen Winkel hatte. Sein Abschluss ging vorbei. Dann folgte der erste große Jubel. Doktorczyk trieb den Ball nach vorne, Pandza legte clever auf Suljic ab, und der Angreifer schob das Spielgerät in der elften Minute eiskalt ins untere Eck zur 1:0-Führung. Die Bornheimer blieben auch danach das gefährlichere Team. In der 19. Minute verpasste Suljic per Kopf nur knapp das 2:0, als sein Versuch an die Querlatte klatschte. Wenig später war erneut Blum zum Abschluss gekommen, sein Schuss war jedoch zu mittig und stellte Becker vor keine Probleme. Nach einer halben Stunde musste Trier kurzzeitig in Unterzahl agieren, da Heinz behandelt werden musste. Die Gastgeber suchten ihr Heil in Kontern, die jedoch zunächst ohne Wirkung blieben. In der Folge drückte der SVE zunehmend, doch die Frankfurter Defensive hielt stand. Und beinahe hätte der FSV kurz vor der Pause noch nachgelegt. Harnafi wurde in der 39. Minute auf die Reise geschickt, traf aber unter Gegnerdruck aus spitzem Winkel nur den Pfosten. Kurz vor dem Halbzeitpfiff hatte Trier nach einer Hereingabe im Chaos vor der Linie den Ausgleich auf dem Fuß, der Abschluss ging jedoch über das Tor. So ging es mit der knappen Führung für die Gäste in die Kabinen.
Der zweite Durchgang begann mit einem Aufreger. Nach einem Abschluss von Suljic, der keine Mühe für den Torhüter bedeutete, stocherte Sausen den Ball in der 50. Minute fast ins Tor.Laut dem Linienrichter hatte der Ball die Linie nicht mit vollem Umfang überschritten, da Becker ihn mit letzter Mühe von der Linie kratzte. Deshalb lautete die Entscheidung: „Kein Tor!“ Eine hauchdünne und umstrittene Entscheidung, die den Bornheimern in die Karten spielte. Die Schwarzblauen zeigten sich vom Druck der Gastgeber zunächst unbeeindruckt. Nach einer Ecke wurde der Ball unglücklich in den Rückraum geklärt, wo Dwayn Meene nicht lange fackelte und den Abpraller in der 60. Minute zum 2:0 ins Tor setzte. Doch die Freude währte nicht lange. Nur drei Minuten später kam Trier zurück ins Spiel, als Wähling per Kopf auf 1:2 verkürzte. Plötzlich geriet der FSV ins Wanken. In der 67. Minute zwang Wähling mit einem Distanzschuss Becker zu einer spektakulären Parade, der Ball landete an der Querlatte. In der 72. Minute fiel der Ausgleich. Trier kombinierte sich bis zur linken Grundlinie und brachte den Ball in die Mitte, wo die Frankfurter nicht entscheidend klären konnten. Sausen nagelte die Kugel aus kurzer Distanz unter die Latte. Die Bornheimer fanden in der Schlussphase kaum noch ins Spiel. Akhouaji flankte zwar in der 77. Minute auf Bock, dessen Flugkopfball jedoch zu ungenau war. Drei Minuten später kam Trier dem Führungstreffer ganz nahe, der Ball ging nur knapp am Tor vorbei. In der 87. Minute fiel dann die Entscheidung. Eine Flanke von der linken Seite segelte in den Strafraum, der hohe Ball wurde am langen Pfosten in den Fünfmeterraum abgelegt, wo Spang heranrauschte und zum 3:2-Siegtreffer für die Hausherren einschob.
Der FSV Frankfurt reist somit trotz einer 2:0-Führung ohne Punkte aus Trier ab. Angesichts der eigenen Chancen, vor allem in der ersten Halbzeit, wäre für die Schwarzblauen deutlich mehr möglich gewesen. Bereits am Samstag, den 24. Oktober, kehren die Bornheimer in die heimische BBBank Arena zurück und empfangen die U21 von Eintracht Frankfurt. Die Partie beginnt um 14 Uhr. Bereits drei Stunden zuvor startet auf dem Stadiongelände am Bornheimer Hang der FSV-Familientag.
- Spielbericht
Am Sonntagnachmittag gastierte der FSV Frankfurt am 12. Spieltag beim SV Eintracht Trier. Nach zuletzt drei Spielen ohne Sieg wollten die Bornheimer im Moselstadion unbedingt zurück in die Erfolgsspur finden und endlich wieder dreifach punkten. Die Gastgeber hatten unter der Woche für Schlagzeilen gesorgt, als sie sich von Cheftrainer Thomas Klasen getrennt hatten, und standen unter der Leitung von Interimstrainer Daniel Wilde erstmals an der Seitenlinie.
Die Partie begann ruhig, beide Mannschaften tasteten sich zunächst ab. Den ersten Torschuss gab Trier in der dritten Minute ab, für Torhüter Becker war dieser jedoch kein Problem. Danach übernahmen die Schwarzblauen mehr und mehr die Kontrolle und kamen zu ersten Möglichkeiten. Blum wurde in der achten Minute mit einem guten Steckpass geschickt, doch Doktorczyk war zur Stelle. Kurz darauf steckte Bock durch auf Peters, der den Ball noch einmal mitnahm und dadurch einen zu spitzen Winkel hatte. Sein Abschluss ging vorbei. Dann folgte der erste große Jubel. Doktorczyk trieb den Ball nach vorne, Pandza legte clever auf Suljic ab, und der Angreifer schob das Spielgerät in der elften Minute eiskalt ins untere Eck zur 1:0-Führung. Die Bornheimer blieben auch danach das gefährlichere Team. In der 19. Minute verpasste Suljic per Kopf nur knapp das 2:0, als sein Versuch an die Querlatte klatschte. Wenig später war erneut Blum zum Abschluss gekommen, sein Schuss war jedoch zu mittig und stellte Becker vor keine Probleme. Nach einer halben Stunde musste Trier kurzzeitig in Unterzahl agieren, da Heinz behandelt werden musste. Die Gastgeber suchten ihr Heil in Kontern, die jedoch zunächst ohne Wirkung blieben. In der Folge drückte der SVE zunehmend, doch die Frankfurter Defensive hielt stand. Und beinahe hätte der FSV kurz vor der Pause noch nachgelegt. Harnafi wurde in der 39. Minute auf die Reise geschickt, traf aber unter Gegnerdruck aus spitzem Winkel nur den Pfosten. Kurz vor dem Halbzeitpfiff hatte Trier nach einer Hereingabe im Chaos vor der Linie den Ausgleich auf dem Fuß, der Abschluss ging jedoch über das Tor. So ging es mit der knappen Führung für die Gäste in die Kabinen.
Der zweite Durchgang begann mit einem Aufreger. Nach einem Abschluss von Suljic, der keine Mühe für den Torhüter bedeutete, stocherte Sausen den Ball in der 50. Minute fast ins Tor.Laut dem Linienrichter hatte der Ball die Linie nicht mit vollem Umfang überschritten, da Becker ihn mit letzter Mühe von der Linie kratzte. Deshalb lautete die Entscheidung: „Kein Tor!“ Eine hauchdünne und umstrittene Entscheidung, die den Bornheimern in die Karten spielte. Die Schwarzblauen zeigten sich vom Druck der Gastgeber zunächst unbeeindruckt. Nach einer Ecke wurde der Ball unglücklich in den Rückraum geklärt, wo Dwayn Meene nicht lange fackelte und den Abpraller in der 60. Minute zum 2:0 ins Tor setzte. Doch die Freude währte nicht lange. Nur drei Minuten später kam Trier zurück ins Spiel, als Wähling per Kopf auf 1:2 verkürzte. Plötzlich geriet der FSV ins Wanken. In der 67. Minute zwang Wähling mit einem Distanzschuss Becker zu einer spektakulären Parade, der Ball landete an der Querlatte. In der 72. Minute fiel der Ausgleich. Trier kombinierte sich bis zur linken Grundlinie und brachte den Ball in die Mitte, wo die Frankfurter nicht entscheidend klären konnten. Sausen nagelte die Kugel aus kurzer Distanz unter die Latte. Die Bornheimer fanden in der Schlussphase kaum noch ins Spiel. Akhouaji flankte zwar in der 77. Minute auf Bock, dessen Flugkopfball jedoch zu ungenau war. Drei Minuten später kam Trier dem Führungstreffer ganz nahe, der Ball ging nur knapp am Tor vorbei. In der 87. Minute fiel dann die Entscheidung. Eine Flanke von der linken Seite segelte in den Strafraum, der hohe Ball wurde am langen Pfosten in den Fünfmeterraum abgelegt, wo Spang heranrauschte und zum 3:2-Siegtreffer für die Hausherren einschob.
Der FSV Frankfurt reist somit trotz einer 2:0-Führung ohne Punkte aus Trier ab. Angesichts der eigenen Chancen, vor allem in der ersten Halbzeit, wäre für die Schwarzblauen deutlich mehr möglich gewesen. Bereits am Samstag, den 24. Oktober, kehren die Bornheimer in die heimische BBBank Arena zurück und empfangen die U21 von Eintracht Frankfurt. Die Partie beginnt um 14 Uhr. Bereits drei Stunden zuvor startet auf dem Stadiongelände am Bornheimer Hang der FSV-Familientag.
- Fakten & Zahlen
- Tendenz











